Landesmedienanstalten prüfen Verbot von Lootboxen

Unmittelbar nach dem Release von Star Wars Battlefront 2 ist eine vielseitige Debatte rund um Lootboxen entstanden. Etliche Monate später hat die Kommission für Jugendmedienschutz der Landesmedienanstalten in Erwägung gezogen, die Lootboxen zu verbieten.

Lootboxen

Einer Studie der Hamburger Universität zufolge, sind nur ein kleiner Teil der Spieler für den größten Teil der Umsätze verantwortlich. Dies sei ein typisches Merkmal von Glücksspielmärkten. Wirklich neu sind diese Erkenntnisse zwar nicht, dennoch sind sie wohl mitverantwortlich, dass die Kommission für Jugendmedienschutz der Landesmedienanstalten ein Verbot von Lootboxen prüft. Wie die Welt berichtet, äußerte sich der Vorsitzender der besagten Kommission, Wolfgang Kreißig wie folgt.

“Ich halte es für denkbar, dass Lootboxen gegen das Verbot von Kaufappellen an Kinder und Jugendliche verstoßen könnten.”

Ob ein Verbot tatsächlich zustande kommt, wird sich zeigen müssen. Den Anbietern solcher Geschäftsmodelle, mit denen man 2016 insgesamt etwa acht Milliarden Euro erwirtschaften konnte, drohen allerdings Bußgeldverfahren. Eventuell bedeutet dies auch das vollständige Aus für Lootboxen. Eine Entscheidung soll laut aktuellen Informationen im März fallen. Wir behalten die Thematik definitiv im Auge und melden uns, sobald wir mehr wissen.

In der Zwischenzeit können wir euch einen Sonderartikel zum Thema empfehlen, den wir vor einigen Wochen veröffentlicht haben. Wir versuchen zu klären, ob die kleinen Kisten ein gelungenes Feature sind oder eher ein dreiste Abzocke. Zum besagten Artikel gelangt ihr hier.

 

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7 thoughts on “Landesmedienanstalten prüfen Verbot von Lootboxen”

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