PRINCE OF PERSIA | Setzt Ubisoft künftig auf Assassinen statt Prinzen?

Anfang des Jahres wurden die Gerüchte um einen neuen Serienableger der Action- und Geschicklichkeitsspiel-Reihe PRINCE OF PERSIA angeheizt, als ein Ubisoft-Mitarbeiter in einem Tweet fragte „What next for Prince Of Persia?“. Zugegeben, der letzte und aktuellste Teil der Serie, erschien mit PRINCE OF PERSIA – FORGOTTEN SANDS im Mai 2010, ein neuer Teil der erfolgreichen Serie wäre also gut möglich.

PrinceOfPersia_ForgottenSands_Wallpaper_01

Dies dementierte Lionel Raynaud, Creative Vice President von Ubisoft Montreal, kürzlich in einem Interview. Er glaube in absehbarer Zeit nicht an ein neues Spiel der PRINCE OF PERSIA Marke. Stärkstes Zugpferd von Ubisoft ist und bleibt die ASSASSIN’S CREED Marke, zu der erst gestern, am 13. November, mit AC UNITY und AC ROGUE, zwei neue Ableger erschienen sind. Man nehme sogar an, dass viele Spieler übergelaufen seien und gar kein Interesse mehr an der PRINCE OF PERSIA Reihe zu haben.

Man habe die Stärken der Serie nicht vergessen, aber glaube auch nicht an einen Erfolg nach dem alten Spielprinzip, gab Lionel Raynaud zu. Sollte noch einmal ein PRINCE OF PERSIA Spiel erscheinen, müsse man das Gameplay komplett überdenken und zeitgemäßer gestalten. Das klingt für mich wie ein Widerspruch in sich selbst. PRINCE OF PERSIA war stets getrieben von einer interessanten gut geschriebenen Geschichte um den jungen Prinzen, der versucht sein Schicksal zu ändern. Mit Hilfe eines magischen Sandes ist er in der Lage die Zeit zu manipulieren und in ihr zurück zu reisen. Mit jedem Spiel wurde das Gameplay zwar actionlastiger und sorgte zuletzt mit seinem „Free Form Fighting System“ in PRINCE OF PERSIA – WARRIOR WITHIN für Furore und positives Feedback, besann sich aber auch immer wieder auf das Parcour-Laufen, Klettern und Überwinden von fallengespickten Tempeln. Sollte ein neuer Serienableger geplant werden, sollte er genau auf diesen Stärken aufbauen und nicht das Gameplay eines ASSASSIN’S CREED kopieren.

Assassins_Creed_Unity_16_ArnoDorian

Raynaud verriet weiterhin, dass man sich in Zukunft sogar mehr Zeit wünsche, um ASSASSIN’S CREED Spiele zu entwickeln. Scheinbar nimmt man sich die berechtigte Kritik der Spieler zu Herzen, weil UNITY insbesondere auf dem PC einige Startschwierigkeiten hatte. In Zukunft wird nicht mehr Ubisoft Montreal alleine die Richtung angeben. Schon jetzt arbeitet Ubisoft Quebec nebenbei an derselben Marke und soll in Zukunft auch einmal die Leitung eines Projektes übernehmen.

Hoffen wir, dass der Erfolg von ASSASSIN’S CREED nicht wirklich das Ende des charismatischen Prinzen bedeutet und Ubisoft irgendwann auch ein neues PRINCE OF PERSIA realisiert.

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4 thoughts on “PRINCE OF PERSIA | Setzt Ubisoft künftig auf Assassinen statt Prinzen?”

  1. Ich finde Prince of Persia hat das viel viel bessere kletter System da ist das wenigstens noch ne kleine Herausforderung mit den Sprüngen die man richtig timen muss ich würde mich nächstes Jahr eher über ein neues Prince of Persia freuen 🙂

  2. Also ich mag AC wirklich gerne, habe auch bis auf Rogue und Unity alle Teile recht zügig gezockt, aber POP würde ich dem immer vorziehen. Das waren damals noch Perlen, wenn man in Sands of Time die Zeit zurückdrehen konnte. Und bei POP hatte ich auch nie das Gefühl, dass es immer das selbe ist, was ich bei AC sehr oft habe. Forgotten Sands kann man, wie der Name schon sagt, vergessen. War für mich der schwächste Teil der Serie.
    Wenn es nach mir geht: Lieber mal nen neues POP als ein AC, das einfach wieder in ner anderen Stadt zu ner anderen Zeit spielt. Oder wie wäre es einfach generell mal mit ganz neuen Ideen?! 😉

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