Tom Clancy’s Splinter Cell – Blacklist: Review

Der Publisher Ubisoft konnte sich im Laufe der Jahre ein reichhaltiges Angebot an beliebten Videospielreihen aufbauen. Oftmals hat sich auch der Thriller-Autor Tom Clancy mit seinem Namen im Titel verewigt, was ebenso für die Splinter-Cell-Serie gilt. Mit Splinter Cell: Blacklist steht ein neuer Teil in den Läden. Wir konnten im Test klären, ob die Fans der ersten Stunde mit dem gealterten Sam Fisher glücklich werden können.Splinter Cell Blacklist Banner

Story
Die radikale Splittergruppe „The Engineers“ hat es auf die Vereinigten Staaten von Amerika abgesehen. Mit dem Protokoll „Blacklist“ wollen die Engenieers die USA dazu bewegen, sämtliche weltweit stationierten Truppen abzuziehen. Kommt die US-Regierung dieser Aufforderung nicht nach, folgen alle sieben Tage weitere Anschläge auf sensible Ziele. Es ist nun an Euch und Sam Fisher, die Drahtzieher der Blacklist aufzuspüren und dingfest zu machen, bevor weitere Ziele auf amerikanischen Boden in die Luft fliegen. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt.

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Sam Fisher macht sich also mit seinem frischen Team auf, um der Vereinigung auf die Spur zu kommen und geplante Ziele ausfindig zu machen, wobei die Priorität natürlich auch im Vereiteln der Anschläge liegt. Dazu reist man nicht nur durch die USA selbst, sondern sammelt ebenfalls Spuren im Nahen Osten und durchkämmt zum Beispiel Gegenden im Irak. Die Handlung von Splinter Cell: Blacklist wirkt durch dieses Katz-und-Maus-Spiel relativ rasant. Stets gibt es eine neue Fährte, auf die das Team rasch reagieren muss, wodurch ein gewisser Ansatz von Hektik ins Geschehen kommt, was allerdings als durchaus positiv anzusehen ist. Dennoch ist es schade, dass die Figuren nur wenig an Tiefe gewinnen. Oft wirken sie relativ kühl und einzig nur auf die Aufgabe fixiert. So verliert die gesamte Story dann doch etwas an Intensität.Splinter Cell Blacklist Logo 128x90

Gameplay
Beim Spielen entwickelt ihr durch harte Sanktion automatisch einen Hang zum leisen und vorsichtigen Vorgehen. Also alles wieder beim Alten? Nein, nicht ganz! Es gibt eben nicht nur den stealthlastigen Weg – Via erst extrem mannigfaltig, denn alleine die „Spielzeuge“, die euch das Upgrade-System mit an die Hand gibt, lassen euch Spielabschnitte in unterschiedlichsten Weisen angehen.
Und das Upgraden endet nicht bei Waffen und Einsatzmitteln – auch eure mobile Flugzentrale, den Paladin, könnt ihr in verschiedenen Sparten verbessern. So lassen sich die Sensoren dessen aufleveln, was euch hilft, versteckte Gegenstände, wie Laptops und Datenpakete in den Missionen zu finden. Hier lässt das Spiel eigentlich kaum Wünsche offen – das Upgradesystem motiviert – Punkt!
Insgesamt stehen vier verschiedene Schwierigkeits-Stufen zur Verfügung. Mit jeder höheren Stufe werden die Gegner cleverer, das Verbleiben im Schatten wird schwieriger und die Munition immer knapper. Auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad stehen Sam zudem keine Exekutionen zur Verfügung. Mit diesem „Special Move „ lassen sich auf den anderen Schwierigkeitsstufen bis zu drei markierte Gegner in einer Art „Bullet-Time“ gefahrlos ausschalten.

Sound:

Im deutschen wird Sam wieder synchronisiert von Martin Kessler, der deutschen Stimme von Nicolas Cage. Aber auch die anderen Sprecher sind super besetzt. Zudem sind uns keine sonderlichen Lippen-Asynchronitäten aufgefallen. Der orchestrale Bombast-Score passt sich immer dem Spielgeschehen auf dem Bildschirm an und verstärkt den filmischen Blockbuster-Charakter des Spieles.

In Sachen Technik vermittelt Splinter Cell: Blacklist im Übrigen zumeist ein positives Bild. Die Sprachausgabe ist im Englischen wie im Deutschen durchaus gelungen, und die Zwischensequenzen machen ebenfalls eine gute Figur
Fazit:
Ich mache es kurz – das neue Splinter Cell ist ein rundum gelungenes Spiel. Der Story-Modus lädt euch ein, eure Kreativität in die Bewältigung der jeweiligen Missionen einfließen zu lassen. Es macht Spaß die Gegner zu umgehen, zu locken, zu täuschen – jedoch ist auch für den weniger filigranen Spielertypen immer ein passender Weg vorhanden. Das Gameplay überzeugt also auf ganzer Linie und weiß über die gesamte ca. 10 stündige Solo-Kampagne zu unterhalten.

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