Metro 2033 Kinofilm – Produktion aufgrund von Amerikanisierung eingestellt

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Eigentlich sollte ein auf Metro 2033 basierender Film in die Kinos kommen. Aus diesen Plänen wird nun aber nichts, denn das Projekt wurde offiziell eingestellt. Der Grund liegt in einer geplanten Amerikanisierung.

Metro 2033 Kinofilm - Produktion aufgrund von Amerikanisierung eingestellt

Die Welt von Metro spielt bekanntlich in Moskau. Metro Exodus wird uns zwar in eine andere Region bringen, alles in allem verbindet man mit der Buch- und Videospielreihe aber hauptsächlich die russische Hauptstadt. Das Filmstudio Metro Goldwyn Mayer kam jedoch auf die Idee, die gesamte Geschichte innerhalb des Kinofilms in den USA spielen zu lassen. Statt Moskau sollte der Kinofilm in Washington D.C. spielen. Da Autor Dmitry Glukhovsky damit jedoch ein Problem hat und man sich wohl nicht einigen konnte, wurde das Projekt nun eingestellt. Laut Glukhovsky passe das angestrebte Setting nicht zur Vorlage.

“In Washington funktionieren Nazis nicht, Kommunisten erst recht nicht, und auch die ‘Dark Ones’ funktionieren nicht. Washington ist praktisch eine dunkelhäutige Stadt. Das ist nicht die Andeutung, die ich haben will, es ist eine Metapher für allgemeine Xenophobie, aber ist es kein Kommentar für Afroamerikaner. Also hat es nicht geklappt. Sie mussten die ‘Dark Ones’ mit irgendwelchen Monstern ersetzen, und wenn sie nicht aussehen wie Menschen, dann funktioniert die ganze Geschichte rund um Xenophobie nicht, was mir als überzeugter Internationalist sehr wichtig ist. Sie haben daraus etwas sehr Generisches gemacht.”

Glukhovsky merkt zudem an, dass die Amerikaner nun mal Geschichten über Amerika lieben. Allerdings haben sich die Spieler an einer postapokalyptischen USA bereits sattgesehen und Moskau bietet eine vielversprechende Abwechslung. In seinen Augen sei dies entscheidend für den Erfolg von Metro.

 

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