Ubisoft – Vivendi verwirft Pläne einer Übernahme

In den vergangenen Monaten hat der breit aufgestellte, französische Medienkonzern Vivendi versucht, Ubisoft zu übernehmen, worüber der Publisher und Entwickler nicht begeistert war. Nun haben sich die Pläne allerdings geändert.

Ubisoft - Vivendi verwirft Pläne einer Übernahme

Im Rahmen einer Vereinbarung konnte man sich einigen, dass Vivendi die Aktienanteile in Höhe von 27,3 Prozent veräußern wird. Ubisoft möchte insgesamt 8,1 Prozent seiner Aktien zurückkaufen und die Gebrüder Guillemot werden weitere 2,7 Prozent erwerben. Darüber hinaus treten zwei neue Investoren ins Rampenlicht. Zum einen handelt es sich dabei Ontario Teachers’ Pension Plan und zum anderen um das chinesische Megaunternehmen Tencent. Die restlichen Anteile möchte Vivendi an andere Investoren veräußern.

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Für Ubisoft bedeutet diese Vereinbarung, dass man zunächst unabhängig bleiben kann, wovon laut eigenen Aussagen die Qualität künftiger Videospiele profitieren wird. Durch die Partnerschaft mit Tencent erhoffen sich die Franzosen zudem, bessere Chancen für den chinesischen Markt, der insbesondere für europäische Entwickler schwierig zu erobern ist. Die Partnerschaft könnte hierbei tatsächlich einen positiven Effekt aufweisen. Hierzulande werden wir zumindest hiervon nicht profitieren können. Die Unabhängigkeit von Ubisoft könnte aber wirklich eine gute Nachricht für die Community sein.

Aktuell werkeln die Entwickler an Spielen wie The Crew 2, Skull & Bones und auch an Beyond Good and Evil 2. Darüber hinaus gibt es Gerüchte, dass ein neues Assassin’s Creed in der Mache sei und in Kürze erscheint mit Far Cry 5 ein neuer Blockbuster.

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