The Darkness II – Review


Embrace The Darkness

PS3 Info hat für euch das Spiel The Darkness II auf Herz und Nieren getestet. Kann der Ego-Shooter halten, was 2K zuvor versprochen hat?

2007 als die Next-Gen Revolution ihren Anfang nahm, kam das Spiel The Darkness raus in einem einfach gehaltenen, dennoch gut aussehenden Comic Stil. Ihr steuert Jackie Estacado, mit dem ihr durch eine Art Open World New York streift. 5 Jahre Später, die Hoffnung war nicht verloren, The Darkness II ist da.

Hier der Story Recap zum Anfang des Spiels.

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Story

Jackie trauert immer noch um seine Freundin Jenny Romano, die in The Darkness umgebracht wurde. Dies hat ihn dennoch nicht davon Abgehalten eine der größten Mafia Familien der Stadt anzuführen. Alle sind froh über die derzeitige Situation und erfreuen sich bei einem Abendessen in Jackies Restaurant, wo ihn zwei hübsche Zwillingsschwestern erwarten. Doch die Situation ändert sich schnell das Restaurant wird angegriffen und Jackie wird so schwer verwundet, dass er die Finsternis die er bisher unterdrücken konnte wieder freie Hand geben musste damit er überlebt. Und so gab er sich wieder der Finsternis hin, um herauszufinden wer hinter all dem steckt. Ihr Spielt Jackie auf seinem Weg nach Antworten durch verschiedene Orte und tötet ja wohl eher vernichtet die Gegner einen nach dem anderen und verbringt zwischendurch Zeit in eurem Anwesen. Außerdem findet ihr euch später in einer Anstalt wieder, ob das die Realität oder doch nur eine Illusion ist müsst ihr selbst herausfinden. Ihr werdet die Möglichkeit haben mit vielen Charakteren zu reden um Teile der Hintergrundgeschichte zu hören.

Kampfsystem

Die Finsternis ist euer Freund, daran solltet ihr denken wenn ihr den zahlreichen Gegnern gegenüber steht, da ihr in der Dunkelheit eine erhöhte Regenration und mehr Angriffskraft besitzt. Denn sobald zu viel Licht auf euch scheint kann die Finsternis sich nicht ausbreiten und ihr werdet über den Haufen geschossen. Ihr könnt Autotüren als Schilder benutzen und durch das Fenster auf eure Gegner schießen oder sie einfach mit einem Billard Queue aufspießen. Sehr appetitlich anzusehen. Zwischendurch kommen einige Passagen, wo ihr mit euren Finsternis Armen Türen aufmachen müsst und Kabel durchtrennt was aber eher die Dynamik des Spiel nimmt und nicht wirklich Spaß macht. Das neue Talentsystem bietet Fähigkeiten die ihr verbessern könnt um mehr Vorteile für euch beim Töten eurer Gegner zu bekommen, oder einfach nur damit euer Schwarzes Loch größer wird und mehr Gegner einsaugt. Am meisten Punkte bringen noch immer die Todesstöße mit euren Finsternis Armen die einfach nur Grauenhaft masochistisch sind, dennoch einen gewissen Reiz verleihen. Im Spiel sind 29 Relikte versteckt, wo es zu jedem eine schöne Hintergrundeschichte gibt, die es sich anzuhören lohnt. Die Gegner werden im Spielverlauf immer schwerer, diese haben später selber Dämonen Arme oder Schilde bei denen man eine etwas andere herangehensweise braucht. Ihr werdet die Möglichkeit haben den Finsterling zu spielen, leider nicht oft dafür ist es trotzdem eine schöne Abwechslung. Die relativ einfachen Bosskämpfe runden den 6 – 7 Stunden Story Mode gut ab. Nach dem durchspielen habt ihr die Möglichkeit Neues Spiel + zu Starten wo ihr eure Fähigkeiten beibehaltet und das Spiel nochmal komplett durchspielen oder auch die einzelnen Kapitel auswählen könnt.

Koop Kampagne

Die Koop Kampagne kann auch Solo gespielt werden. Euch stehen vier Charaktere zur Auswahl die einzigartige Finsternis Waffen besitzen und diese durch den individuellen Talentbaum verbessern können. Die Koop Kampagne findet im Zeitraum neben der Kampagne von Jackie Estacado statt, wo ihr Aufträge bekommt Jackie auf verschiedene Arten zu helfen, ohne aber auf ihn zu treffen. Außer der Koop Kampagne könnte ihr die Abschussliste wählen wo euch einige Missionen zur Auswahl stehen die in der Regel leider nur 10  Minuten dauern. Die spielerische Abwechslung hält sich aber auch im Koop-Modus stark in Grenzen. Team-Aufgaben gibt’s nicht, wie schon im Story-Modus geht’s in erster Linie ums Ballern und Metzeln. Nach zwei, drei Stunden liegt auch der letzte Gegner im Staub. Dann bleiben nur noch drei Koop-Karten für schnelle Action. Deathmatch wie im Vorgänger gibt’s in The Darkness 2 nicht.

