The Swords of Ditto – Immer wieder 4 Tage (Review)

Wir sind das Schwert von Ditto, ein legendäres Schwert, dass den Fluch von Ditto lösen soll. Erinnern tut das alles ein wenig an The Legend of Zelda – A link to the past. The Swords of Ditto ist aber mehr als nur ein normaler Zelda-Klon, denn es mischt in das Gameplay auch noch Rogue-Like-Elemente. Das heißt wir sterben viele Tode und beginnen immer wieder vom Anfang.

Ein neues Erwachen

Beginnen tut das Abenteuer am Strand von Ditto. Dort werden wir im Sand liegend von Puku dem Mistkäfer geweckt. Ja ihr habt richtig gelesen, ein Mistkäfer, der in der Luft schwebt und über Dungkugeln redet. Das Spiel nimmt sich nicht allzu ernst und das macht das ganze Setting sehr frisch und locker. Puku führt uns in die Stadt der Insel und zu dem Schrein, an dem das Schwert von Ditto aufbewahrt wird. Nachdem wir das Schwert aufgenommen haben, werden wir eben zu diesem. Der Schrein zeigt unseren Vorgänger, der erfolgreich gesiegt hat. Uns wird daraufhin erklärt, dass wir die legendäre Waffe sind, die die böse Hexe Mormo besiegen und den Fluch von Mormo lösen kann.

Unser nächstes Ziel ist der Palast von Mormo. Dieser ist unser erster Dungeon, indem wir die ersten Monster bekämpfen und erste Rätsel lösen dürfen. Am Ende erwartet uns Mormo und wir bekommen auch gleich ihre Macht zu spüren und beißen das erste Mal ins Gras.

100 Jahre später erwachen wir als neues Kind wieder in Ditto und Puku weckt uns. Hier kommt das Permadeath Feature ins Spiel. Immer wenn wir sterben, erwachen wir erneut 100 Jahre später, suchen das Schwert und haben danach 4 Tage Zeit uns zu rüsten und anschließend Mormo zu besiegen.

Das legendäre Schwert

Spielerisch erwartet und ein Zelda-Klon, der seine Wurzeln in keiner Weise verstecken will. In Vogelperspektive schauen wir auf unseren Hauptcharakter, der mit Schwert und vielen weiteren Gegenständen, hier „Spielzeuge“ genannt, bewaffnet ist und gegen Monster kämpft. Der Kampf mit dem Schwert geht sehr leicht von der Hand und mit dem Standard Angriff vermöbeln wir haufenweise unterschiedlicher Gegner. Die Vielfalt der Monster ist angenehm groß und wir treffen z.B. auf Zombies, Skelete mit Schild, fliegende Pflanzenwesen oder Antiken Robotern. Die Kämpfe sind sehr knackig und sogar auf dem leichtesten Schwierigkeitsgrad wird Unachtsamkeit mit dem Tod bestraft, vor allem wenn wir von Gegnerhorden umringt werden. Mit der Kreistaste können wir zur Seite rollen, um den unterschiedlichen Angriffen auszuweichen und z.B. hinter Schildträger zu kommen, um ihren Schwachpunkt anzugreifen.

Geheime Spielzeuge

Durch das Monster töten bekommen wir Erfahrungspunkte, die uns im Level aufsteigen lassen. Unser Spielerlevel bietet außer mehr Lebenspunkte keine weiteren Verbesserungen. Einzig verschlossene Dungeon Türen dürfen wir erst mit einem gewissen Level öffnen, um diesen zu betreten. In diesen Verliesen müssen wir dann kleinere Rätsel lösen, um am Ende einen Boss zu legen und ein legendäres Spielzeug zu bekommen. Die Rätsel sind nicht sehr fordernd, bieten aber etwas Abwechslung zum Monster verhauen. Vor allem der erste Dungeon nach dem ableben des Charakters ist immer recht gleichförmig, da wir ja alle legendären Gegenstände verlieren, die wir vorher aufgesammelt haben. Erst das zweite Verlies wird varianten Reicher, da das zuvor gefundene Spielzeug, das Thema für den Dungeon festlegt.

