Meine Top 10 PlayStation 4 Spiele

Hi ich bin der Chris von PlayStationInfo.de und ich möchte euch meine TOP 10 PlayStation 4 Spiele vorstellen:

  1. The Witcher 3

The Witcher 3 ist eines meiner Highlights für die PS4. Nicht nur die Mentalität der Entwickler von CD Projekt RED ist vorbildlich, auch das Spiel selbst glänzt durch Detailliebe. Die Hauptstory, in der Gerald seine Ziehtochter Ciri sucht ist spannend inszeniert und hält lange bei der Stange. Aber auch die Sidequest gehören zu den besten, die man zurzeit im RPG-Genre erleben kann. Alleine das Hauptspiel mit seiner riesigen offenen Welt verspricht 100 Stunden Spielspaß. Wer aber das komplette Erlebnis erleben möchte, der kommt an den sehr hochwertigen DLC´s nicht vorbei. Damit lässt sich die Spielzeit um mindestens 40 bis 50 Stunden erhöhen. Die Vorgänger muss man nicht gespielt haben um alles zu verstehen, aber es ist von Vorteil um alle Anspielungen mit zu bekommen. Wer zudem die Buchreihe des Hexers gelesen hat, der taucht noch viel tiefer in diese dunkle Fantasy Welt und wird darin lange Zeit gefangen bleiben.

  1. Bloodborne

Ein weiteres RPG in der Liste. Nur diesmal wird es düsterer und schwerer. Sehr viel schwerer. Bloodborne ist ein PlayStation 4 Exklusivtitel der Dark Souls Macher von From Software. Wir sind ein Jäger, der in einer Klinik erwacht und einen Ort sucht um die Blutheilung zu erfahren. Die suche führt uns in das gothisch anmutende Yharnam und dessen Umland. From Software typisch sind schon Standard-Gegner eine große Gefahr und müssen mit Bedacht angegriffen werden. Am Ende jedes Abschnittes stellt sich uns ein anspruchsvoller Boss in den Weg, der erlegt werden will. Sterben ist dabei ein Spielelement und Bloodborne lebt von der Wiederholung um seinen Charakter zu leveln. Aber nicht nur das Kampfsystem weiß zu überzeugen, auch die clevere Levelarchitektur mit seinen überraschenden Abkürzungen weiß zu gefallen. Fans von anspruchsvollen Spielen und einer gewissen Frustresistenz mit einem Hang zur Lovefcraft´schen Literaturdürfen bedenkenlos zugreifen.

  1. Hellblade: Senua´s Secrifice

Hellblade ist ein besonderes Erlebnis. In dem Spiel von Ninja Theory geht es um Senua, die ihren Verlobten Dillion zu Ruhe betten will. Da das Spiel in der nordischen Mythologie angesiedelt ist, ist der letzte Ruheort der Toten Helheim. Das ist das Ziel von Senua. Hellblade ist ein Action-Adventure bei dem wir durch die linearen Level geleitet werden und in größeren Arealen Rätsel lösen müssen, die oft etwas mit verschiedenen Blickwinkeln zu tun haben. Zwischendurch kommt es zu kämpfen mit dunkle Kreaturen und auch Boss-Gegner. Die beharken wir mit leichten und schweren Angriffen oder einem Tritt und müssen rechtzeitig ausweichen oder blocken, wenn wir angegriffen werden. Das volle Potential schöpft Hellblade mit einem 7.1 Kopfhörer aus. Denn die Entwickler wollen die psychische Krankheit simulieren, an der Senua leidet. Aus diesem Grund hört man das Spiel über die Stimmen in Senua´s Kopf und das kommt eben nur mit einem Kopfhörer zur Geltung. Wer eine interessante Erfahrung sucht, und vor der Darstellung psychischer Krankheiten nicht zurückschreckt, der wird mit Hellblade spaß haben.

  1. Metal Gear Solid V: The Phantom Pain

Metal Gear Solid V ist das letzte Metal Gear von Hideo Kojima bei Publisher Konami. Denn schon vor dem offiziellen Release wurde bekanntgegeben, dass Kojima Konami verlässt. Der Qualität hat das aber nicht geschadet und Kojima hat mal wieder bewiesen das er ein Meister seines Faches ist. Metal Gear Solid V ist anders als die Vorgänger, aber immer noch ein Stealth-Game. Der Unterschied ist nun diesmal, dass wir zwei große offene Gebiete haben, durch die wir schleichen dürfen. Zusätzlich bekommen wir eine riesige Ölplattform „Motherbase“ die wir aufbauen können. Die spielerischen Freiheiten die einem hier geboten werden, sind enorm. Wo kann man sonst sich an einen Panzer heranschleichen, einen Ballon anbringen, so dass er in die Luft gehoben wird und in das eigene Arsenal aufgenommen wird? Diese Aktion ist mit fast allem im Spiel möglich. Das Gameplay ist einfach rund, nur die Story könnte etwas enttäuschen, wenn man die alten Teile kennt. Denn die kommt hier leider etwas kurz. Nichts desto trotz gibt es in der finalen Endsequenz einen „WTF-Moment“, den es nicht allzu oft gibt.

