Red Dead Redemption 2 – Das Frauenbild im Wilden Westen

“Red Dead Redemption 2” wird nicht nur von Männern dominiert werden. Stattdessen werden die Spieler auch auf verschiedenste weibliche Charaktere treffen. Rockstar hat in diesem Zusammenhang angedeutet, dass sie anscheinend ein authentisches Frauenbild der damaligen Zeit durchaus repräsentieren.

Nur noch neun Tage und dann wird es soweit sein. In “Red Dead Redemption 2” stürzt sich der Spieler in den Wilden Westen und trifft auf eine komplexe Open – World – Struktur. Scheinbar soll das Videospiel auch eine relativ authentische Darstellung des Wilden Westens bieten. Auch weibliche Charaktere sollen in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle spielen. Laut dem Rockstar-Mitgründer Dan Houser werden die Spieler mit dem Frauenbild durchaus zufrieden sein dürfen, welches ihnen “Red Dead Redemption 2” präsentieren wird. So wurde er nämlich gefragt, wie es um die Darstellung von weiblichen Charakteren steht. Er gab daraufhin zu Protokoll, dass Frauen im Spiel in verschiedenen Lebenssituationen und Machtpositionen zu finden sein werden. Das ist aber noch nicht alles. Viele Frauen sollen nicht statisch ein und dieselbe Person bleiben, sondern eine Entwicklung durchmachen.

Auch historisch betrachtet soll ein Element zum Vorschein kommen, nämlich die Frauenrechtsbewegung. Sie setzte sich damals für das Frauenwahlrecht ein. Dazu gab Houser als Statement folgendes ab. „Da ist diese ältere Intellektuelle namens Lillian Powel, die aus New York wieder in den Süden zurückgekommen ist, fast wie ein Dorothy Parker-Charakter. Dann gibt es auch die Schwachen und diejenigen, die zunächst schwach sind und dann Stärke entwickeln sowie die, die glauben stark zu sein, es aber nicht sind. Und das trifft auch auf die Männer zu…. Es war eine Zeit, in der Frauen anfingen, ihre Rolle zu hinterfragen und mit dem Wilden Westen hatten die Menschen eine Möglichkeit, sich erstmals selbst neu zu erfinden; viele Menschen, die sich selbst neu erfunden haben, waren Frauen. Sie wurden nicht länger von der Gesellschaft eingeschränkt, weil es keine Gesellschaft gab.“

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