A Way Out – Was der Director mit passiven Spielen meint

Eines ist bereits jetzt vor dem Release klar. “A Way Out” legt seinen Fokus sehr stark auf den Couch – Koop. In diesem Zusammenhang hat der Game Director des Projekts nun darüber gesprochen, warum er Titel wie “Heavy Rain” für zu passiv hält.

A Way Out

“A Way Out” hat auf der letztjährigen E3 das Interesse von Fans wie Kritikern geweckt und wartet mit einem interessanten Feature auf. Der Koop – Titel kann ausschließlich zu zweit gespielt werden. Einen Singleplayer wird es nicht geben. Die sehr gute Nachricht für alle Interessenten da draußen ist aber, dass nur einer der beiden Spieler das Spiel besitzen muss. Die zweite Person wird sodann gleich einsteigen können. Das Videospiel soll sich aber nicht nur diesbezüglich von der Konkurrenz abheben. Vergleiche mit den Titeln aus dem Hause Quantic Dream oder aber mit “The Walking Dead” greifen bei dem Game Director Josef Fares nicht. Er hat dazu die Unterschiede beleuchtet und was damit “A Way Out” anders macht.

“Diese Spiele sind mir zu passiv. Ich hätte gern mehr Kontrolle. Man könnte sagen, dass man die Story kontrolliert, aber während du das tust und sie beeinflusst, tust du es auf eine Art und Weise auch nicht, weißt du? In A Way Out geht es nicht darum. Ich denke, der Vergleich ist aus einer filmischen Perspektive in Ordnung, aber nicht im Hinblick darauf, wie du deine Story wählst. Das ist eine handgeschneiderte Story bis ganz zum Ende.” Auch auf die Frage, ob das Spiel Emotionen beim Spieler hervorrufen solle, ähnlich bei Quantic Dream, hat er eine Antwort parat. “Das ist für mich nicht wichtig. Ich will einfach nur dafür sorgen, dass die Leute das Spiel fühlen. Falls sie weinen oder lachen oder lächeln oder wütend werden, das spielt wirklich keine Rolle. Ich mache das Spiel, das ich mit meinen Freunden spielen möchte. Ich denke, eine Story gemeinsam zu spielen, ist ein unterschätztes Genre. Es muss nicht immer alles run-and-gun sein, weißt du?”

“A Way Out” wird aller Voraussicht nach am 23. März 2018 für PS4, Xbox One sowie den PC erscheinen. Durch den Titel wird es zumindest zu einer kleinen Renaissance des Splitscreen – Modus kommen. Wir können nämlich stets zeitgleich sehen, was unser Begleiter gerade macht.

 

Teilen

12 thoughts on “A Way Out – Was der Director mit passiven Spielen meint”

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich akzeptiere