Was ist aus “Erica” geworden?

Manche von euch erinnern sich vielleicht noch schwach daran. Bei der letztjährigen Paris Games Week berichteten wir unter anderem von der Neuankündigung “Erica”. Cineastische Szenen sollten uns dabei erwarten. Doch seitdem herrscht Stille um diesen Titel. Gibt es auf der E3 vielleicht Neues?

Es ist nicht das erste Mal, dass ein Studio diese Bündelung anstrebt. Auch das Studio Flavourworks möchte nun die beiden Medien Film und Videospiel miteinander kombinieren. Videospiele wie “Heavy Rain” haben bereits in der Vergangenheit versucht, ein Erlebnis zu schaffen, welches stark an Hollywood – Thriller erinnert. Quantic Dream ist bekannt für seine filmischen Adventures. Dazu zählen neben “Heavy Rain” auch “Beyond Two Souls” und das vor kurzem erschienene “Detroit Become Human”.

Die Entwickler Sony London Studio und Flavourworks wollen mit “Erica” dagegen einen Schritt noch weitergehen. “Erica” soll zu einem Film werden, der durch euch selbst beeinflusst werden kann. Das ist doch nichts Neues, könnte man nun entgegnen. Schließlich hat David Cage mit seinem Projekt “Detroit Become Human” ähnlich Großes vorgehabt. Jack Attrige, der Creative Director von Flavourworks, gibt an, dass wir der in der Kindheit traumatisierten Erica folgen. Sie versucht verzweifelt mit ihrer Vergangenheit klarzukommen. Da bekommt sie einen Anruf von einem alten Freund, der behauptet, dass Ericas Erinnerungen der Schlüssel zur Aufklärung eines Mordes sein könnten.

Als der Mörder von Erica erfährt, beginnt das Katz und Maus – Spiel. Wir sollen dabei vor der unangenehmen Frage stehen, wem wir vertrauen können und wem nicht. Die Entwickler selbst geben an, dass ein wichtiges Element sei, das Spiel zu fühlen. Mittels des Touchpads des Controllers oder durch PlayLink sollen wir nahezu alle Dinge, die geschehen, anfassen können. Der Trailer zeigt, dass man Gegenstände aufheben oder sogar Erica eine Träne von der Backe wischen kann.

Ob mit “Erica” die Mischung aus Film und Videospiel gelingen wird, werden wir sehen. Jedenfalls ist es nicht das erste Videospiel, welches damit wirbt, ein spannendes Live – Action – Drama zu sein, in dem der Spieler mittendrin ist und Entscheidungen treffen darf. Glaubt man Creative Director Jack Attridge, so können wir uns auf ein Erlebnis gefasst machen, welches ohne sichtbare Pausen, Ladezeiten beziehungsweise Unterbrechungen auskommt. Von einem unglaublich cineastischen Erlebnis ist die Rede. Die Produktion müsse sich nicht vor Hollywood – Projekten verstecken.

Teilen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich akzeptiere