Virtual Reality – Bald so bedeutend wie das Internet?

Die Technologie der Virtual Reality ist im Grunde nicht völlig neu, hat aber erst bekommen, den Massenmarkt zu erobern. Geht es nach dem CEO von Unity, dann wird die Angelegenheit irgendwann mal so bedeutend wie das Internet sein.

Virtual Reality

Perfekt ist die Virtual Reality aktuell nicht. Zwar gibt es mit PlayStation VR, Oculus Rift und Co. bereits einige interessante Modell, alle zeichnen sich jedoch durch Verbesserungsbedarf aus. Aber wie bei jeder neuen Technologie, die gerade erst den Markt erschließt, braucht es seine Zeit, bis alles einwandfrei funktioniert. In den kommenden Monaten und Jahren wird das Erlebnis weiter ausgebaut und perfektioniert. Irgendwann könnte die Virtual Reality sogar so bedeutend wie das Internet sein. Diese Auffassung vertritt zumindest Unity CEO John Riccitiello. In einem aktuellen Interview hat er klargestellt, dass der Weg zu diesem Ziel noch lang und steinig ist.

Dass diese Ansicht aber nicht vollständig utopisch ist, zeigt sich in der Vielfältigkeit der Virtual Reality. Immerhin kann man sie nicht nur zum Spielen benutzen. Auch eine virtuelle Wohnungsbesichtigung oder ein Konzertbesuch sind möglich. Zudem kann hierdurch der Ausbildungsprozess innerhalb der Arbeitswelt verbessert werden. Im Endeffekt kommt man auf eine lange Liste an potenziellen Einsatzmöglichkeiten. Selbst wenn die Technologie kein großer Erfolg in der Gaming-Industrie werden sollte, gibt es zahlreiche Felder mit besseren Chancen, sich dauerhaft zu etablieren.

PlayStation VR – Klare Dominanz in Japan

Seit Oktober bietet Sony mit PlayStation VR eine preiswerte Methode an, um die Virtual Reality Technologie ins eigene Wohnzimmer zu bringen. Aufgrund fehlender Inhalte spaltet sich die Community und das VR-Headset hat es nicht immer leicht. In Japaner sieht die Situation aber gänzlich anders aus. Unfassbare 91,3% hält Sony vor Ort. Fast jedes verkaufte Gerät ist also die PlayStation VR. Die Zahlen geben jedoch keinen Einblick in die Nutzung. Ob die Besitzer es privat oder beruflich nutzen, ist demnach ungewiss. Dennoch spricht die Zahl für sich und zeugt von einer mehr als klaren Marktdominanz.

Ein Blick auf den weltweiten Markt zeigt, dass es Sony nicht überall so leicht hat. Zwar liegen die Oculus Rift und die Vive hinter der PlayStation VR, an das hauseigene Gerät von Samsung kommt man jedoch nicht heran. Laut einem Marktforschungsunternehmen sollen über 4,5 Millionen Exemplare bis Ende 2016 verkauft worden sein. Sony knackt nicht einmal die Millionen-Marke. So verwundert es kaum, dass Sony besonders im japanischen Raum zahlreiche exklusive Spiele anbietet.

PlayStation VR ist seit dem 13. Oktober 2016 offiziell im Handel erhältlich und bringt die oft als Zukunft des Gaming bezeichnete Technologie der Virtual Reality auf die PlayStation 4. Umfangreiche Informationen diesbezüglich gibt es auf unser extra eingerichteten Themenseite. Klickt einfach hier.

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