No Man’s Sky – Reiseführer für Anfänger

Die zu erforschenden Weiten des Weltraum Abenteuers “No Man’s Sky” sind nahezu unendlich. Also wo soll man anfangen? Was gibt es zu beachten und wie komme ich sicher von Planet zu Planet?

Wir sind in unser Raumschiff gestiegen und haben für euch die wichtigsten Informationen für einen gelungenen Spielstart  zusammengetragen.

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Seit gestern (10. August 2016) ist der Weltraum Hit “No Man’s Sky” endlich offiziell erschienen. Spieler können nun ihre Raumschiffe besteigen, Ressourcen sammeln sowie ihr Schiff und den eigenen Raumanzug verbessern, um das Zentrum des Universums zu erreichen. Bei der schier unendlichen Größe des Titels und der Fülle an Möglichkeiten, wie das Weltraumabenteuer angegangen werden kann, ist es nicht verwunderlich, dass vor allem Anfänger erstmal total überfordert sind. Deswegen haben wir von PS4info uns den Raumanzug übergesteift und die wichtigsten Informationen für einen optimalen Erkundungsstart zusammengetragen. Ihr wollt unsere ersten Erfahrungen auch sehen? Dann schaut euch unterhalb des Artikels die ersten beiden Teile unseres “Let’s Play” an.

1. Folgt dem Weg des Atlas

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Zum Spielstart erwachen wir auf einem fremden Planeten und müssen zu unserem Entsetzen feststellen, dass unser Schiff stark beschädigt ist. Somit beginnt unsere Erkundung mit dem Ziel, die passenden Ressourcen für die Reparatur zu finden. Direkt an diesem Punkt lässt uns das Spiel eine Wahl treffen, die das gesamte Spiel beeinflusst. Wir können entscheiden, ob wir “dem Weg des Atlas folgen” wollen oder den Weltraum “frei erkunden” möchten. Der Unterschied liegt darin, dass beim “Weg des Atlas” wichtige Eckpunkte und “Storymissionen” als roter Faden angezeigt werden. Bei der “freien Erkundung” müssen wir uns diese Marker durch scannen und erkunden selbst erarbeiten. Daher empfehlen wir vor allem für Anfänger den “Weg des Atlas” zu wählen, um zumindest zu Beginn eine Orientierungsshilfe zu haben. Natürlich kann auch mit dieser Option das Weltall frei erkundet werden!

 2. Scannen, Scannen, Scannen

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Auf unseren Streifzügen über die Planeten begegnen uns immer wieder neuartige Pflanzen- und Gesteinsformen sowie zahlreiche, teilweise monströs wirkende Lebewesen. Mit gehaltener L2-Taste des PlayStation Controllers haben wir die Möglichkeit, unser Analysesystem zu aktivieren und besagte Tiere oder Gegenstände zu scannen. Somit erreichen wir immer mehr Wissen über die Beschaffenheit der verschiedenen Planeten und können diese Informationen in einem weiteren Schritt sogar in Bares ummünzen.

3. Umbenennen und Hochladen

Haben wir Gegenstände oder Lebewesen gescannt, können wir diese im “Optionsmenü” nochmals genauer betrachten und in einem nächsten Schritt sogar umbenennen und hochladen. Euer bester Kumpel hat Ähnlichkeiten wie der geflügelte Dinosaurier mit Rüsselnase? Dann benennt diesen doch nach ihm. Dem Einfallsreichtum sind hier keine Grenzen gesetzt. Auch entdeckte Planeten und Sternensysteme lassen sich umbenennen und mit der Community teilen. Ebenso neu entdeckte Orte auf den jeweiligen Planeten lassen sich hochladen. Dies zeigt anderen nicht nur, was ihr schon alles entdeckt habt, sondern liefert euch auch zusätzliche “Units”, welche die Ingame-Währung in “No Man’s Sky” bilden. Da diese Units für den Handel von großer Wichtigkeit sind, ist das Umbenennen eine gute Nebeneinnahmequelle.

4. Sammelt nur, was ihr gerade benötigt

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Anders als beispielsweise im Rollenspiel “Fallout 4”, bei dem wir schon zu Beginn nahezu jeden Gegenstand der uns angezeigt wird mitnehmen, um Geld und Craftingmaterial zu sammeln, ist es in “No Man’s Sky” besonders in den ersten Stunden wichtig, nur die Ressourcen zu sammeln, die wir gerade benötigen. Da anfangs unsere Inventarplätze noch stark begrenzt sind, ist das dieses schnell überfüllt und lässt uns keine weiteren Materialen aufnehmen. Ihr seht überall Eisen herumliegen, benötigt aber Heridium? Dann lasst das Eisen links liegen und kümmert euch erst darum, wenn ihr es benötigt. So vermeidet ihr ein ständig unnötig verstopftes Inventar. Besonders wichtig in diesem Zusammenhang sind aber die Isotope, wie Kohlenstoff, Thamium-9 und Plutonium. Diese werden für das Aufladen eures Überlebensanzugs sowie für den Treibstoff des Raumschiffes und Multiwerkzeugs benötigt. Hier ist es ausnahmsweise empfehlenswert, auch zu Beginn immer einen kleinen Vorrat anzulegen.

