Gamescom 2016 – Die ersten Runden mit Injustice 2

Die gamescom 2016 ist leider vorbei, aber wir haben unzählige neue Eindrücke in Köln sammeln können. Unter anderem konnten wir auch einen Blick auf „Injustice 2“ werfen.

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Anfang Juni haben die Mannen von Warner Bros. eine Fortsetzung von „Injustice“ offiziell angekündigt. Passend dazu spendierte man uns auch einen ersten Trailer, der mit seinen zwei Minuten erste Einblicke in den neuen Titel gewährte. Im Rahmen der gamescom 2016 konnten wir diese ein wenig erweitern. So dürfen sich die Spieler erneut über einen hoffentlich fantastischen Story-Modus freuen. Allein diese Tatsache grenzt „Injustice 2“ schon von anderen Videospielen mit Prügler-Spektakel ab, was sehr erfreulich ist. Von offizieller Seite wird der entsprechende Abschnitt des Spiels wie folgt beschrieben.

„Injustice 2 setzt die epische Handlung von Injustice: Götter unter uns fort, in der Batman und seine Verbündeten die Gesellschaft wieder aufbauen, während sie gegen jene kämpfen, die Supermans Herrschaft auferstehen lassen wollen. Inmitten des Chaos taucht eine neue Bedrohung auf, die die Existenz der Erde gefährdet.“

Doch auch abseits der Geschichte gibt es interessante Features. So haben die Entwickler ein neues Level-up- sowie Loot-System integriert, wodurch einige Rollenspielelemente ihren Weg ins Spiel finden. Aus diesem Grund ist ein Charakter immer wieder anders. Sobald man ein Level aufsteigt, erhält man neuen Ausrüstungsgegenstände. Hierbei handelt es sich beispielsweise um neue Masken, Handschuhe oder Brustpanzer, die eine Veränderung der Basiswerte Stärke, Geschicklichkeit, Defensive und Lebensenergie bewirken. Somit existiert sowohl eine optische als auch spielerische Komponente. Man verändert das Aussehen seines Charakters und stärkt in obendrein. Eine äußerst schöne Sache, wie wir finden.

Außerdem werden auf diese Weise neue Fähigkeiten freigeschaltet, die das Gameplay zusätzlich verändern können. Alles in allem ist der Umstand besonders förderlich für die Vielfalt, lässt aber auch Bedenken bezüglich der stets schwierigen Balance aufkommen. Einen umfangreichen Eindruck von dieser konnten wir uns leider nicht machen und so bleibt wohl abzuwarten, wie die Kräfteverhältnisse letztendlich ausfallen werden. Als Spieler muss man des Weiteren berücksichtigen, dass die Charaktere fortan unterschiedliche Werte in Bezug auf Angriff und Verteidigung aufweisen, was den Verlauf einer Partie beeinflussen kann.

Ein erstes Bild konnten wir uns auch von dem riesigen Kader an DC-Superhelden und -Superschurken machen. Er ermöglicht den Spielern, die ultimative Version der liebsten DC-Charaktere zu erschaffen und ihre Kräfte mit dem bereits beschriebenen Konzept aufzubauen. Mit an Bord sind zum Beispiel Batman, Superman, Supergirl, Aquaman sowie Atrocitus und Gorilla Grodd. Auffällig war jedoch, dass sich die einzelnen Charaktere oftmals von den bekannten Filmdarstellungen unterscheiden. Irgendwie erzeugen sie ihren ganz eigenen Charme. Ob dieser Schritt den Comic- und Hardcorefans gefallen wird, ist etwas schwierig vorauszusehen und wird sich wohl erst später zeigen müssen.

Im Großen und Ganzen scheinen die Entwickler mit „Injustice 2“ den richtigen Weg eingeschlagen zu haben. Es sah soweit alles ansehnlich aus und spielte sich auch angenehm. Ob der Titel ein riesiger Erfolg wird, können wir vom aktuellen Stand aber nicht sagen. Dafür hatten wir einfach zu wenig Einblicke ins Spiel erhalten und bis zum Release im nächsten Jahr vergeht auch noch ein wenig Zeit. Ein genauer Termin steht bislang nicht fest bzw. ist nicht bekannt. „Injustice 2“ erscheint irgendwann im April 2017 für PlayStation 4 und Xbox One.

 

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