Smart As – Review

Gehirnjogging. Vor einigen Jahren war es der neue und interessante Begriff in der Branche, was nicht zuletzt am Erfolg von Dr. Kawashimas Gehirnjogging für den Nintendo DS lag. Mittlerweile hat sich die Aufmerksamkeit rund um das Gedächtnistraining gelegt und eine wirklich große Rolle spielt es im Moment nicht mehr. Besonders auf Sonys Konsolen und Handheld gab es nie einen wirklichen großen Titel im Bereich Gehirnjogging.

Mit Smart As für die Playstation Vita versucht Sony nun auch diesen Bereich auf ihren Handheld zu bringen und Spielern das Gehirnjogging näher zu bringen. Ob das klappt erfahrt ihr in unserem Test zur PS Vita Smart As.

Haltet euer Gehirn auf trapp

Die Grundidee hinter dem Spiel ist natürlich bekannt. Mit relativ einfachen aber zugleich cleveren Aufgaben versucht das Spiel unser Gehirn zum Arbeiten zu bekommen. Dabei wird eine große Bandbreite an möglichen Herausforderungen geboten, die unterschiedlichste Bereiche des Gehirns trainiert. Egal ob ihr euer logisches Denken, Beobachtungsgabe oder Kurzzeitgedächtnis trainieren wollt, für jeden Bereich stellt euch das Spiel individuelle Aufgaben.

Die unterschiedlichen Funktionen der Playstation Vita werden besonders in den Reaktionstests eingesetzt. Da geht es darum möglichst schnell eine bestimmte Stelle auf dem vorderen oder hinteren Touchscreen zu berühren. Aber auch die Kamera und die von der Playstation 3 bekannte Sixaxis Funktion machen sich bestimmte Ziele zu nutze.

Für das Spielen zwischen durch eignen sich besonders der Modus „Tagestraining“ und „Freies Spiel“, die euch Aufgaben aus allen Bereichen stellen. Damit bekommt ihr relativ schnell einen täglich Pool an Aufgaben, die trotzdem nie unmöglich zu lösen sind. Bei „Freies Spiel“ könnt ihr zwischen allen Bereichen frei wählen, leider stehen trotzdem nicht alle Spiele von Beginn an zur Verfügung und müssen erst freigeschaltet werden. Besonders für Gelegenheitsspieler die ihr Gehirn schnell zwischendurch trainieren wollen ist das sehr ärgerlich.

Statistiken und Vergleich mit Freunden

Neben den Aufgaben bietet Smart As ein umfangreiches Statistiksystem. Dabei werden alle möglichen Dinge, die ihr erreicht aufgezeichnet. Das geht von der Leistungsentwicklung allgemein, bis hin zum Stand zu den unterschiedlichen Tageszeiten.

An den Onlinestatistiken nimmt man erst teil, wenn man es auch selber möchte. Dann vergleicht das Spiel eure Leistungen mit denen in eurer Stadt und führt das in einer Rangliste. Spielen eure Freunde oder Nachbarn also auch Smart As könnt ihr euren Leistungsstand jederzeit Online vergleichen und es zum Anreiz nehmen, noch besser zu werden.

Zudem könnt ihr eure eigenen Aufgaben erstellen und teilen um zu sehen, wie andere Spieler damit klarkommen. Besonders gute Leistungen können direkt über das Spiel bei Twitter oder Facebook eingebunden und mit euren Freunden geteilt werden.

Technisch solide!

Wer bei Smart As hohe grafische Ansprüche stellt, der ist wohl im falschen Genre. Denn beim Gehirnjogging kommt es wenig auf Framerate und Texturen an. Vielmehr macht das Spiel hier einen durchweg soliden Eindruck ohne optisch überladen zu wirken. Die Rätsel werden dabei meist ansehnlich, oft mit einigen Animationen dargestellt und erleichtern das Verständnis somit etwas.

Gleiches gilt für den Sound, der ebenfalls keine besondere Klasse hat. So verpasst man nicht viel, wenn man unterwegs mal ohne Ton spielt oder auch zu Hause die Lautsprecher einfach mal stumm schaltet.

Die technischen Fertigkeiten der PS VITA funktionieren dagegen sehr gut und fügen sich passend in die Rätsel und Denkaufgaben ein.

Smart As – Kleine Rätsel für zwischendurch

XDev Studio Europe hat mit Smart As den Denksport und das seit Dr. Kawashima so bekannte Gehirnjogging auf die Playstation Vita gebracht, nachdem es in den letzten Jahren ja doch eher wenig Interesse und Angebot in dem Bereich gab.

Smart As schafft es die Möglichkeiten des Handhelds gut in die Aufgaben zu integrieren und bedient sich dem Social Media Trend. Aus unserer Sicht ein richtiger Schritt, Facebook und Twitter ins Spiel einzubinden um den Vergleich mit Freunden leicht zu machen. Die Ranglisten, bei denen man sogar Vergleiche für seine Stadt sehen kann, liefern einen Ansporn, die Aufgaben noch besser zu lösen.

Was bleibt ist aber trotzdem eher ein Spiel für zwischendurch, um mal kurz etwas für das Gedächtnis zu machen. Gerade deswegen ist es ärgerlich, dass nicht von Beginn an alle Minispiele zur Verfügung stehen, sondern erst im Laufe der Zeit freigeschaltet werden.

Wer aber hin und wieder kleine Denkaufgaben lösen möchte, der ist bei Smart As richtig.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

*Smart As schafft es die Möglichkeiten des Handhelds gut in die Aufgaben zu integrieren und bedient sich dem Social Media Trend*

Teilen
onpost_follow

1 thought on “Smart As – Review”

Kommentar verfassen

Loading Facebook Comments ...