THE WITCHER 3 – WILD HUNT | Die Qual der Wahl

Auf der diesjährigen Spielemesse EGX haben CD Projekt Red, die Entwickler des Rollenspiels THE WITCHER 3, eine Präsentation gehalten. Stellvertretend für das Team war der sympathische Gameplay-Designer Damian Monhier vor Ort und nahm sich auch Zeit persönliche Fragen zu beantworten. Er verriet unter anderem Details über das kompexe Moral-System, die Auswirkung von Entscheidungen und das Crafting.


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Die absolute Freiheit in einer riesigen Welt
Das Rollenspiel THE WITCHER 3 bietet eine immens große Spielwelt, voller Menschen, mit denen Hexer Geralt interagieren kann, und voller Aufgaben, die er annehmen kann. Dem Spieler wird die größtmögliche Freiheit beim Erkunden der Welt gegeben. So darf man mit dem Hexer bereits nach Abschluss des Tutorials überallhin reisen, wohin man nur möchte. Damian Monhier hob hier erneut die so genannten „Points of interest“ hervor. Damit gemeint sind zum Beispiel Dörfer, umherstreifende Banditen oder auch Felsgipfel am Horizont. Zunächst gilt die Faustregel, was wir sehen, dürfen wir auch besuchen und erkunden. Das mag der Hexer am Beginn des Spiels nicht lange überleben ohne die richtige Ausrüstung, aber möglich ist es. Und mutige Spieler werden laut dem Designer auch mit besonderem Loot belohnt. Es steht den Spielern frei welche Aufgaben er annehmen möchte und wie er sie löst, allerdings muss er dann auch mit den Konsequenzen leben.


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Vielschichtiges und komplexes Moral-System
Monhier nimmt ein Dorf, in dem Banditen ihr Unwesen treiben, als Beispiel. Wenn wir mit den Banditen reden, können wir sie mit geschickten Gesprächsoptionen vielleicht davon überzeugen das Dorf und seine Bewohner in Frieden zu lassen. Oder wir lassen unser Schwert für uns sprechen und töten die Banditen einfach. In dem Fall werden die Bewohner uns genauso dankbar für ihre Rettung sein. Die herumliegenden Leichen der Banditen können allerdings auch Monster anlocken. Mit etwas Pech verschlimmbessern wir die Situation als nur. Welche Entscheidung wir auch treffen, es gibt keine 100%-tige Möglichkeit etwas richtig oder falsch zu tun. Das Spiel bietet viel mehr Facetten und auch alternative Wege. Es wird möglich sein verärgerte NPCs, die nicht mehr gut auf uns zu sprechen sind, wieder für uns zu gewinnen und sie von unserem guten Willen zu überzeugen. Geralt durchläuft im Spiel also eine Entwicklung und auch seine Umgebung und die Bewohner der Welt ändern ihre Ansichten. Als Beispiel nennt der Designer die Gespräche der Bewohner, die sich ändern je nachdem in welcher Beziehung wir zu ihnen stehen.


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Geralt hat die Haare schön und fährt zur See
Auch ein umfangreiches Crafting-System zählt zu den Erweiterung von THE WITCHER 3. Es gibt mehr Rüstungen und Waffen denn je und wir können sie entweder erwerben, finden oder selber herstellen. Auf Nachfrage gibt Monhier lachend zu, dass es auch möglich sein wird, Geralts Erscheinungsbild zu ändern. So soll es möglich sein, ihn zu rasieren oder ihm einen anderen Haarschnitt zu verpassen. Zu den neuen Gameplayelementen zählt auch, dass der Hexer nun schwimmen und in Booten fahren kann. Das ist auch nötig, wenn man die bis zu 15 anderen Inseln erkunden möchte. Auch hier erklärt er, sei es von Anfang an möglich zu schwimmen oder in ein Boot zu steigern. Allerdings sei man im Wasser nicht sicherer, als an Land. Auch im Meer leben Kreaturen, die dem Hexer verdammt gefährlich werden können. Geralt muss nicht lernen, ein Boot zu steuern, der Spieler aber sehr wohl. Auf dem Meer können wir auch von einem Sturm oder Wetteränderungen überrascht werden, die das Navigieren zu einer Herausforderung machen.


Mit jedem Detail, dass CD Projekt Red über THE WITCHER 3 verrät, wächst meine Vorfreude auf diesen Rollenspiel-Knaller. Wie geht es euch, werdet ihr es auch spielen und freut euch schon so auf den Release am 24. Februar 2015? Wer mag – und 30 Minuten Zeit hat – kann sich das komplette Interview hier anschauen.

THE WITCHER 3 – WILD HUNT | EGX 2014 Developer Session

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