 

Gameplay

Mit der Macht der Finsternis ist Jackie Praktisch schon ein Art Gott. Ihr wirbelt die Gegner als ob nichts wäre durch die Luft, schleudert sie hin und her, teilt sie einfach mal in zwei oder reist ihnen über die Hintertür die komplette Wirbelsäule raus. Die Finsternis kann nicht unter Licht Einfall kämpfen also heißt es Lichter ausknipsen, Generatoren Zerstören oder eure beiden Handfeuerwaffen oder ein Gewehr zu benutzen um die Gegner zu vernichten. Jackie ist echt taff er hält eine Menge aus doch falls er zu viel Leben verlieren sollte, nährt sich die Finsternis einfach an Herzen von einem Gegner und schon fühlt man sich wieder wie neu. Das Kontrollieren der Finsternis Arme funktioniert gut, mit L2 könnt ihr die Gegner greifen und werfen, mit R2 könnt ihr sie peitschen und zerfetzen wo bei ihr durch den Analogstick die Richtung angebt. Die Beste Chancen für sterbliche Gegner sind, wie es auch im Spiel vorkommt viele Fallen und Trickreiche Angriffe, wie z.B. ein Gegner der euch mit Licht anstrahlt, damit ihr nicht die Finsternis nutzen könnt und davor ein Schild Gegner der die Schüsse abfängt, wenn ihr das Licht kaputt schießen wollt. Bei längeren Kämpfen, wo eine größere Menge an Gegnern auf euch zukommen ist es schlau zwischendurch die Fähigkeiten zu nutzen, wo ihr den Gegner in vier teilt und wieder Munition bekommt oder den Kopf abreist und euer Leben regeneriert. In der Zeit wo ihr die Spezial Moves nutzt seid ihr unverwundbar, so dass man auch bei mehreren Feinden nicht so einfach stirbt. Falls ihr mal nicht weiter wisst gibt es ein schönes Feature. Einfach die Select Taste drücken und eine Art Finstere Aura weist euch den Weg den ihr gehen müsst um weiterzukommen. Leider neigt sich das Spiel sehr schnell dem Ende zu was sehr Schade ist, da es ein unbeschreibliches Feeling vermitelt und einfach Spaß macht.

 

Vergleiche bei The Darkness II

Cut &  Uncut

Ich fing das Spiel mit der Cut Version an. Schon am Anfang wo ihr eure Finsternis Kräfte wiedererlangt und die Gegner packt und durch die Gegend wirbelt verliert ihr direkt das Interesse am Kompletten Spiel da der Hauptbestandteil fehlt und zwar die Brutalität der Finsternis.  Wenn ihr einen Gegner mit einer Eisenstange abwerft passiert nichts der Gegner stirbt einfach. Was bei der Uncut Version nicht der Fall ist, ihr werft die Eisenstange auf den Gegner und dieser ist dann dort wo ihr ihn trifft aufgespießt und hängt dann in der Luft herum. Schon zu Anfang wo eure Dämonen Arme wieder Nutzen könnt Zerstört zerstückelt und malträtiert eure Gegner und lässt sie einfach leiden.

Sprachausgabe Deutsch & Englisch

In der Deutschen Sprachausgabe verliert das Spiel meiner Meinung nach seinen Charme. Die Charaktere sind unpassend synchronisiert und man hört die schönen Akzente nicht raus. Wo hingegen in der Englischen Sprachausgabe das Spiel einfach wundervoll Klingt. Jackies düstere machtvolle Stimme, die Stimmen seiner untergebenen im Italienischen Mafia Stil. So hört sich das Spiel einfach richtig an und macht auch Spaß.

Fazit

Im Großen und Ganzen ist The Darkness II eine tolle Erfahrung die man machen sollte. Für The Darkness II spricht das tolle Ambiente im Mafia und Comic Stil, und ein wundervoller Soundtrack. Im ersten The Darkness konnte der Spieler drollige (und blutrünstige) kleine Kobolde befehligen, die jeweils unterschiedliche Fähigkeiten hatten und dem Spiel so einen Hauch Taktik verliehen. In The Darkness 2 steht Jackie nur ein einziger dieser Finsterlinge zur Verfügung, der obendrein meistens tut, was er will. Man sollte nicht mit zu hohen Erwartung an das Spiel gehen, dann kann es auch niemanden enttäuschen.

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2 thoughts on “The Darkness II – Review”

  1. Mega Geiles Game bin Jahrelanger fan von The Darkness. Leider sehr kurz dennoch immer ne erfahrung wert. Das Spiel zieht einen einfach wieder in die Finsterniss muahaha.

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