Cyberpunk 2077 – Entwickler sprechen über die Kosten

In einem aktuellen Interview verwies der CEO von CD Projekt auf die Produktionskosten, die mit “Cyberpunk 2077” verbunden sein werden. Diese werden sich wohl in höheren Dimensionen bewegen, als dies bei “The Witcher 3” der Fall war.

“The Witcher 3” konnte immens große Erfolge feiern. Das Setting und damit verbunden die Qualität begeisterte viele Millionen Videospielfans. Auch die Marketingabteilung tat ihres, um die Werbetrommel kräftig anzurühren. Mehrere Download – Zusätze etwa wurden nach dem Release des Hauptspiels kostenlos herausgebracht. Das nächste große Projekt steht mit “Cyberpunk 2077” schon in den Startlöchern. Alles soll größer und besser werden. Damit sind automatisch mehr Entwickler an dem Projekt beteiligt. Und das wiederum ist unweigerlich mit höheren Kosten verbunden.

Der CEO Adam Kicinski hat in einem Gespräch mit einem polnischen Magazin zu Protokoll gegeben, dass die Produktion von “The Witcher 3” rund 85 Millionen Dollar gekostet habe. Etwa die Hälfte davon ging alleine für das Marketing drauf. 25 Millionen Dollar flossen direkt in die Produktion. “Cyberpunk 2077”, so glaubt das Team bereits jetzt, wird wohl mit noch höheren Kosten verbunden sein. Gleichzeitig glaubt man aber auch an ein höheres Umsatzpotential.

Mehr als zehn Millionen Mal wurde “The Witcher 3” verkauft. Der Jahresbericht von 2016 offenbarte hierbei bereits einen Umsatz in Höhe von stattlichen 240 Millionen Dollar. Erst mit der Zeit wird sich zeigen, ob das kommende “Cyberpunk 2077” ein solch hohes Verkaufspotential bietet. An dem Budget soll es anscheinend nicht mangeln. CD Projekt Reds hat bereits vor einiger Zeit klargestellt, dass der finanzielle Erfolg von “The Witcher 3” es dem Entwicklerteam erlaubt, entsprechende Summen in das neue Projekt zu stecken.

Laut den Verantwortlichen zeichnet sich “Cyberpunk 2077” durch eine offene Spielwelt und umfassende Geschichte aus. Das Rollenspiel setzt eindeutig auf den Einzelspieler und lässt sehr gut mit “The Witcher 3” vergleichen. Vorerst können wir uns also entspannt zurücklehnen und auf den Release warten.

Online-Komponenten seien laut Kicinski notwendig oder zumindest sehr zu empfehlen, um einen Titel langfristig erfolgreich zu machen. In welcher Art diese Komponenten in “Cyberpunk 2077” zur Geltung kommen, ist allerdings ungewiss. Laut den Gerüchten, die im Oktober aufkamen, soll es soziale Räume geben, in denen die Spieler Minispiele und neue Aktivitäten starten können. Da von Social-Hubs die Rede ist, scheinen wohl andere Nutzer eine Rolle zu spielen. Wirklich bestätigt sind die Informationen allerdings nicht. Interessant klingt aber die Behauptung, dass diese Social-Hubs in Bars innerhalb der Spielwelt zu finden sein sollen.

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