  1. Monster Hunter World

In Monster Hunter World jagen wir Monster. Riesige Monster.Monster Hunter World Besser gesagt die „Drachenältesten“. Um das zu tun, wählen wir uns zu Beginn eine der 14 verfügbaren Waffen. Darunter findet man verschiedene Schwerter, Bögen oder Gewehre. Obwohl Monster Hunter World ein RPG ist leveln wir unseren Charakter nicht auf. Einzig allein die Ausrüstung lässt sich aufwerten. Dazu jagen wir jede Menge Kreaturen und craften uns die gewünschten Rüstungen und Waffen oder werten diese mit den Monstermaterialien auf. Um jedes Teil der Rüstungen zu fertigen, müssen wir die Monster mehrmals Jagen um die nötigen Materialien zu bekommen. Das Spiel bekommt es jedoch hin den nötigen Grind interessant zu halten und nie langweilig zu werden, da wir immer merkbar stärker werden. Die Hintergrundgeschichte wird schön inszeniert, ist aber nur der Aufhänger um der jagt einen Rahmen zu geben. Wer möchte schließt sich auch einer Jagt-Gesellschaft an und jagt mit Freunden zusammen.

  1. Resident Evil 7

Mit Resident Evil 6 hat die kultige Survival-Horror Reihe ihren Tiefpunkt erreicht. Denn von Survival-Horror war keine Spur mehr und man hat sich eher wie in einem Call of Duty mit Mutanten gefühlt. Resident Evil 7 hat die Reihe aber wieder in die Bahn gebracht und den Horror zurückgebracht. Das hat auch viel mit der Perspektive zu tun, in der man das Spiel spielt, denn diesmal gibt es nur eine Ego-Ansicht. Wir sind Ethan Winters, der einem Hilferuf seiner Frau folgt, um diese zu Retten. Dafür reist er zum Anwesen der Bakers im Süden Amerikas. Zombies gibt es zwar keine im eigentlichen Sinn, sondern die Molded und die Familie Baker die zuerst einen sehr seltsamen Eindruck machen und besondere Kräfte haben. Was dahinter steckt gilt herauszufinden und uns durch die verschiedenen Gebäude zu rätseln und zu kämpfen. Da die Munition aber oft sehr knapp ist, müssen wir auch öfter die Beine in die Hand nehmen und flüchten. Wer sich noch mehr gruseln will, der darf Resident Evil 7 in VR genießen. Capcom hat diesmal alles richtig gemacht und wieder ein richtiges Survival-Horror Spiel erschaffen.

  1. Titanfall 2

Titanfall 2 wurde anders als der Vorgänger auch für die PlayStation 4 veröffentlicht. Zusätzlich wurde eine Singleplayer-Kampagne geboten, die für ein Multiplayer-Spiel auch alleine stehen könnte. Die Länge der Story ist leider sehr kurz, aber was in dieser Zeit geboten wird, ist bombastisch. Die Level sind sehr clever gestaltet und die möglichen Wallruns müssen nicht nur in den Kämpfen benutzt werden, sondern auch um die Level abzuschließen. Zusätzlich ist man mit seinem Titan unterwegs, in den wir fast immer auch einsteigen können. Das ist vor allem dann nötigen, wenn gegnerische Titans sich uns in den Weg stellen. Für Langzeitmotivation wird aber auf jeden Fall der Multiplayer-Modus sorgen. Durch das schnelle Gameplay als Fußsoldat und die wuchtigen Gefechte in einem Titan, sind die Spielmodi angenehm anders zu seinen Genre-Kollegen. Obwohl Titanfall 2 locker mit CoD oder Battlefield mithalten kann, fristet es leider ein Schattendasein. Sucht ihr eine Abwechslung der vorgenannten, dann gebt doch Titanfall 2 eine Chance. Ihr werdet es nicht bereuen.

