Josef Fares – Nächstes Projekt wartet schon

Der Gründer von dem Studio Hazelight und Verantwortliche für “A Way Out” hat in einem aktuellen Interview zu verstehen gegeben, dass die Spieler sich auf sein nächstes Projekt freuen können.

Das durch den Erfolg von “A Way Out” gewachsene Team soll nun ein noch besseres und größeres Spiel erschaffen. „Man muss verstehen – A Way Out war ein großer Erfolg, das ist verrückt – wir haben mit 10 Leuten angefangen und sind auf 40 angewachsen, 70% des Teams waren Praktikanten, warte einfach bis zum nächsten Projekt, das wir machen. Jetzt sind wir im Grunde Super-Spieleentwickler. Während das Team immer besser wird, können wir bessere, größere Spiele machen. Ich denke, dass Vielfalt selten ist. Man sieht, dass die Spieler das Spiel spielen und sie nicht müde werden, das Spiel weiter zu spielen. Darauf bin ich sehr stolz und auch auf die Reaktionen was passiert, wenn sie durch das Spiel spielen, das ist super toll zu sehen.”

Josef Fares ist bei den Hazelight Studios als Director für “A Way Out” zuständig und hat sich mit den Kollegen von GamesIndustry.biz unterhalten. Für ihn stand bei dem Projekt nicht nur die Entwicklung an sich im Fokus. Für ihn geht es um wesentlich mehr. Die Zwei – Spieler – Koop – Erfahrung soll wieder für mehr Innovation im stagnierenden Geschäft sorgen. Der Markt sei zu sehr in dieser Hinsicht stehen geblieben. Wenn es nach Fares geht, sollten die Publisher mehr Risiken eingehen. „Ich hoffe, es inspiriert mehr AAA-Titel, ihr Schreiben, das Gameplay zu verbessern. Ich hoffe, wir zeigen, dass ja, du kannst Risiken eingehen und du kannst dich gut schlagen. Ich denke, wir werden es wahrscheinlich weniger gut machen, weil wir eine Kopie kostenlos [pro Spieler, Anm. d. Red.] vergeben, aber das ist egal. Am Ende des Tages ist es ein guter Weg Dinge zu testen.“ Vor dem Hintergrund, dass Couch – Koops beziehungsweise der klassische Splitscreen sehr am Aussterben sind, eine ernste Angelegenheit.

Passenderweise liebt es der Director, selbst entsprechende Risiken einzugehen. Wie der Fakt, dass es nur Koop ist – am Anfang, meinten die Leute, ‚Ist das kein Risiko? Wirst du dadurch nicht weniger verkaufen?‘ Interessiert mich nicht. Das ist die Vision, also werde ich ihr folgen.“ Die Idee für ein Koop – Only – Spiel soll übrigens so entstanden sein, dass er und ein Freund keinen passenden Koop – Titel zum gemeinsamen Spielen fanden. Der Game Director Josef Fares hat vor dem Release von “A Way Out” noch ein wenig über dieses Projekt geplaudert und dabei die offizielle Spielzeit verraten. Demnach sollen sich die Spieler auf sechs bis acht Stunden einstellen. Bereits vor geraumer Zeit hat man angekündigt, dass der Titel einen hohen Wiederspielwert besitzen wird. Das liegt insbesondere daran, dass die Spieler verschiedene Lösungswege nehmen können. Zudem möchte man eine gelungenes Spielgefühl bieten.

A Way Out

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