Resident Evil 7 Biohazard – Zurück zu den Wurzeln? (Review)

Es ist soweit! Dieses Jahr dürfen wir endlich wieder in einen weiteren Teil der bekannten Horrorserie „Resident Evil“ eintauchen. Das Horrorspiel „Resident Evil 7 Biohazard“ erschien am 24. Januar 2017 für PlayStation 4, Xbox One und für PC via Steam. Ob der neue Teil der „Resident Evil“-Serie überzeugen kann? Wir finden es heraus und somit herzlich willkommen zur Review von „Resident Evil 7 Biohazard“.

Story:

Am Anfang des Spiels erhalten wir als „Ethan Winters“ eine Nachricht unserer schon seit 3 Jahren verschwundenen Frau „Mia Winters“. Wir sollen sie nämlich von der „Baker-Farm“ abholen, die sich mitten in Dulvey / Louisiana befindet. Doch warum meldet sich Mia erst nach 3 Jahren wieder? Angekommen an der „Baker-Farm“ finden wir einige verbrannte Sachen unserer verschwundenen Frau und einige sehr verstörende kunstmäßige Skulpturen aus Tierfleisch. Nachdem wir einen Weg in das große Anwesen der Baker-Familie gefunden haben und endlich unsere Mia wieder in die Arme schließen können, ist das gemeinsame Glück leider nur von kurzer Dauer. Denn der Empfang der Familie Baker ist gegenüber Besuchern nicht gerade freundlich gesinnt.

 

Trotzdem werden wir netterweise zu einem festlichen Essen eingeladen und der Wahnsinn nimmt seinen Lauf. In den ersten Minuten wird nämlich schon klar, normal ist diese nette Familie ganz bestimmt nicht. Diese schrecklich nette Familie besteht aus: Jack Baker, Zoe Baker, Marguerite Baker, Lucas Baker und Großmutter Eveline. Um von hier aus aber nicht weiter zu spoilern, machen wir doch einen Punkt und kommen zum Story-Fazit.

Nicht ganz klassisch

Die Geschichte des neuen „Resident Evil“ -Spiels hat wirklich sehr viel Potenzial und das wird auch perfekt ausgespielt. Trotzdem wird die Story zum Ende hin sehr actionlastig und der Horror verschwindet ein kleines bisschen, bleibt aber im Hintergrund. Das stört den Spielverlauf jedoch nur wenig und sitzt trotzdem meistens sehr angespannt auf dem Stuhl. Eine klassische „Resident Evil“ -Geschichte bekommen wir diesmal zwar nicht geboten, dafür kann die Story sehr überzeugen und der frische Wind in der bekannten Horrorserie tut wirklich gut. Die Spielzeit beträgt knapp 10 bis 14 Stunden im ersten Durchgang und ist somit genau richtig. Spieler, die vorher noch keinen Teil von „Resident Evil“ gespielt haben, brauchen keine Angst haben. Vorkenntnisse zu den alten Teilen der Serie werden nämlich nicht vorausgesetzt.

Grafik:

Die Grafik kann sich wirklich sehen lassen und die neue RE Engine wurde hier perfekt eingesetzt. Zwar gibt es keine vorgerenderten Hintergründe mehr wie in den alten Teilen der Serie, trotzdem ist das „Resident Evil“ -Felling besser als je zuvor und kann in jeder Hinsicht sehr gut überzeugen. Die neue Spielperspektive dürfte aber auch dafür sorgen. Denn anders als in den alten Teilen spielt Ihr hier in der Egoperspektive. Dadurch seid Ihr näher an dem Horror dran als je zuvor. Zudem sehen die Charaktere wirklich sehr realistisch aus. Einige Texturen der Umgebungen müssen zwar leider zwischendurch nachladen, dies fällt aber kaum ins Gewicht und stört zu keiner Sekunde. Im Punkt „Grafik“ gibt es also kaum was zu beanstanden und der Wahnsinn war noch nie so realistisch wie mit „Resident Evil 7 Biohazard“. Die Entwickler können sich wirklich selbst auf die Schulter klopfen.

Gameplay:

Im Punkt der Gameplaymechanik wurden nur einige Sachen aus den alten „Resident Evil“ -Teilen übernommen. Das Gute ist, es wurden nur die besten Eigenschaften importiert wie z.B. eine Art der Schreibmaschine (in diesem Fall ein Tonbandgerät), ein Save-Room mit Lagerkiste, Kräuter, einige Rätsel und eine gute Packung an Horror. Ansonsten hat sich die Spielmechanik sehr verändert. Dies ist aber nicht weiter schlimm, weil diesen frischen Wind die Serie gebraucht hat. Die Spielmechanik erinnert nämlich sehr stark an Outlast, F.E.A.R und einem klassischen Resident Evil. Und diese Sachen harmonieren auch wirklich gut miteinander und können als Gesamtpaket überzeugen. Im Punkt „Gameplay“ werden sich die Geschmäcker zwar streiten, einige Fans der Serie können mit dem neuen Gameplay nur wenig anfangen und einige werden sich freuen, dass Capcom neue Wege einschlägt.

