Star Wars Battlefront 2

Star Wars und EA – Petition für Lizenzentzug geht auf 100.000 Stimmen zu

Im Rahmen der Debatte um Mikrotransaktionen wurde die Forderung laut, Disney soll Electronic Arts die Star Wars Lizenz entziehen. Unter anderem wurde eine Petition ins Leben gerufen, die unmittelbar vor dem Erreichen von 100.000 Unterzeichnern steht.

Star Wars Battlefront 2

Via Change.org hat John Hunt vor einigen Tagen die Petition ins Leben gerufen und konnte bereits über 90.000 Stimmen sammeln. Derzeit scheint es, dass in Kürze die Marke von 100.000 Unterzeichnern geknackt wird. Doch nicht nur das Debakel um “Star Wars Battlefront 2” sei der Grund für den Aufruf. In einem umfangreichen Statement geht Hunt zudem auf die Schließung von Visceral Games ein, die zuletzt an einem vielversprechenden Singleplayer-Titel im Star Wars Universum gearbeitet haben. An der Entwicklung war unter anderem Amy Hennig beteiligt, die bereits als Autor für “Uncharted”-Reihe tätig war.

Erfahrungsgemäß bringen Petitionen auf Change.org recht wenig. Dennoch steigt der Druck auf Electronic Arts kontinuierlich an. In Anbetracht des bevorstehenden Kinostarts von “Star Wars Episode VIII – Die letzten Jedi” wird Disney über die negative PR bezüglich der Star Wars Marke keineswegs erfreut sein. Man spekuliert sogar, dass im Vertrag mit Electronic Arts eine Klausel existiert, die einen vorzeitigen Entzug der Lizenzen ermöglicht.

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“Star Wars Battlefront 2” ist seit dem 17. November 2017 für PC, PlayStation 4 und Xbox One erhältlich. Neben einem Multiplayer gibt es dieses Mal auch eine Kampagne. In dieser schlüpft man in die Rolle von Iden Versio, der Anführerin des Inferno Squads, einer imperialen Spezialeinheit, die sowohl am Boden als auch im Weltraum aktiv ist. Es geht um Rache, Verrat sowie Erlösung. Im Multiplayer kämpfen bis zu 40 Spieler in riesigen Schlachten an Schauplätzen aus allen drei Epochen. Es gibt zahlreiche Fahrzeuge, Raumschiffe und auch unzählige legendäre Charaktere. Die ebenfalls vorhandenen Raumschlachten sind für bis zu 24 Spieler ausgelegt.

Milliardenverluste für EA an der Börse

Im Monatsverlauf ist die Aktie von Electronic Arts um 8,5 Prozent gesunken. Dadurch ist ein Verlust in Höhe von 3,1 Milliarden US-Dollar zustande gekommen. Die Aktien der Konkurrenten Take-Two und Activision Blizzard haben dagegen um 5 bzw. 0,7 Prozent zugelegt. Interessant ist allerdings die Tatsache, dass die negative Entwicklung bereits vor dem Höhepunkt des Shitstorms stattgefunden hat. Ausschlaggebend waren hierbei die Umsatzprognose von EA und Schätzungen von Finanzexperten. Letztendlich ist die Ursache aber dennoch auf die Mikrotransaktionen zurückzuführen.

Doch nicht nur die Aktie ist zuletzt gesunken, auch die Verkäufe von “Star Wars Battlefront 2” im Rahmen des Black Fridays waren enttäuschen. Trotz alledem plant EA nicht vom Prinzip der Mikrotransaktionen abzuweichen. Vielmehr möchte man umfangreiche Verbesserungen und Anpassungen vornehmen sowie auf das Feedback der Spieler hören.

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