5. Asteroiden enthalten ebenfalls Ressourcen

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Bei euren Flügen durch das Weltall solltet ihr ruhig auch auf die überall herumschwebenden Asteroiden schießen. Denn mit einem Druck auf die X-Taste feuert unser Raumschiff nicht nur tödliche Laserstrahlen auf Feinde, sondern kann genau wie bei unserem Multiwerkzeug auch zum Abbau von Ressourcen genutzt werden. Asteroiden beinhalten nicht nur Isotope wie Thamium-9, sondern manchmal auch seltenere Materialen, wie Iridium oder Kupfer. Also benutzt ruhig euren Schiffslaser, anstatt den riesigen Gesteinsbrocken auszuweichen.

6. Ressourcen vom Anzug-Inventar ins Schiffslager schicken

Nicht nur euer Anzug verfügt über ein Inventar, sondern auch euer Raumschiff. Daher empfiehlt es sich, speziell auch Ressourcen, die für das Schiff benötigt werden (zum Beispiel Thamium-9), im Schiff zu lagern. Auch gefundene oder gekaufte Gegenstände, die zur Weiterverarbeitung an späteren Zeitpunkten gebraucht werden, können dort abgelegt werden. Vorteil hierbei ist, dass neu abgebaute und gefundene Ressourcen nur in eurem Anzuginventar gespeichert werden. Ist dieses voll, werden keine weiteren Einheiten mehr aufgenommen und ihr müsst entweder überflüssige Materialen zerlegen (mit einem Druck auf den rechten Stick) oder diese in das Schiffsinventar schicken.



7. Leuchtsignale sinnvoll nutzen

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Auf den Planeten sind überall kleinere Stationen und Außenposten verteilt, in denen ihr nicht nur Händler und nützliche Gegenstände findet, sondern auch Speicherpunkte und manchmal eine Art Leuchtsignal, erkennbar an einer rot/orangenen Lichtsäule in den Himmel, welches wir mit Hilfe eines hergestellten Überbrückungschips anwählen können. Aktivieren wir es, können wir entscheiden, ob uns ein Außenposten, ein Unterschlupf, ein Monolith oder ein weiteres Signal in der Umgebung angezeigt werden sollen. Der Vorgang ist mehrmals wiederholbar, kostet aber Ressourcen in Form des hergestellten Überbrückungschips. Hierbei empfiehlt es sich, zuerst nach Unterschlüpfen zu suchen, da hier so gut wie immer ein Anzugupgrade gefunden werden kann, mit dem wir einen zusätzlichen Platz in unserem Anzuginventar bekommen. Sucht ihr eher nach einem Händler, empfehlen sich die Außenposten. Oder wollt ihr zuerst eure Sprachkenntnisse von einer der Alien-Rassen verbessern? Dann solltet ihr euch einen Monolith anzeigen lassen.

8. Neue Schiffe lassen sich finden

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In “No Man’s Sky” ist es euch möglich, neue und bessere Schiffe zu erwerben. Das ist beispielsweise auf Raumstationen möglich. Da die neuen Raumgleiter meistens sehr viele Units kosten, ist es doch erfreulich zu wissen, dass es noch eine andere Möglichkeit gibt, an die begehrten Flugobjekte zu kommen. Ihr könnt nämlich abgestürzte Raumschiffe auf den verschiedenen Planeten finden. Manchmal werden sie euch nach Aktivieren von Terminals in Außenposten angezeigt, oder ihr findet sie selbst beim Erkunden der Planeten. Hierbei bekommt ihr ein neues Raumschiff fast kostenlos, abgesehen vom Ressourceneinsatz zur Reparatur der beschädigten Teile. Aber Achtung! Bevor ihr das neue Raumgefährt besteigt, übertragt unbedingt den Schiffsinventar eures alten Gleiters. Einen entsprechenden Hinweis bekommt ihr aber auch innerhalb des Spiels.

9. Atlaspässe erhalten

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Während unserer Erkundung fallen uns immer wieder Gebiete und Räumlichkeiten auf, für die wir sogenannte Atlaspässe benötigen. Doch woher bekommen wir so einen Pass? Nun, insgesamt lässt sich sagen, dass die Fundorte für Baupläne der Atlaspässe aufgrund der prozeduralen Generierung stark variieren. Doch spätestens beim entdecken der ersten “Anomalie” im Weltraum bekommen wir unseren ersten Bauplan. Ab hier können wir uns auch nach und nach “Atlasschnittstellen” anzeigen lassen, bei denen wir ebenfalls auf die begehrten Baupläne stoßen. Bei unserem Spieldurchlauf fanden wir den ersten Atlaspass-Bauplan im dritten Sternensystem. Dies kann aber, wie bereits erwähnt, stark variieren. Einfacher geht das Entdecken solcher Anomalien auch bei der Wahl des “Weg des Atlas” zu Beginn des Spiels.

