NO MAN’S SKY – Präsentation auf der gamescom

Es war schade, dass wir auf der gamescom in Köln nichts von Hello Games und dem Science Fiction Spiel NO MAN’S SKY gesehen haben, auf das wir uns so freuen. Wie es aussieht war einer der Entwickler von Hello Games, Sean Murray, aber doch in Köln und hat hinter verschlossenen Türen für 100 Journalisten für eine Stunde lang eine exklusive Gameplaydemo des Spiels gezeigt. Auf seinem Rückflug nach England schrieb er eine kurze E-Mail, in der er sich zu dem Pressetermin äußerte und neue Infos bekannt gab.

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NO MAN’S SKY wurde bisher erst bei zwei Veranstaltungen gezeigt, nämlich auf der E3 und der VGX Show. Man habe schon ein ganz schlechtes Gewissen, weil man das Spiel der europäischen Presse noch nicht gezeigt habe, erzählt Murray in seiner E-Mail. Darum wollte er unbedingt einen Termin auf der gamescom, auch wenn er nach eigenen Angaben noch immer nicht ganz realisieren kann, wie gut das Spiel aufgenommen wurde und wie sehr man ihm inzwischen entgegen fiebert.

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Sean Murray, Entwickler bei Hello Games

Für Sean Murray ist dieses Spiel so etwas wie ein wahr gewordener Kindheitstraum, so wie für viele andere Spieler vermutlich auch. Das erklärt seine unglaubliche Anziehungskraft und seinen Charme. Es gebe zwar auch Rauschiffe, Kämpfe und Handel, aber Highlights seien die stillen Momente, in denen man die fantastischen Landschaften erkundet und beispielsweise die Oberfläche eines Planeten betritt, auf dem noch kein anderer Mensch gewesen ist, schwärmt Murray. Um zu gewährleisten, dass jeder ein solches Erlebnis haben kann, hat das Entwicklerteam Vorkehrungen getroffen – und ein unfassbar riesiges Spiel entwickelt. Dank der Prozeduraltechnologie kann das komplette Universum quasi ohne Ladezeiten unmittelbar erstellt werden. Da NO MAN’S SKY auf einem 64 Bit-System basiert und jeder Planet eine zweistellige Ziffer hat, die die nötige Informationen über Ökosystem, Landschaft, Geschöpfe und Rohstoffe enthält, ergeben sich durch die Rechnung 264 (2 hoch 64) mal eben 18.446.744.073.709.551.616 verschiedene Planeten. Murray verdeutlicht diese abstrakte riesige Zahl mit folgendem Beispiel: Wenn jede Sekunde ein neuer Planet entdeckt wird, würde es 585 Milliarden Jahre brauchen, sie alle zu entdecken. Das ist mal ein Statement!

Sean Murray bedankte sich erneut für das große Interesse an NO MAN’S SKY, kann es gar nicht erwarten, bis jeder es spielen kann und will das Spiel darum möglichst schnell fertig stellen. Ein Releasedatum bleibt er uns dennoch leider schuldig, auch wenn er in bälde neue und große Ankündigungen verspricht. Bis dahin leben wir weiterhin mit der groben Angabe 2015.

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