THE WITCHER 3 – Fragen zur Wilden Jagd

Marcin Momot und Tadek Zielinski, Community Manager bei CD Projekt Red, haben sich in einem Q&A-Video Zeit genommen, um Community-Fragen zu THE WITCHER 3 WILD HUNT zu beantworten. Dabei haben sie einige neue Details zum neuen Abenteuer des Hexers Geralt von Riva verraten. Spieler interessierten sich vor allem für die Möglichkeiten abseits der Hauptquests in der riesigen offenen Welt, die Unterschiede bzw. Gemeinsamkeiten zu den vorherigen WITCHER Spielen sowie für das überarbeitete Gameplay.

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Monsterjagd in der großen weiten Welt
CD Projekt Red, die Entwickler von THE WITCHER, betonen immer wieder wie riesig die Spielwelt des dritten Teils werden wird, die, nur zum Vergleich, sogar größer wird als die von SKYRIM. Grund genug zu fragen, mit welchen Aufgaben und Möglichkeiten sie gefüllt ist. Zum Glück sind sich die Entwickler dessen bewusst und bekräftigen, dass es abseits der Hauptgeschichte mehr als genug Beschäftigungsmöglichkeiten geben wird. Geralt ist ein Monsterjäger und wird darum immer wieder beauftragt werden eine Bestie zu verjagen oder zu töten. Er kann sie aber auch angreifen, ohne damit beauftragt worden zu sein – die Entscheidung obliegt den Spielern. In den großen Städten bieten sich Möglichkeiten zum Faustkampf, in denen Geralt beweisen kann, dass er auch ohne ein Schwert in den Händen gut zulangen kann.

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Viel zu sehen und viel zu tun
Wer es friedlicher mag, darf sein Geschick bei Pferde- oder Bootrennen unter Beweis stellen. Ganz richtig gehört, Teile des riesigen Spielwelt erschließen sich dem Hexer erst dann, wenn er ein eigenes Segelboot besitzt und mit dem kann er eben auch an Rennen teilnehmen. Eine weitere Neuerung in THE WITCHER 3 sind die sogenannten „Points of interest“, also interessante Orte und Sehenswürdigkeiten. Wenn am Horizont eine Rauchsäule aufsteigt, kann dies unterschiedliche Gründe haben und es liegt am Spieler, ob er dem nachgehen möchte. Womöglich entdeckt er ein entlegenes Dorf, das von Banditen angegriffen und in Brand gesteckt wird. Hier dürfen wir wieder entscheiden, ob wir eingreifen möchten. Immer wieder wird Geralt auf Menschen, Orte und Ereignisse stoßen, die dazu einladen sich einzumischen und zu helfen. Langeweile wird also garantiert nicht aufkommen.

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Kein Zeitlimit beim Lösen von Quests
Einige Spieler waren besorgt, dass es Quests gibt, die einen mit einer Zeitbegrenzung oder einem Timer zum schnellen Handeln antreiben. Die Entwickler zerstreuten diese Zweifel aber sofort. Man wolle, dass die Spieler THE WITCHER 3 komplett erleben und genießen können. Zeitdruck passe nicht zu dieser Idee und wenn doch einmal die Zeit dränge, würde das Spiel sanft darauf hinweisen, aber eben nur, wenn es sehr wichtig ist.

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Können wir nicht einfach drüber reden?
Eine weitere Frage war, ob sich alle Quests hauptsächlich damit beschäftigen Monsterzu jagen. Die Entwickler verraten im Video, dass es nicht Ziel sei, mit Geralt möglichst viele Monster zu töten. Es gebe häufig mehrere Lösungsmöglichkeiten für Konflikte. Manche lassen sich mit verschiedenen Gesprächsoptionen oder der Zuhilfenahme der Hexer-Magie lösen. Am Beispiel des Brückentrolls aus THE WITCHER 2 machten die Entwickler deutlich, dass es auch NPC-Monster geben wird, mit denen man sprechen kann und dass völlig gewaltfreie Lösungen häufig eine Option sein werden. Die Entscheidung wie Geralt sich verhält, liegt wieder einmal in den Händen der Spieler.

