WipEout 2048 – Review zum PS Vita Launch Titel

Seit dem Jahr 1995 gibt es die „Wipeout-Serie“ und seitdem gibt es zu fast jedem Launch einer Konsole einen neuen Ableger der Serie. Schon bei der ersten Playstation war dies der Fall. Bisher sind acht Titel von der Serie erschienen und nur einer kam nicht für die Playstation, sondern für den Nintendo 64 mit dem Titel „Wipeout 64“. Auch in diesem Jahr gibt es wieder eine neue Sony-Konsole und ein Wipeout Titel darf natürlich nicht fehlen. Deswegen gibt es zum Release der Playstation Vita den neuen Ableger „Wipeout 2048“ und ermöglicht nicht nur das Cross-Plattform-Play mit der PS3, sondern bietet auch noch einiges mehr.

Trotz der Zukunft in der Vergangenheit

In dem neuen „Wipeout“ spielen wir zeitlich noch vor allen anderen Teilen und somit sind wir zwar immer noch in der Zukunft, allerdings innerhalb der Serie schon wieder in der Vergangenheit. In „Wipeout 2048“ spielen wir in einem futuristischen New York und versuchen dort mit abgefahrenen Gleitern, die an einen Pott-Racer aus Star Wars erinnern, unsere Rennen zu gewinnen. Dabei rasen wir auf SciFi-Strecken und versuchen unsere Gegner „Mario Kart“ ähnlich abzuschießen. Auch diverse Boosts sind auf den Strecken verteilt, damit wir schneller als unsere Gegner ins Ziel gelangen können. Die erste Neuerung finden wir dabei direkt auf der Fahrbahn. Denn hier spielen wir mitten auf der Straße, was vorher nicht möglich war. Die Fahrbahn selbst verändert sich im Spielverlauf und wird dabei immer futuristischer. Wer das Prinzip von „Wipeout“ schon gewohnt ist, findet sich auch sofort im neuen Ableger der Serie wieder.

Der Gleiter kann im Rennen kaputt gehen.

Weniger Auswahl ist manchmal mehr

In „Wipeout 2048“ steht dieses Mal zwar nur eine geringere Auswahl an Rennteams bereit, trotzdem befinden sich hierunter auch komplett neue, sowie alte, schon bekannte Teams. Jedes Team hat insgesamt fünf verschiedene Gleiter und diese haben auch verschiedene Eigenschaften. Dadurch muss man oftmals den für das Rennen optimalen Gleiter auswählen, damit man das Rennen auch gewinnen kann. Dieses Mal gibt es vier unterschiedliche Spielmodi. Neben dem Singleplayer gibt es auch einen Multiplayer, sowie einem Ad-Hoc Modus und das Cross-Play mit der PS3.

Die Strecken stammen hauptsächlich aus dem PS3 Ableger „Wipeout HD Fury“. Zusätzlich gibt es noch zehn weitere Strecken, die exklusiv für „Wipeout 2048“ entwickelt wurden. In diesen neuen Strecken gibt es erstmals auch Vergabelungen oder mehrere Ebenen, die man befahren kann.

Die Rennstrecken sind an die Zukunft angelehnt.

Für Abwechslung ist gesorgt

Der Singleplayer ist in drei Saisons unterteilt, die zusammen etwa sechs Stunden Spielzeit beanspruchen. Hier geht es natürlich darum hoch auf das Podest zu kommen und alle Rennen zu absolvieren. Dabei kann man auch zwischendurch Bonusrennen spielen, die neben den eigentlichen Rennen zu finden sind. Außerdem gibt es verschiedene Rennmodi. Eines davon ist zum Beispiel das Zeitrennen, wo man eine vorgegebene Zeitangabe schlagen muss. Auch das normale Rennen oder die Zonen-Rennen sind wieder mit dabei. Im neuen Kampf-Modus geht es darum in einer bestimmten Zeit, eine Mindestpunktzahl zu erreichen, wobei die Rennstrecke hier zum Schlachtfeld wird. Mit dem Gleiter kann man hier viele Waffen in kurzer Zeit aufsammeln und auf seine Gegner abfeuern.

