Gran Turismo Sport

Rennspiele auf der PS4 – War 2017 ein schlechtes Jahr?

Auch in diesem Jahr kamen wieder mehrere Renntitel für die PS4 auf den Markt. Zwar kommt mit “Need for Speed Payback” noch ein weiteres Projekt auf uns zu, alles in allem steht soweit aber alles zum Kauf bereit. Doch wie gut war 2017? Können Fans glücklich werden?

PS4 Rennspiele

Jeder Spieler muss sich zunächst fragen, was er überhaupt will. Schließlich ist ein Rennspiel nicht gleich ein Rennspiel. Es gibt verschiedene Arte. Das erst kürzlich in den Handel gelangte “Project CARS 2” stellt beispielsweise eine reine Simulation dar. Die Slightly Mad Studios haben sich sehr viel Mühe gegeben und ein äußerst realistisches Erlebnis erschaffen, was jedoch auch für Probleme sorgt. Wie im echten Leben ist es kein Kinderspiel auf der Rennstrecke nennenswerte Zeiten zu fahren. Und so ist auch “Project CARS 2” recht anspruchsvoll und richtet sich letztendlich eher an fortgeschrittene Fahrer und Profis.

Anfänger sollten aus diesem Grund eher Spiele wählen, die eine Mischung aus Arcade und Simulation darstellen. Vielen wird jetzt sicherlich “Gran Turismo Sport” einfallen und ja, das ist auch ein sehr gutes Beispiel dafür. Macht man einen Fehler, landet man hier nicht automatisch abseits der Strecke, was sich gegebenenfalls auch positiv auf den Spielspaß auswirken kann. Bedauerlicherweise kann das Projekt von Polyphony Digital nicht auf ganzer Linie überzeugen. Es ist nicht schlecht, aber auch nicht die Crème de la Crème. Unsere Review ist übrigens fast fertig und kommt in den nächsten Tagen.

Aber nur weil “Gran Turismo Sport” nicht der große Erfolg ist, heißt das doch nicht automatisch, dass 2017 ein schlechtes Jahr für Rennspiel-Fans ist. Oder etwa doch? Nun, mit “F1 2017” und “DiRT 4” sind in den letzten Monaten zwei vielversprechende Spiele erschienen, die sich allerdings auf einen bestimmten Bereich spezialisiert haben. Entweder fährt man mit F1-Rennboliden oder mit PS-starken Offroad-Flitzern. Ein Fahrzeug der GT3 Rennserie sucht man hier vergebens.

Wer also eine vielfältige Palette an Fahrzeugen sucht, muss sich im Endeffekt zwischen “Project CARS 2” und “Gran Turismo Sport” entscheiden. Insbesondere unerfahrene Spieler haben ein Problem, wenn ihnen das PS4-exklusive Spiel nicht gefällt. Das kommende “Need for Speed Payback” wird an diesem Zustand nicht unbedingt etwas ändern. Zwar gibt es hier viele unterschiedliche Autos, der Titel ist aber ein reines Arcade-Spektakel.

Also was meint ihr? War bzw. ist 2017 ein schlechtes Jahr für Rennspiel-Fans auf der PS4? Nutzt die Kommentarfunktion und teilt eure Meinung mit uns!

 

 

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5 thoughts on “Rennspiele auf der PS4 – War 2017 ein schlechtes Jahr?”

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