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Immer eine Herausforderung
Auch die Frage nach dem Schwierigkeitsgrad war eine häufig gestellte. Es wird mehrere geben, die wir zu Beginn des Spiels wählen können. Unabhängig davon wird es in der Welt von THE WITCHER 3 aber auch ganz zu Beginn Bestien geben, die einfach zu stark sind und Geralt mit Leichtigkeit töten. Die Welt sei von Beginn an offen und frei zu erkunden, da besteht eben die Gefahr einem Monster in die Klauen zu laufen, dass dem Spieler noch überlegen ist.

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Wir hauen alles kurz und klein
Geralt ist ein hervorragender Schwertkämpfer und daran wird sich auch im dritten Teil nichts ändern. Einigen Spielern stellte sich die Frage, ob Stealth-Gameplay eine Option ist, aber das verneinten die Entwickler. Es liege einfach nicht in Geralts Art sich anzuschleichen. Allerdings wächst sein Waffenarsenal um eine Armbrust, die ihm besonders gegen geflügelte Bestien oder im Kampf über größere Distanzen eine große Hilfe sein wird. Das Kampfsystem wird übrigens auf dem von THE WITCHER 2 aufbauen, aber einige sinnvolle Neuerungen bringen. Geralt ist noch agiler und tödlicher als je zuvor. Das macht auch die eindrucksvolle Grafik deutlich, denn Geralts Waffen schlagen Wunden, enthaupten Gegner oder zerteilen sie in der Mitte. THE WITCHER sei schon immer ein Spiel für Erwachsene gewesen und man bleibe seiner Linie auch im neuesten Teil treu, beteuern die Entwickler. Darum sei man stolz auf das, was mit der Technik inzwischen möglich sei.

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Wer braucht schon einen Arzt?
Als Hexer versteht sich Geralt nicht nur auf den Kampf und das Nutzen von Magie, sondern auch auf das Herstellen von Tränken. Für einen solchen Trank muss Geralt zunächst das Rezept finden, oder bei einem Händler erwerben. Hat er die nötigen Zutaten gefunden, kann er ihn zubereiten. Neu ist, dass er diese Tränke jetzt auch im Kampf einnehmen kann. Während der Meditation eingenommene Tränke haben allerdings eine stärkere Wirkung. Außerdem werden neben Geralts Fähigkeiten und seiner Ausrüstung nun auch die Tränke verbesserbar sein. Mit zusätzlichen Zutaten lässt sich ihre Wirkung verstärken oder verlängern. Wie schon im ersten Abenteuer des Hexers wird es von nun an wieder möglich sein Lebensmittel zu essen. Sie sind nicht länger Bestandteil der Filmsequenzen, sondern des Gameplays. Genauere Infos dazu wollen die Entwickler bald bekannt geben.

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Alles Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde
Neben dem Boot ist auch Geralts Pferd eine sinnvolle Erweiterung in der großen weiten WITCHER Welt. Es gibt zwar auch ein Schnellreisesystem, aber für alle, die das nicht nutzen möchten, gibt es nun auch andere Fortbewegungsmittel. Geralts Pferd geht übrigens nicht verloren und kann, wenn es einmal ungünstig abgestellt wurde, per Pfiff wieder herbei gerufen werden. Die nötige Ausrüstung vorausgesetzt, also beispielsweise Satteltaschen, wird das Pferd noch viel wertvoller. Es erhält ein eigenes Inventar und kann Gegenstände des Hexers tragen, wenn dessen Taschen zu voll sind.

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Entscheidungen und Kosequenzen
Im zweiten Kapitel von THE WITCHER 2 mussten die Spieler eine weitreichende Entscheidung treffen, so weitreichend, dass sie bestimmte welche Gegend Geralt im nächsten Spielabschnitt bereist. Die andere Gegend war nicht mehr zugänglich und konnte nur beim erneuten Durchspielen, durch eine anders getroffene Entscheidung besucht werden. Schwerpunkt in THE WITCHER 3 seien noch immer die Entscheidungen der Spieler und deren Konsequenzen – um die geht es und die schreiben die Geschichte, bekräftigen die Entwickler. Aber man wolle auch, dass die Spieler die gesamte Spielwelt ohne Einschränkungen erkunden können. Darum wird es keine Entscheidungen geben, die einen im Hinblick auf die spielerische Freiheit so stark einschränken.

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Erscheinen wird THE WITCHER 3 WILD HUNT am 24. Februar 2014 für die PlayStation 4, die XBOX One und den PC.

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