Rainbow Six Siege – Neues System soll toxische Äußerungen ahnden

Ubisoft ist weiterhin bemüht, eine angenehme Atmosphäre in Rainbow Six Siege zu erzeugen. Nachdem wir zuletzt über Maßnahmen berichtet haben, die sich gegen eine unfaire Spielweise richten, haben die Franzosen nun weitere Schritte angekündigt.

Rainbow Six Siege - Neues System soll toxische Äußerungen ahnden

Laut einem Statement möchte man künftig gezielter gegen toxische Spieler vorgehen. Im Fokus stehen hierbei Äußerungen, die rassistisch, beleidigend, vulgär und so weiter sind. Um ein entsprechendes Fehlverhalten zu ahnden, spielt logischerweise das Feedback der Spieler eine zentrale Rolle. Nach wie vor setzt man auf die Meldefunktion. Ubisoft möchte sich aber nicht ausschließlich auf die Community verlassen. Vielmehr soll ein automatisiertes System zum Einsatz kommen. Genauere Details nannte man allerdings nicht.

Im Endeffekt wird es aber wohl darauf hinauslaufen, dass die Verantwortlichen unseren Voice-Chat aufnehmen und analysieren. Zum einen entstehen hierbei Bedenken bezüglich des Datenschutzes und zum anderen ist fraglich, wie clever dieses System sein wird. Nutzt man in einem Gespräch mit seinen Freunden beispielsweise vulgäre Wörter, schadet dadurch aber niemanden, könnte es trotzdem zu einer Sperre kommen. Da offizielle Informationen fehlen, bleibt jedoch abzuwarten, wie gut die Angelegenheit funktionieren wird.

Fest steht bereits, dass Ubisoft die Spieler für zwei, sieben oder 15 Tage aus Rainbow Six Siege verbannen will. Kommt es weiterhin zu Verstößen, ist sogar ein kontinuierlicher Ausschluss möglich. Um keinen willkürlichen Bannhammer zu schwingen, könne man als Spieler aber Berufung einlegen. Wie viel dieser Schritt letztendlich bewirkt, bleibt ebenfalls abzuwarten.

 

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