Es gibt zusätzlich noch eine Elitezeitangabe, die man im besten Fall auch überbieten sollte. Bei einem Zeitrennen ist die Elitezeitangabe noch höher angesetzt, als die normale Zeitangabe der Strecke. Wenn man die Elitezeitangabe überboten hat, gibt es dafür u.a. Trophäen oder andere Preise, wie z.B. neue Gleiter.

Im Multiplayermodus kann man mit bis zu sieben weiteren Spielern gegeneinander antreten und wahlweise diese Rennen online oder offline spielen. Spielt man online, tritt man gegen alle Spieler in der Welt an. Spielt man offline im Multiplayer, kann man auch nur mit den Leuten spielen, die z.B. mit im gleichen Raum sitzen. Der offline Multiplayer nennt sich hier „Ad-Hoc Modus“.

Die Steuerung ist wirklich sehr gut umgesetzt.

Die Steuerung ist perfekt

Dank der zwei Analog-Sticks ist die Steuerung in „Wipeout 2048“ perfekt. Durch die Schnelligkeit im Spiel, muss man schon schnell reagieren können, damit man nicht gegen die nächste Wand fährt. Doch dank der perfekten Steuerung kann man hier gar nichts großartig falsch machen. Es kann natürlich trotzdem zu Stresssituationen kommen. Wer schon alte „Wipeout“ Teile kennt, der wird mit der Steuerung kaum Probleme bekommen dürfen. Selbst für Neueinsteiger dauert es keine halbe Stunde und man kommt mit der Steuerung klar.

Wer allerdings die alternative Steuerung spielen will, macht dabei nichts falsch, denn auch die Touchpads, sowie die Neigungssensoren bringt das Spiel super ein. Im Menü kann man die Steuerung wechseln und dann beispielsweise mit Kippbewegungen die Gleiter lenken. Spielt man allerdings mit den Kippbewegungen, merkt man schnell, dass der Schwierigkeitsgrad in die Höhe geht, da es doch schwieriger ist, als mit den Analog-Sticks.

Optisch macht das Spiel einiges her

PS3 als Handheld?

Auch optisch bietet „Wipeout 2048“ so einiges. Die Grafik ist wirklich sehr schön und kommt der Zukunft auch gut entgegen. Besonders die Schärfe fiel uns hier ins Auge. Die Ähnlichkeit mit der PS3 Version von „Wipeout“ ist verblüffend! Bei einem Rennspiel wird natürlich auch auf den Geschwindigkeitseffekt geachtet. Dieser ist hier auch wirklich perfekt umgesetzt. Da kommt die PS Vita schon ordentlich ins Schwitzen.

Wenn man beim fahren auch noch Songs von „Deadmau5“ oder „The Prodigy“ hört, macht es einfach noch mehr Spaß auch unterwegs zu zocken.

Die Ladezeiten fallen allerdings etwas negativ auf, da man doch lange warten muss, bis man fahren kann. Zwar kam schon ein erster Patch heraus, aber auch dieser hat nicht viel gebracht.

Auf der Strecke ist immer etwas los.

Fazit

Mir hat das Spiel sehr viel Freude bereitet, weshalb ich es seit Release auch nicht mehr aus der Vita geholt habe. Die Optik und besonders die Steuerung haben mich einfach überzeugt. Wer allerdings die Wahl zwischen Mario Kart und Wipeout hat, sollte bei Mario Kart zuschlagen. Denn bei Wipeout wirken die “Items” einfach zu sehr raufgesetzt. Alles in allem ist dieser Launch Titel definitiv ein Blick wert. Vielleicht sieht man sich ja bald auf den Straßen!

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3 thoughts on “WipEout 2048 – Review zum PS Vita Launch Titel”

  1. hallo,

    die aussage es wäre wipout nur einmal auf nem anderen system raus gekommen stimmt nicht.

    zum einen wipeout 2097 auf PC
    zum anderen wipeout auf sega saturn.

    mfg liandris

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