US – Amoklauf: Trump fordert Rating – System

US – Amoklauf: Trump fordert Rating – System

Vor einigen Tagen ereignete sich in Florida an einer High School ein Amoklauf, bei dem 17 Menschen ums Leben kamen. Als Reaktion darauf hat Trump nun ein Rating – System unter anderem für Videospiele ins Gespräch gebracht. Dieses soll Heranwachsende vor Gewaltinhalten schützen.

 
Der jüngste Amoklauf an einer High School in Florida hat erneut aufgezeigt, dass Gewalt in hohem Ausmaße in den USA nahezu an der Tagesordnung stehen. Zwingend auch auf diesen Amoklauf sind die Diskussionen losgetreten worden, wie man am besten dem entgegenwirken könnte. Schon seit Jahren fordern Kritiker eine Verschärfung der Waffengesetze. Dagegen sträubt man sich aber seitens der Waffenindustrie und der Politik. Eventuell sind es ja auch andere Ursachen, die für ein solches Massaker verantwortlich sind. In diesem Zusammenhang haben wir berichtet, dass etwa der Vorschlag aus Rhode Island kam, höhere Steuern auf Gewaltspiele zu erheben. Gewalthaltige Videospiele wären demnach durchaus mitverantwortlich an der hohen Anzahl an Amokläufen. Die Spiele würden gar die Moral des ganzen Landes schädigen. Spiele, die ein Rating ab “M” aufweisen, also ab 17 Jahren sind, sollen eine Erhöhung der Mehrwertsteuer von zehn Prozent bekommen. Diese zusätzlichen Einnahmen könnten Psychologen und Beratern an Schulen zugute kommen. So soll Präventionsarbeit gegen Amokläufe geleistet werden.
 
 
Mittlerweile hat sich auch US – Präsident Donald Trump zu diesem Thema geäußert. Mit einem Rating – System könne man Kinder und Jugendliche vor den gewalthaltigen Inhalten ausreichend schützen. Allerdings existiert bereits ein solches System in den USA. Die sogenannte ESRB gibt es seit 1994. Spiele mit einem M sind etwa erst ab 17 Jahren zugelassen. Bei einem AO – Rating sprechen wir von Medien, die ab 18 Jahren freigegeben sind. Auch die Filmbranche weist ein ähnliches System auf. Die Frage stellt sich deshalb, ob nicht vielleicht der entsprechende Richtlinienkatalog des Rating – Systems zu überarbeiten wäre. Die andere, vielleicht wesentlich wichtigere Aufgabe, besteht darin, ein generelles Umdenken in der Gesellschaft zu bewirken. Waffenbesitz und damit verbunden die Waffengewalt stehen in den USA stark an der Tagesordnung.
 
„Wir müssen uns das Internet ansehen, denn viele schlechte Dinge geschehen dort mit jungen Kindern und jungen Gedanken, und ihre Gedanken werden dort geformt. Und wir müssen vielleicht etwas daran verändern, was sie ansehen und wie sie es ansehen. Und auch Videospiele; ich höre immer mehr Leute sagen, dass das Level von Gewalt in Videospielen die Gedanken der jungen Menschen formt. Und dann sollte man einen Schritt weiter gehen zu den Filmen. Man sieht diese Filme, sie sind so brutal und dennoch können die Kinder sie ansehen, wenn kein Sex darin zu sehen ist, aber darin getötet wird. Vielleicht müssen sie ein Rating-System dafür einführen.” Die Worte des US – Präsidenten zu dem Thema und seinem Vorschlag.
 
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