EVERYBODY’S GONE TO THE RAPTURE | Storytelling der etwas anderen Art

In einem 13-minütigen Gameplayvideo führen Creative Director Dan Pinchbeck und Komponistin Jessica Curry vom Entwicklerstudio The Chinese Room durch das aufregende Abenteuer EVERYBODY’S GONE TO THE RAPTURE. Schwerpunkt des Videos ist die ganz besondere Art und Weise, auf die hier eine Geschichte erzählt wird.

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6. Juni 1984  – 06.37 Uhr
Zeit vergangen seit dem ursprünglichen Ereignis  – 5 Tage, 4 Stunden, 37 Minuten
Zeit vergangen seit dem letzten Ereignis  – 0 Tage, 0 Stunden, 37 Minuten
Die Geschichte beginnt mit dem Ende der Welt.


Angekündigt wurde dieses ungewöhnliche Adventure (mit einem der zweifelsohne längsten Namen überhaupt) auf der E3 im letzten Jahr. Das Spiel erscheint für die PlayStation 4 und wird vom Indipendent-Studio The Chinese Room entwickelt, die sich auch für das Spiel DEAR ESTHER verantwortlich zeigen. Wie in vielen anderen Spielen auch, wird hier der Weltuntergang thematisiert, wenn auch mit anderen Mitteln. Weit und breit keine Spur von Kämpfen, mutierten Lebewesen, oder Ruinen unserer Zivilisation. Auf den ersten Blick wirkt die typische englische Kleinstadt durchaus idyllisch. Wäre da nicht die Tatsache, dass sie komplett menschenleer und verlassen da liegt. Überstürzt gepackte Koffer in den offen stehenden Häusern und Autos mit hastig geöffneten Türen auf den Straßen der Stadt sprechen eine deutliche Sprache. Die beiden Entwickler, die das Spiel einfach kurz mit RAPTURE abkürzen, versprechen eine ganz besondere Atmosphäre und ein Storytelling der etwas anderen Art.

Sie sagen, dass Cutscenes ein viel zu einfaches Mittel sind und den Spieler zu sehr aus dem Geschehen reißen, weil er kurzerhand die Kontrolle verliert. Darum wird es in RAPTURE auch keine gerenderten Cutscenes geben. Aufgabe wird es sein, das Verschwinden der kompletten Bevölkerung zu klären und der Weltuntergang soll nur der Auftakt der Geschichte sein. Die entwickelt sich während der Spieler die Kleinstadt erkundet. Klaren Schwerpunkt legen die Entwickler hier auf das Erkunden. Von Beginn an, kann die Stadt frei erkundet werden. Jedes Haus steht offen und in jeder Ecke der Spielwelt gibt es etwas zu entdecken. Elektronische Geräte wie Fernseher, Radios und Telefone erwachen dabei kurzfristig zum Leben und sind ein Mittel, um das große Verschwinden aufzuklären. Auch sogenannte „Echos“ der ehemaligen Bewohner können wir finden und somit Tagesabläufe beobachten und Beschäftigungen rekonstruieren. Alles geschieht hier ganz freiwillig. Nur wer mehr finden will und tiefer gräbt wird auch mit mehr Infos und einer detaillierteren Geschichte belohnt.

Im nächsten Video der RAPTURE Entwickler wird es um Musik gehen, die ebenfalls eine ganz besondere Rolle spielt. Wer mag, findet unter diesem Beitrag das englischsprachige Gameplayvideo, das die Entwickler über IGN veröffentlicht haben. Lasst uns auf jeden Fall wissen, was ihr von dieser Art Gameplay haltet!

Everybody's_Gone_To_The_Rapture_PS4_05


 EVERYBODY’S GONE TO THE RAPTURE | Emotional Storytelling (IGN First)

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