  1. Uncharted 4: A Thief´s End

Der Abschluss der Nathan Drake Saga ist ein Feuerwerk und beendet würdig die Abenteuer um den sympathischen Schatzjäger. Naughty Dog präsentiert mit Uncharted 4 einen spielbaren Abenteuerfilm. Anfangs startet das Spiel noch sehr gemächlich und führt etwa Nathans Bruder Sam ein. Spielerisch wird bekanntes geboten, das heißt wir liefern uns Schießereien mit den Schergen der Gegenspieler und gehen auf Knopfdruck in Deckung. Zusätzlich klettern wir an Antiken Gebäuden entlang und entdecken unbekannte Gegenden. Uncharted 4 ist jedoch in vielen Arealen offener gestaltet als die Vorgänger, was etwa dem Erkundungsdrang zugutekommt. Die Jagd nach dem Piratenschatz von Henry Avery macht einfach Spaß und hält bis zum Schluss bei der Stange. Das ist natürlich auch den vielen bekannten und neuen Charakteren geschuldet. Wenn sich Drake und Elena streiten, da Nathan versprechen nicht einhält oder wir mehr über die Kindheit der beiden Brüder erfahren, reißt das einfach emotional mit. Auch die Grafik weiß zu begeistern, denn Uncharted 4 ist eines der schönsten PlayStation 4 Spielen und demonstriert großartige was die Konsole leisten kann.

  1. God of War

Kratos ist alt geworden und hat sich verändert. Genauso wie das Spiel selbst. God of WarGod of War ist kein Hack and Slay mehr, bei dem wir dutzende Gegner niedermetzeln und linearen Pfaden folgen. Nun wurde aus Kratos Abenteuer ein offeneres und taktischeres Action-Adventure, bei dem wir durch eine zusammenhängende Welt bewegen und Kratos und seinen Sohn Atreus aufleveln dürfen. Die Story ist nun auch keine Rachegeschichte mehr, sondern wurde zu einer sehr emotionalen, Vater und Sohn-Geschichte. Man merkt Kratos deutlich an wie er seinem Sohn Zuneigung bieten will, es aber aus Angst vor Schwäche nicht macht. Die bekannten Chaosklingen, tauscht Kratos in seinem neuen Abenteuer zu einer magischen Axt. Diese wurde von den Zwergen-Schieden Brokk und Sindri gefertigt, so wie auch Thors Hammer Mjölnir. Die beiden Zwerge treffen wir auch regelmäßig auf unserer Reise und können bei ihnen unsere Ausrüstung verbessern. Die Kämpfe sind nun viel intensiver ausgefallen, da wir Kratos nun über die Schulter schauen. Gerade für Neueinsteiger eignet sich God of War sehr gut, da kaum Vorwissen nötig ist. Fans der alten Teile werden aber immer wieder auf Anspielungen treffen und an alte Ereignisse erinnert. Wer Spaß an der nordischen Mythologie hat und einem Metroidvania Spielprinzip etwas abverlangen kann, der sollte hier zugreifen.

  1. Dying Light

Zombies gehen immer. Nicht umsonst sind die hirntoten Kadaver beliebte Gegner in Filmen und Videospielen. Dying Light hat auch Zombies, und das in verschiedenen Ausführungen. Ganz gefährlich wird’s bei Nacht, wenn die Schattenjäger, wie der Name schon sagt auf der Jagd sind. Tags über treffen wir eher bekannte Gestalten, die langsam vor sich hin schlurfen oder uns auch mit Säure bespucken. Gefährlich werden die Gegner nur in großen Gruppen, die aber überall in der Stadt unterwegs sind. Zusätzlich gibt es menschliche Gegner die uns mit Schusswaffen aber auch mit Knüppel und Messer angreifen. Die Waffenvielfalt ist riesig und das beste daran, wir können jede Waffe aufrüsten und modifizieren, wenn wir den richtigen Bauplan dafür gefunden haben. Die nötigen Bauteile finden wir in verlassenen Gebäuden und auf der Straße. Die Stadt Harran ist in zwei große Gebieten unterteil, die wir frei erkunden können. Die Häuser lassen sich sogar per Parkour besteigen und somit lassen sich auch die Gegnerhorden umgehen. Später bekommen wir auch noch einen Greifhaken, mit dem man sich noch freier in der Welt bewegen kann. Die Geschichte ist recht interessant gehalten und bietet konstant Abwechslung. Am meisten Spaß macht es aber die Zombies zu bekämpfen. Denn das Schadensmodel der faulenden Meute ist sehr detailliert und es ist möglich Gliedmaßen abzuschlagen oder die Haut vom Knochen zu schneiden. So muss ein Zombiespiel einfach sein. Wer nur irgendetwas mit Zombies anfangen kann der macht mit Dying Light nichts falsch und in der Enhanced Edition ist sogar der riesige DLC enthalten, der noch ein weiteres offenes Gebiet freischaltet. In dem dürfen wir sogar mit einem eigenen Buggy fahren und diesen sogar aufwerten.

 

Das alles ist natürlich nur eine kleine Auswahl, den die Wahl fiel mir sehr schwer. Es gibt noch so viel andere sehr gute Spiele die ich nicht missen will.

Gruß Chris

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