Die Welt der Videospiele – Schauspieler treten in Streik

Die Gewerkschaft SAG-AFTRA hat in den USA zum Streik gegen viele namhafte Publisher aufgerufen, um somit bessere Gehälter und Arbeitsbedingungen zu erreichen. Betroffen sind insbesondere Electronic Arts, Warner Bros. und Disney.

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Bei der Screen Actors Guild – American Federation of Television and Radio Artists (kurz SAG-AFTRA) handelt es sich um die größte Gewerkschaft Hollywoods, die unter anderem Synchronsprecher und Motion-Capture-Darsteller vertritt. Und genau diese sind mit der derzeitigen Situation unzufrieden. So fordert man eine Gehaltserhöhung von 9 Prozent und eine zusätzliche Pauschale von maximal 950 Dollar pro Spiel. Laut der Gewerkschaft haben die Publisher dieser Forderung bereits vor geraumer Zeit zugestimmt, bis heute aber nicht umgesetzt. Zwar gab es von Seiten der Publisher vergleichbare Gegenangebote, diese wurde jedoch stets abgelehnt.

Das Hauptziel der SAG-AFTRA ist es derzeit, eine Bonuszahlung in Bezug auf den Erfolg eines Videospieles zu etablieren. So solle es verschiedene Bonusstufen je 2 Millionen verkaufter Einheiten geben. Gerade derartige Zahlungen wollen Unternehmen wie Activision, EA und Disney nicht einführen. Sollte es in absehbarer Zeit keine Einigung geben, werden die Schauspieler schlichtweg arbeitslos werden, so die Publisher, die eine starke Position besitzen. Immerhin vertritt die Gewerkschaft nur um die 25 Prozent aller US-Darsteller und niemanden außerhalb der Vereinigten Staaten. Daher gibt es genügend Alternativen für EA und Co.

 



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