Im Großen und Ganzen ist das Gameplay aber wirklich gelungen und sogar ein gewisser Wiederspielwert kommt zum Vorschein. Alles geht sehr flüssig von der Hand und die Steuerung ist auch sehr einsteigerfreundlich geworden. Wer also Spiele wie Outlast, F.E.A.R und natürlich Resident Evil mag, wird auch hier an dem neuen „Resident Evil 7 Biohazard“ nicht vorbei kommen. Das immer wieder kommende Backtracking stört dabei auch nur wenig. Der neue Teil unterstützt sogar komplett die PlayStation VR. Welche wir aber leider nicht testen können, da wir keine Version von Sony bekommen haben.

Sound:

Im Punkt „Sound“ machen die Entwickler wirklich alles richtig. Die Hintergrundmusik ist genial und breitet weiter die düstere Atmosphäre des neuen „Resident Evil“-Spiels aus. Sogar die deutschen Synchronstimmen wirken perfekt und fast schon kinoreif. Außer die von den dargestellten „Ghost Hunter“ -Team wirken mit den gestellten Dialogen lächerlich. Die Soundeffekte passen dafür zu jeder Sekunde perfekt ins Bild und somit ist „Resident Evil 7 Biohazard“ im Punkt „Sound“ ein wahres Highlight geworden. Nicht zu vergessen sei auch der Theme-Song „Go Tell Aunt Rhody“, von Jordan Reyne & Michael A. Levine, der direkt ins Ohr geht und auch nach mehrmaligen Hören nicht langweilig wird. Einige Horrorfilme können sich hier noch eine Scheibe von abschneiden.

Fazit:

Mit „Resident Evil 7 Biohazard“ kam zwar kein klassisches „Resident Evil“ zurück, sondern eher ein Neuanfang zur bekannten Videospielserie, dennoch hat der Titel viel Potenzial und kann dieses auch gekonnt ausspielen. Obwohl der Titel zum Ende hin sehr actionlastig wird und der Horror ein kleines bisschen im Hintergrund verschwindet, ist der neue Teil der bekannten Serie ein echter Hingucker geworden. Die neue Spielmechanik ist zwar für einige „Resident Evil“-Fans eine große Umstellung gewesen, dennoch sollte es kein Problem sein, sich sofort zu Recht zu finden. Die Spielmechanik mit der Egoperspektive erinnert nämlich sehr stark an Outlast oder F.E.A.R, die hier mit einem klassischen „Resident Evil“ verknüpft wurden. Auch wenn man jetzt behaupten könnte, es handelt sich hierbei gar nicht um ein „Resident Evil“-Spiel, bietet dieser Teil doch einige Verknüpfungen zu den alten Teilen.

Diese Verknüpfungen sind aber nur zu finden, wenn man genau aufpasst und sich alle Dokumente durchliest, die im ganzen Spiel verteilt sind. Wie sich das für ein „Resident Evil“ gehört gibt es auch einige Schockermomente, die auch wiederum gekonnt eingesetzt wurden. Das neue „Resident Evil“-Spiel ist ein sehr guter Nachfolger geworden, auch wenn sich die Community darüber streitet. Zum Schluss bleibt aber nur noch eine Frage offen, wo sind die ganzen Zombies geblieben? Leider bekommen wir auf diese Frage kaum antworten und somit bleibt zu guter Letzt nur noch zu sagen …

„Resident Evil is Back!“

 

Wertungskasten:

Features:

  • Neuanfang zur bekannten Videospielserie
  • Egoperspektive
  • Guter Soundtrack
  • Sehr gute Schockmomente
  • Großartige Charaktere
  • Mitreißender Theme-Song
  • Dichte Horror-Atmosphere

 

Resident Evil 7 biohazard TAPE-4 „Biohazard“ – Launch Trailer [ PS4 ]

European Collector’s Edition – Unboxing

Allgemeine Daten:

Das Horrorspiel „Resident Evil 7 Biohazard“ erschien am 24. Januar 2017 für PlayStation 4, Xbox One und für PC via Steam. Der neue Titel der bekannten Horrorserie ist aktuell für einen Betrag von 69,99 Euro erhältlich. Des Weiteren wurde noch eine Deluxe Edition für 94,99 Euro veröffentlicht und einige Collector’s Editions mit weiteren Bonus-Inhalten. Der Season-Pass für die kommenden Erweiterungen ist für einen Preis von 29,99 Euro erhältlich. Die erste Erweiterung mit der Bezeichnung „Banned Footage Vol. 1“ erschien am 31. Januar 2017 zeitexklusiv für die PlayStation 4 und kann auch ohne Season-Pass erworben werden für einen Betrag von 9,99 Euro im offiziellen PlayStation Store.

