PS5 – Crossplay kann kleinere Entwickler schädigen

Ein PS5 Crossplay wird seit einigen Tagen wieder stärker diskutiert. Dabei wirft man Sony oft vor, sich gezielt gegen die Einführung eines derartigen Features zu wehren. Allerdings gibt es nicht nur Befürworter.

PS5 - Crossplay kann kleinere Entwickler schädigen

In einem aktuellen Interview mit Gamingbolt hat Nine Dots Studio CEO Guillaume Boucher-Vidal ein wenig über PS5 Crossplay geplaudert. Er merkte unter anderem an, dass das Feature zwar Vorteile mit sich bringen könnte, gleichzeitig aber auch Risiken umfasst. Insbesondere kleinere Entwickler könnten potenzielle Spieler verlieren.

“Ich denke einerseits, dass es für die Spieler schön ist, unabhängig von der Plattform zusammen spielen zu können, andererseits prognostiziere ich, dass dies große Spiele größer machen wird und noch weniger Raum für die kleineren Spiele lässt, ihr Publikum zu finden. Es kann nur so viele Mehrspielerspiele geben, die aufgrund des Netzwerkeffekts gleichzeitig sehr aktiv sind. Wenn alle Plattformen das gleiche Ökosystem teilen, könnte die Zahl der kommerziell nutzbaren Multiplayer-Spiele abnehmen.”

Da man die PS5 noch nicht offiziell enthüllt hat, können wir derzeit nur spekulieren. Somit ist auch ungewiss, ob es ein PS5 Crossplay geben wird. Erst gestern haben wir darüber berichtet, dass sich Sony künftig mehr auf hauseigene Multiplayer-Spiele konzentrieren will, was vor allem die kommende Konsole betreffen würde. Nähere Details zum Thema findet ihr hier.

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