Resistance: Burning Skies – Review

Eine der Trilogien, die die PS3 zu dem gemacht haben, was sie nun ist, ist auch die Resistance Trilogie. Die drei Teile die allesamt bei Insomniac Games exklusiv für die Playstation 3 entwickelt worden, spielen sich rund um den Kampf gegen einen Alien-Virus ab.

Zwar konnte sich die Reihe nicht deutlich von den anderen Shootern abheben, setzte allerdings einige interessante Akzente, wie das Waffensystem. Nachdem bereits vor einiger Zeit bekannt wurde, dass Insomniac ab sofort plattformübergreifend und damit nicht mehr exklusiv für die PS3 entwickelt, scheint die Resistance Reihe nun endgültig abgeschlossen.
Der Playstation Vita fehlte es zuletzt an Blockbustern und neben Uncharted oder WipEout brauchte Sony keine großen Blockbuster auf den neuen Handheld. Das Schlug sich besonders in den Verkaufszahlen nieder und während Sony betonte, dass man mit den Zahlen durchaus zufrieden sei, konnte man sehen, dass die Verkäufe eher schleppend verlaufen.
Doch Sony ließ es sich nicht nehmen die Reihe auch auf ihre neue PSVita zu bringen und beauftragte Nihilistic Software mit der Entwicklung von „Resistance: Burning Skies“ für die Playstation Vita. Ob sich ein Kauf lohnt klären wir in unserem Test.

Burning Skies? Da braucht man die Feuerwehr!

Wie auch schon die Spiele auf der Heimkonsole spielt ihr in der Vergangenheit, genauer gesagt im Jahr 1951. Ihr spielt den Feuerwehrmann Tom Riley an der Ostküste der Vereinigten Staaten. Dort beginnt auch die Invasion der „Chimera“, was dazu führt, dass er den Job als Feuerwehrmann schnell hinter sich lässt. Von da an versucht man die Chimera zu stoppen und die USA zu retten. Das funktioniert für einen Feuerwehrmann auch sehr gut und man startet ohne Umwege die Konfrontation mit den Chimera. Ansonsten entwickelt die Story sich in der Weise, wie man es auch von den anderen drei Spielen kennt.

Gameplay – Guter Eindruck auf der Vita

Auch wenn die Story und alles andere Drumherum eher einen durchschnittlichen Eindruck hinterlassen haben, funktioniert das Spiel auf der PSVita durchaus gut. Resistance ist einer der ersten Shooter der den zweiten, auf der Vita neuen Analogstick einsetzt.  Dadurch machen die Shooter deutlich mehr Spaß und man spielt es quasi, wie man es von der Playstation 3 kennt.

Punktuell setzt Nihilistic Games auch den Touchscreen der Playstation 3 passend ein. Armbrust nachladen oder Granaten einsetzten funktioniert über das Touchpad. Im Eifer des Gefechts ist das ab und zu etwas hakelig, benutzt die Funktionen der PSVita allerdings passend ein. Dennoch hat man auch nie das Gefühl, Sony wolle mit dem Spiel zeigen, was die Vita mit ihrem Berührungsfeld alles kann. Man hat nie das Gefühl das Touchpad wäre künstlich und zwingend eingesetzt worden.

Wirklich zum Problem wird das allerdings kaum, denn die KI lässt einen in den meisten Situationen meist einfach machen. Die Chimera sind meist einfach zu besiegen und daher nutzen sie auch die Zeit, die man mit dem Touchscreen verbringt nicht aus. Dasselbe gilt für die so genannten Boss-Gegner, denn auch die Stellen keine allzu große Herausforderung für durchschnittliche Spieler dar. Selbst da hat man meist die Zeit seelenruhig eine Granate zu werfen oder die Armbrust zu spannen.

Dem Spieler stehen einige verschiedene Waffen zur Verfügung, die man im Kampf gegen die Chimera einsetzen kann. Welche davon man benutzen möchte ist weniger wichtig, denn es eignen sich fast alle Waffen für alle Gegner. Ob RPG oder MG, beides führt zum Erfolg gegen die Aliens.

Technik – Solides Bild

Zwar macht Resistance Burning Skies keine grafischen oder allgemein technischen Sprünge, präsentiert sich aber dennoch in schöner Optik. Man wird durch die meist linearen Level in schöner Grafik geführt, mit Bildreferenz Uncharted: Golden Abyss kann man aber nicht mithalten.

Auch wenn der Sound auf der Vita aus unserer Sicht eher zweitranging ist, kann man damit durchaus zufrieden sein. Die Waffen hören sich stimmig an und auch die Kulisse passt zum Spiel.

Resistance: Burning Skies – Funktioniert als Shooter

Burning Skies kann nicht mit der Klasse der drei großen Brüder auf der Playstation 3 mithalten. Zwar zeigt der Titel durchaus, wie ein Shooter auf der Konsole funktionieren kann und muss. Ansonsten bleiben die Erwartungen, die wir zweifelsohne an das Spiel hatten, auf der Strecke. Für einen Exklusivtitel ist Resistance dann aber eher enttäuschend denn bei First-Party-Titeln erwartet man immer, dass sie zeigen was die Konsole kann. Alleine vom Gameplay her können sich kommende Shooter, wie etwa Call of Duty: Black Ops Declassified orientieren.

Den Multiplayer haben wir im Test nicht erwähnt, da er sich als überflüssig erwiesen hat. Acht Spieler, Schwierigkeiten Spiele zu finden und eine instabile Verbindung machen den Mehrspieler zum Krampf.

Letztendlich ist das Spiel wohl eher etwas für die Fans der Reihe, die auch eine Playstation Vita besitzen.

 

 

Teilen

1 thought on “Resistance: Burning Skies – Review”

  1. mir ist aufgefallen, dass eure reviews für so gut wie jedem spiel gut ausfällt, selbst wenn das spiel schlecht ist so wie Resistance Burning Skies.Ich würde mir wünschen, wenn ihr etwas strenger bewerten würdet, denn so wie ihr es jetzt macht ist es auf jeden fall nicht sehr gut und hilft auch gar nicht bei einer evtl. kaufentscheidung.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich akzeptiere