„Banned Footage Vol. 2“ soll dafür erscheinen am 14. Februar 2017 auch wieder zeitexklusiv für die PlayStation 4. Eine kostenlose Erweiterung mit der Bezeihnung „Not A Hero“ soll auch noch dieses Jahr 2017 erscheinen. Die Erweiterungen beinhalten neue Spiel-Modis sowie auch kleine neue Spielabschnitte. Einen ersten Trailer zu der Spielweiterung „Banned Footage Vol. 1 & 2“ findet Ihr genau hier. *KLICK*

Hier geht es zum kostenlosen PS4-Theme: *HIER*

Inhalt der europäischen Collector’s Edition:

• Eine Replika des Baker-Anwesens (Höhe ca. 20 cm)
• Der “Dummy Finger” aus der “The Beginning Hour”-Demo als 16-GB-USB-Stick.
Survial Pack: Action Set-DLC
Fünf Lithographien mit Artworks
• Eine Premium-Verpackung.
• E
in Artbook zum 20. Jubiläum von Resident Evil
• Ein Variant-Cover für das Spiel

Des Weiteren wurde noch eine 4D-Duft-Kerze veröffentlicht um das Spielerlebnis realistischer zu machen. Die Kerze soll einen besonderen Geruch haben nach Blut, altem Holz und Leder. Laut dem Händler soll die Kerze rund 20 Stunden brennen. Diese besondere 4D-Duft-Kerze könnt Ihr ab sofort erwerben. Weitere Informationen gibt es *hier* auf dem Merchoid-Shop.

Produktbeschreibung des Herstellers:

Der Grusel-Thriller Resident Evil 7 biohazard führt die legendäre Reihe auf einen neuen Kurs und öffnet die Tür zu einer beängstigend mitreißenden Erfahrung. Mit dem Erscheinen des Spiels auf PlayStation 4 (inkl. kompletter PlayStationVR-Unterstützung), Xbox One und PC (via Steam und Windows 10 Store) beginnt ab dem 24. Januar 2017 eine neue Ära des Horrors.

Der nach den dramatischen Geschehnissen in Resident Evil 6 spielende siebte Teil bietet mit dem ländlichen Amerika ein komplett neues Szenario, das direkt durch die Augen der Spielfigur erlebt wird. Resident Evil 7 biohazard vereint das typische Erkunden und die nervenzerfetzende Spannung der berühmten Serie mit einer frischen Spielerfahrung, die den Survival-Horror auf eine ganz neue Ebene hebt.

Öffnet die Tür zu einer neuen Horror-Erfahrung

Der nächste große Hauptteil der legendären Resident Evil-Serie definiert auf aktuellen Konsolen, PlayStation VR und modernen PCs den Begriff „Survival-Horror“ neu.

Rückkehr zu den Serienwurzeln

Das Spiel bewegt sich mit langsamer Erkundung, cleveren Puzzles und einer beängstigenden Atmosphäre zurück zu den Ursprüngen der Serie. Gleichzeitig bietet es eine noch nie dagewesene Horror-Erfahrung, die den Spielern das Blut in den Adern gefrieren lassen wird.

Krasse Horror-Erfahrung

Die brandneue Ego-Perspektive befördert den Spieler direkt ins Geschehen und lässt ihn die Grauen aus nächster Nähe erleben – mit PlayStationVR wird’s nochmals intensiver!

Alles komplett neu

Die speziell für Resident Evil 7 biohazard erschaffene „RE Engine“ wurde von Anfang an mit VR im Blickpunkt erschaffen. Das Spiel nutzt darüber hinaus einige der besten Audio- und Video-Technologien, die gegenwärtig erhältlich sind, um eine einzigartige und verstörend realistische Horror-Erfahrung in die Köpfe der Spieler zu bringen.

Weiterführende Links:

Twitter: https://twitter.com/capcom_germany

Facebook: https://www.facebook.com/CAPCOMGermany/

Website: http://residentevil7.com/

 

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3 thoughts on “Resident Evil 7 Biohazard – Zurück zu den Wurzeln? (Review)”

  1. 10 Stunden sind ein Witz, was die Spielzeit angeht. Die Egoperspektive macht das Gameplay unheimlich intensiv, aber das war es dann auch schon. Mit Resident Evil hat das ganze absolut nichts mehr gemein. Weder das Szenario, noch das Set können den Flair einfangen. Das Sumpfanwesen mit den Herrenhaus zu vergleichen, ist ebenso stumpfsinnig wie dumm. Ach das fehlen von Zombies macht den Ärger nur größer. Nach der Platin haben wir es direkt wieder verkauft, zu groß war der Frust über soviel Marketingbetrug. Und ebenso wie bei den Sonyfanboys, wurde auch bei RE7 blind den Lügen der Werbung Glauben geschenkt.

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