 10. Lasst euch Zeit

Auch wenn sich einige Spieler zum Ziel gesetzt haben, dass Zentrum des Universums so schnell wie möglich oder sogar als erstes zu erreichen, empfehlen wir euch, gründlich zu erkunden. Auf den vielen verschiedenen Planeten gibt es einiges zu entdecken, vor allem nützliche Upgrades für Raumschiff und Anzug. Außerdem macht das Erkunden und entdecken der verschiedenen Planeten einen riesen Spaß und hat uns nicht nur einmal den Sammelwahn vergessen lassen, in dem wir einfach nur die Landschaft mit seinen teilweise skurrilen Lebensformen betrachtet haben. Denn genau davon lebt “No Man’s Sky”. Also streift euch den Raumanzug über, stellt die Schubdüsen auf Maximum und erkundet die unendlichen Weiten des Universums!

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„No Man’s Sky“ ist ein Spiel, in dem man selbstständig ein unvorstellbar riesiges Universum erforschen kann. Während seiner Erkundungsreisen wird der Spieler hierbei immer wieder auf Orte treffen, die individuelle Merkmale besitzen und somit eine völlig andere Vorgehensweise voraussetzen. Nach einer Releaseverschiebung ist der Titel nun ab dem 10. August für PC und PlayStation 4 erschienen. Eine kleinen Einblick in die wichtigstens Details zu „No Man’s Sky“ findet ihr in einem anderen Artikel. Klickt einfach hier.

DEIN UNIVERSUM ERWARTET DICH!

Begib dich auf eine epische Reise zum Mittelpunkt des grenzenlosen Universums, in dem ganze Galaxien nur darauf warten, entdeckt zu werden. Lande als Erster auf wunderschönen, unbekannten Planeten, die vor Leben nur so strotzen. Überlebe gefährliche Umgebungen, in denen Alien-Zivilisationen Ihr Glück suchen und Gesetzlose es sich mit Gewalt nehmen.

Ein Spiel mit einzigartigem Umfang und Schöpfungskraft, das ganz im Stil klassischer Science Fiction eine überwältigende Vision von Abenteuer Vorstellungskraft bietet. Du kannst in No Man’s Sky eine schier unendliche Anzahl von Welten erforschen und dabei wahrlich einzigartige Planeten und Lebensformen entdecken.

Dringe in die fernsten Tiefen des Weltalls vor, um dem unwiderstehlichen Ruf eines Geheimnisses im Zentrum der Galaxie zu folgen und die wahre Natur des Kosmos zu ergründen. Deine Reise ist voller Gefahren, voll mit feindlichen Kreaturen und verschlagenen Piraten. Du musst dein Schiff, deinen Raumanzug und deine Waffen immer weiter verbessern um zu überleben.

Egal ob du dich entscheidest zu kämpfen, zu handeln oder den Weltraum friedlich zu erforschen, Sei dir bewusst, dass alle deine Entscheidungen Konsequenzen haben werden, während du dir deinen Weg durch No Man’s Sky bahnst.

Ein Universum voller Möglichkeiten!
Plane deinen Kurs durch ein lebendes, atmendes Universum von nie da gewesenen Ausmaßen und entdecke neue, unberührte Welten unter den 18.446.744.073.709.551.616 möglichen einzigartigen, prozedural erschaffenen Planeten. Erlebe ein Abenteuer ohne Unterbrechungen durch Ladebildschirme, egal ob aus dem Weltraum auf einem Planeten landest oder sogar mit Hilfe eines Warp-Antriebs zwischen den Sonnensystemen springst.

Hinterlasse deine Spuren in der Galaxis!
Spiele die Rolle, die du spielen möchtest, vom feindseligen Weltraum-Kampfpiloten, Kopfgeldjäger oder Piraten bis hin zum friedlichen Händler, Minenarbeiter oder Entdecker. Du kannst jederzeit zwischen den Rollen wechseln. Bedenke aber, dass jede Entscheidung Konsequenzen in sich birgt.

Teile deine Entdeckungen!
Jeder Spieler beginnt No Man‘s Sky an den äußeren Grenzen der gleichen unentdeckten Galaxis. Bahne dir deinen eigenen Weg ins Zentrum durch unzählige unentdeckte Sonnensysteme, Planeten, Lebensformen und vielem mehr. Du kannst deine Entdeckungen anderen zugänglich machen indem du ihnen einen Namen gibst und sie zur galaktischen Karte hinzufügst. So sind sie für immer mit deiner PSN ID verbunden. Mit Hilfe der Share-Funktionen der PlayStation 4 kannst du besondere Begegnungen ebenfalls teilen.

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