THE WITCHER 3 – WILD HUNT | Fragerunde mit Damien Monnier

Am 29. März hat Senior Games Designer Damien Monnier, vom polnischen Entwicklerstudio CD Projekt Red, eine kleine Q&A-Fragerunde auf Twitter veranstaltet, bei der er sich mit dem Hashtag #Deutschlandfragt besonders an die Fans in Deutschland gewandt hat. Wir haben die Gelegenheit genutzt, um ihm einige Fragen über THE WITCHER 3 – WILD HUNT zu stellen.


 

Beim Bart des Hexers

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Vor einiger Zeit gab der Entwickler bekannt, dass im Spiel ein „Dynamic Beard Growth“-Feature eingebaut wurde. Das bedeutet, dass Geralts Bart wächst und immer länger wird, wenn wir nicht beschließen zum Barbier zu gehen um in seinem Gesicht einmal aufzuräumen. Damien gab in der Fragerunde zu, dass dieses Feature schon seit einem Jahr ins Spiel implementiert gewesen sei, man es aber schlichtweg vergessen habe und es darum jetzt erst angekündigt hat. Wir sind jedenfalls der Meinung, dass das eine sehr cooles Feature ist und wollten von ihm wissen, was wir sonst tun können, um Geralts Aussehen zu verändern. Wir dürfen von nun an also Barbiere aufsuchen und nicht nur Geralts Bart (ab-)rasieren lassen, sondern auch seinen Haarschnitt ändern. Nebenbei bestimmen wir sein Aussehen überwiegend durch die Kleidung und Rüstungen, die er trägt.


 

Rüstungen aufwerten

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Die nächste Frage war also, ob man diese Rüstungen denn auch aufwerten kann, wie es auch in THE WITCHER 2 möglich war, die richtigen Materialien vorausgesetzt. Diese Möglichkeit wird es – zumindest in dieser Form – nicht mehr geben. Geralt wird nach wie vor verschiedenste Rüstungssets finden oder kaufen können. Grundsätzlich gilt aber, die besonders wertvolle Ausrüstung kann ausschließlich nur hergestellt werden. Rüstungssets bestehen von nun an aus mehreren Lagen. Stoff, Leder sowie Kettengeflecht um einmal Beispiele zu nennen und die besten Rüstungen werden aus bis zu fünf Lagen bestehen. Wir können aber nicht selber entscheiden, mit welchen Ressourcen, wir sie aufleveln wollen.


 

In meiner Badewanne bin ich Kapitän

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Die offene Welt in THE WITCHER 3 bietet viele neue Gameplaymöglichkeiten. So kann Geralt fortan nicht mehr nur zu Fuß reisen, sondern auch auf einem Pferd reiten, schwimmen, tauchen und mit einem Boot fahren. Besonders das Gameplay auf dem Wasser hat uns interessiert, also haben wir Damien gefragt, was während Bootfahrten passieren kann. Tatsächlich wird es auch auf dem offenen Meer (und auch bei Tauchgängen) zu Konfrontationen mit Monstern kommen, also zu Kämpfen. Eine Bootfahrt ist also nicht nur lustig und schön, sondern kann sich auch zu einem Fiasko entwickeln. Neben Monstern kann Geralt auch das Wetter einen gehörigen Strich durch die Rechnung machen, da Boote zerstörbar sind. Heftiger Wind, Wellen und scharfe Felsen sollen uns also genauso Sorgen bereiten, wie die Kreaturen im Wasser.


 

Schlechtes Wetter gleich schlechte Laune?

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Das Wetter beeinflusst also Geralt und beeinträchtigt unsere Reisefähigkeit, aber wie sieht es mit NPCs aus? Lassen auch die sich von Wetter beeindrucken? Generell reagieren die Menschen in der Welt von THE WITCHER 3 auf Umwelteinflüsse, schimpfen über das Wetter und flüchten bei Regen in ihre Häuser. Angst vor Stürmen, kennen sie aber beispielsweise nicht. Interessant ist allerdings die Tatsache, dass Monster je nach Tageszeit und Wetter unterschiedlich aktiv sind. Manche von ihnen haben einen eigenen Tag- und Nachtzyklus, jagen also ausschließlich nachts und sind dann besonders gefährlich.


 

Das Spiel mit Ciri

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Die letzten Fragen haben wir zu Ciri gestellt, einer jungen Hexe die in Geralts drittem Abenteuer eine sehr wichtige Rolle einnehmen und ein zweiter spielbarer Charakter sein wird. Sie ist die „Ziehtochter“ von Geralt und wurde von ihm ausgebildet. Ihre Geschichte dürfen wir aber nicht einfach nur durch Flashbacks oder Cutscenes erfahren, sondern sie gleich selber nachspielen. Nur an bestimmten Punkten in der Handlung dürfen wir Erinnerungen an Ciri nachspielen, wir können also nicht nach Lust und Laune zu ihr wechseln. Wir haben also gefragt, wie es sich anfühlt sie zu spielen und was für ein Gameplay wir erwarten können. Ciri soll sich dabei völlig anders anfühlen als Geralt. Sie ist nicht so schwer bewaffnet und kann nur wenig Schaden einstecken, ist dafür aber sehr sehr schnell und mit besonders starken magischen Fähigkeiten ausgestattet. Wir spielen sie auch in einer Third-Person-Ansicht, aber sie soll sich eben deutlich schneller als Geralt bewegen und für mehr Action sorgen. Außerdem beschreibt Damien sie als badass – also als knallharten Typ. Die Abschnitte mit Ciri werden aber deutlich linearer sein als mit Geralt, eben weil es „nur“ Erinnerungen sind und CD Projekt Red an der Stelle den Schwerpunkt auf das Storytelling legt. Sie wird kein eigenes Ausrüstungs-Menü haben, aber einen abgespeckten Talentbaum mit freischaltbaren Fähigkeiten.


 

Ich weiß nicht wie es euch geht, aber wir können den 19. Mai kaum erwarten, denn dann erscheint THE WITCHER 3 – WILD HUNT für die PlayStation 4, XBOX One und den PC. Habt ihr noch Fragen an das Entwicklerteam? Wenn ja, schreibt sie als Kommentare unter diesen Beitrag und wir stellen sie CD Projekt Red bei der nächsten Q&A-Runde.

 

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