Review: Zombie Army Trilogy – Shooter im Düsteren Kleid

Hitler´s Kampf ist vorbei, von allen Seiten dringen die Alliierten ins Reich ein und an einen Sieg ist längst nicht mehr zu denken. Was tun also, Plan Z – Z wie Zombie! Somit greift Hitler zum letzten Strohhalm den er noch hat: Einem okkulten Artefakt um seine gefallenen Soldaten wieder auferstehen zu lassen, mit dem Ziel die anrückenden Feinde zu überrollen.

zombie army trilogy

Hätte man das ganze verfilmt, würde es wohl sehr stark in die Kategorie Low-Budget Indie Film gehen – als Spiel bietet es aber einen lustigen Shooter mit manchem Schock-Effekt, wobei man die Story wirklich nicht beachtet – vor allem aber nicht ernst nehmen sollte.

Mit an Bord der Trilogie sind auch die im Jahre 2013 sowie 2014 erschienenen Teile,  welche natürlich für die Konsole in Sachen Grafik aufgefrischt wurden. Doch nicht nur grafisch, auch die Spiel-Features wie z.B. den dauerhaft einsetzbaren Kick, sind nachträglich in die ersten beiden Teile integriert worden. Teil drei der Reihe wurde gänzlich mit der hauseigenen Rebellion Engine programmiert, was sich definitiv auch bemerkbar macht.

Doch kommen wir zur Kampagne, die insgesamt aus 15 Sequenzen besteht und in drei Kapitel unterteilt ist. Ein klarer Vorteil ist, dass man jede Sequenz einzeln auswählen kann und nicht die – falls bereits bekannt – ersten 10 wieder spielen muss.

Ob Ihr euch der Kampagne und etlichen Zombies alleine oder im Team mit bis zu vier Spielern stellt , bleibt euch ganz alleine überlassen. Solltet Ihr euch für ein Team entscheiden, empfehlen wir euch ganz klar eine Truppe die aus Freunden und Bekannten besteht – es sind auch hier wieder zu viele Rambos und Rowdys unterwegs die nicht in der Lage sind die Ziele zu verfolgen. Wir haben unter anderem erlebt, dass Mitspieler auf Tretminen geschossen habe usw. und somit die Verteidigung des Teams absichtlich geschwächt hatten. Also lieber Freunde bevorzugen statt den Random Gruppenfinder.

Das ganze Spiel ist sehr linear aufgebaut, eigene Wege zu gehen somit gänzlich unmöglich, einen hohen Wiederspielwert hat das Game somit nicht wirklich, insbesonders wenn man alleine spielt wird es wirklich schnell eintönig und öde. In der Gruppe hingegen wird man es hin und wieder sicher spielen können, da es dort am meisten Spaß macht.

Die Highlights des Games liegen vor allem in der aus Sniper Elite bekannten X-Ray Kill-Cam – dieser wurde in Zombie Army ein wirklich großes Maß an Aufmerksamkeit geschenkt. Eigentlich ist es auch wirklich das Highlight des Games – eine Wahre Freude, besonders auf lange Distanzen bietet dieses Feature dann, wenn Ihr einen Zombie Schergen ins endgültige Jenseits schickt.

zombie army2

 

Großzügig war man auch bei der Auswahl an Waffen, nicht nur die vorhandenen Scharfschützen Gewehre, nein auch was Maschinenpistolen, Flinten sowie normale Pistolen angeht – ein großer Wiedererkennungswert aus den zweiten Weltkriegswaffen ist definitiv geboten und rundet das Weltkriegs Feeling im Zombie Gewand ab.

Tja, Story technisch wie gesagt sehr flach und nicht sonderlich zu erwähnen, Solo sind die zwölf bis siebzehn Stunden Spielzeit mit der Weile leider mehr Qual für den Spieler statt für die Zombies, aber ok. Abschließend bleibt noch der neue Horde Modus, der taugt dann definitiv noch etwas um euch alleine oder eben in der Gruppe zum Schwitzen zu bringen. Auf fünf verschiedenen Karten stellt Ihr euch dann immer stärker werdenden Wellen von Zombies. Hier kann sich jeder austoben und sein können beweisen, aber auch auf eine gut durchdachte Taktik sollte man bauen sonst nimmt der Ausflug in den Horde Modus ein schnelles Ende.

zombie army3

Fazit:
Die Story ist wirklich kein Meisterwerk, auch die Kampagne macht wirklich nur im Team Spaß und wird hauptsächlich durch die X-Ray Kamera gepusht. Immerhin hat man einige Spannungsmomente integriert in Form von Munitionsknappheit und den spärlich verstreuten Munitionskisten. Die Lineare Führung im Spiel ist angesichts des Zieles gut gemacht, verbaut allerdings gleichzeitig die Chance das man es intensiv spielen könnte – einmal durch und schon ist alles bekannt. Wer die Motivation besitzt wird dagegen mit dem Horde Modus wohl mehr Spaß haben da dieser teilweise wirklich knackig gemacht ist und ohne Strategie eher ein Himmelfahrtskommando wird. Was die Steuerung sowie die Auswahl an Waffen angeht gibt es definitiv nichts zu meckern – Grafisch sowie vom Sound her hingegen schon. So ist unser Akteur direkt im ersten Abschnitt plötzlich durch die Karte gefallen und konnte sich auch nicht mehr befreien, ein Neustart ab dem Kontrollpunkt war somit notwendig was doch recht bitter ist. Auch der Sound war an einigen Stellen verzerrt und kratzend – eventuell werden solche Fehler noch via Patch behoben. Das Zombie Army nicht mit Battlefield, The Order 1886 und Co in Sachen Grafik und Sound mithalten kann, ist selbstverständlich und bietet von daher was geboten ist einen akzeptablen Eindruck.
Das Spiel kam bis auf die bekannten verbotenen Symbole ohne weitere Schnitte aus, was Gore und Splatter Fans also ein wahres Fest sein wird.

zombie

Teilen

6 thoughts on “Review: Zombie Army Trilogy – Shooter im Düsteren Kleid”

  1. Na toll wieder ein game wo wir deutschen die gearschten sind war ja klar . Warum nehmen die nicht einfach mal die Russen , Chinesen , türken oder die Amerikaner aber nö immer die deutschen die beschweren sich ja nie .
    Ich geb dem Spiel ne 4/10 .
    Warum, ja weil die Steuerung nicht mehr zeitgemäß ist und sie deutlich besser sein kann und die Grafik ist ja wohl für ein nextgen game echt nicht das ware . Selbst der Sound ist nicht gut du hörst ständig das gleiche wobei es nach 20 min. echt einen auf die nerven geht und story ja welche story

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich akzeptiere