Wiederholung, Wiederholung, Wiederholung

The Swords of Ditto lebt von Wiederholungen und bietet dadurch einen hohen Wiederspielwert, bei Spielern, die sich darauf einlassen. Mit jedem abgeschlossenen Spieldurchgang eröffnen sich immer weitere Möglichkeiten, da man immer mehr Spielzeuge sein eigenen nennen darf. Am grundlegenden Prinzip ändert sich aber nichts. Die Spielwelt wird nach jedem Tod oder Sieg neu berechnet und die Gebiete werden durchgemischt. Kein Spieldurchgang gleicht dem anderen. In der Welt kann man verschiedene Höhle entdecken, die am Ende eine große Menge Münzen versteckt halten oder man finden Aufkleber. Mit diesen Aufklebern verbessern wir unsere Werte wie z.B. Angriffskraft oder wir bekommen neue Attacken spendiert, wenn wir diese tragen. Um schneller zu besuchten Gebieten zu gelangen, können wir Schnellreisepunkte freischalten, wenn wir diese entdecken. Mit unserem magischen Kazoo können wir dann die Schnellreisefunktion aktivieren.

Eine malerische Welt

Optisch sieht The Swords of Ditto wunderschön aus. Die Welt und Charaktere sind per Hand gezeichnet und erinnern stark an einen Comic oder eine Animationsserie. Auch die Animationen können sich sehen lassen. Bäume und Gras wiegen im Wind und auch die Charaktere und Monster sind alle schick animiert. Thematisch gibt es leider immer nur Stadt und Umland zu sehen. Abwechslung bietet da nur der Strand und der ist nur ein kleines Teilgebiet der Karte.

Die einzelnen Kartenteile sind jedoch immer in verschiedene Lichtstimmungen gehalten und sorgen so für Atmosphäre. Der Friedhof und Mormo´s Palast sind eher düster gehalten und die Stadt eher hell und fröhlich. Die Höhlen und Dungeons sind meistens immer mit den Gleichen Grafiksets ausgestattet und bieten wenig Abwechslung. Durch die prozedural berechnete Welt sind jedoch die Orte nie an derselben Stelle, genauso wie interessante Gebäude oder Tempel. Die Sound-Untermalung kann sich auch hören lassen, und bieten für jede Situation das passende Musikstück.

Fazit

The Swords of Ditto ist ein wunderschön anzusehendes, klassisches Action-RPG. Die Anspielungen auf Zelda sind unübersehbar und trotzdem hat es einen eigenständigen Touch. Nicht jedem wird das Permadeath-Feature gefallen und nur wer sich darauf einlässt immer und immer wieder den gleichen Spieldurchgang zu machen, kann das volle Potential ausschöpfen. Auch ungeduldige und unachtsame Naturen werden daran keinen Spaß haben, denn Unachtsamkeit führt sofort zum Tod. Wem jedoch etwas Frustresistenz besitzt wird mit The Swords of Ditto eine Menge Spaß haben und dieses kurzweilige Abenteuer genießen, vor allem im lokalen Coop-Modus macht das Spiel jede Menge Laune.

The Swords of Ditto ist seit dem 24. April 2018 für PlayStation 4 und PC erhältlich.

The Swords of Ditto – Immer wieder 4 Tage (Review)

The Swords of Ditto – Immer wieder 4 Tage (Review)
7.4

Gameplay

8.0 /10

Sound

7.9 /10

Story

6.5 /10

Grafik

7.5 /10

Atmosphäre

7.0 /10

Positiv

  • Wunderschöne Grafik
  • Hoher Wiederspielwert
  • Für zwischendurch perfekt

Negativ

  • Permadeath kann frustrieren
  • Immer gleiche Umgebungen
  • Zeitdruck

 

The Swords of Ditto ist ein kompaktes Action-RPG, das für jeden neuen, legendären Helden im unablässigen Kampf gegen die böse Mormo ein einzigartiges Abenteuer erschafft. Erforsche eine ebenso herrliche wie gefährliche Oberflächenwelt, durchquere bedrohliche Verliese und verbessere deinen Helden in einem charmanten Dorf, während du das Böse überwindest, das die Insel plagt. Lass deine Gegner das mystische Schwert von Ditto schmecken und schnapp dir einen Koop-Freund für ein unvergessliches Abenteuer voller herrlicher Charaktere, außergewöhnlicher Beute und heldenhaft geschlagener Schlachten!

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2 thoughts on “The Swords of Ditto – Immer wieder 4 Tage (Review)”

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