eSports – FC Kopenhagen plant Einstieg

Ein weiterer Fußball-Club rückt in die virtuelle Welt vor. Laut aktuellen Informationen möchte der dänische FC Kopenhagen einen eSports-Einstieg durchführen. Gleich drei Videospiele sollen abgedeckt werden.

„FIFA 17“, „Dota 2“ und „Counter Strike Global Offensive“ sollen hierbei im Fokus stehen. Für Letzteres gibt es sogar schon ein Team, das das ehemalige Dignitas-Lineup darstellt. Folglich besteht dieses Team komplett aus dänischen Spielern. Weitere Details sind bisher aber rar. Doch Anders Horsholt, Direktor bei FC Kopenhagen, hält den eSports für ein spannendes Gebiet und hält es für möglich, dass sein Verein ein Teil davon sein könnte. Ob und wann es dazu kommt, werde die Zeit zeigen.

Potenzielles CS:GO-Lineup

  • Mathias ‚MSL‘ Lauridsen
  • René ‚cajunb‘ Borg
  • Kristian ‚k0nfig‘ Wienecke
  • Ruben ‚RUBINO‘ Villaroel
  • Emil ‚Magiskb0Y‘ Reif
  • Casper ‚Ruggah‘ Due (Coach)

Der FC Kopenhagen könnte damit einen Weg einschlagen, den bereits andere Vereine, darunter der FC Schalke 04, gegangen sind. Immerhin decken die Deutschen eine Sparte für den elektronischen Sport ab. Aktuellen Informationen zufolge denken auch andere Fußballvereine darüber nach, im eSports tätig zu werden. Jedoch denkt nicht jeder so. BVB Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke findet die gesamte Thematik „komplett scheiße“.

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Man sollte aber  nicht vergessen, dass der eSports längst keine Nische im Massenmarkt mehr ist. Der Bekanntheitsgrad in Deutschland steigt enorm schnell an und hat sogar klassische Sportarten überholt. Zudem sorgt die immer stärker werdende TV-Präsenz in Kombination mit Sponsoring, Werbung und Merchandising aktuell für einen Umsatz von 50 Millionen Euro. Bis 2020 soll dieser sogar auf 130 Millionen ansteigen.

 



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