USA – Simulation eines Amoklaufs per Videospiel für Lehrer

Mit einer Art Amoklauf – Simulator sollen Lehrer künftig besser vorbereitet werden für den Ernstfall. Damit sollen sie lernen, richtige Verhaltensmaßnahmen in die Wege zu leiten. Der Schutz der Kinder soll somit besser gewährleistet werden. Ein Video gibt einen Eindruck des Simulators.

Bekanntlich ist das Risiko von Amokläufen an Schulen in den Vereinigten Staaten wesentlich höher als in Europa. Ein starker Grund liegt in der ziemlich uneingeschränkten Möglichkeit des Waffenbesitzes in den USA. Natürlich sind Amokläufe nur schwer zu verhindern. Auch die Tatsache, dass sich der Täter mit einer entsprechenden Schusswaffe quasi zu jedem Klassenraum Zugang verschaffen kann, ist unbestreitbar. Nichtsdestotrotz sollen Lehrkräfte mit einem Amoklauf – Simulator geschult werden für den Ernstfall und sich Verhaltensweisen aneignen.

Das Projekt entsteht im Rahmen der US Army sowie dem Department of Homeland Security. Für die Umsetzung dieser Software ist die Technikfirma Cole Engineering Services zuständig. Ein entsprechendes Video vermittelt einen ersten Eindruck, was man sich unter dieser vorbereitenden Maßnahme vorzustellen hat. Kommentare von Verantwortlichen der Software ergänzen das Gezeigte. Die Mutter eines Opfers infolge des Amoklaufes an der Sandy Hook Elementary School ist etwa an diesem Projekt beteiligt.

Die Simulation soll den Lehrern die Möglichkeit geben, verschiedene Verhaltensstrategien zu erproben. Somit soll eine möglichst optimale Bewältigung der Stresssituation im Ernstfall möglich gemacht werden. Beispielsweise wird es als hilfreich erachtet, die Türen des Klassenzimmers abzuschließen. Die Schüler sollten sich an eine Wand sitzend begeben, die nicht direkt in der Schusslinie des Täters liegt. Aber nicht nur Empfehlungen sollen damit internalisiert werden. Genauso steht es auch im Vordergrund aufzuzeigen, welche Dinge man besser lassen sollte bei einem Amoklauf.

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