Prozedurale Generierung – Filme haben sie und auch No Man’s Sky

Prozedurale Generierung – Filme haben sie und auch No Man’s Sky. Der Begriff „Prozedurale Generierung“ ist nicht besonders geläufig und das obwohl er eine so wichtige Technologie ist, die nicht nur in Videospielen sondern auch großen Filmen immer häufiger Verwendung findet.

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Prozedurale Generierung – Filme haben sie und auch No Man’s Sky

Das bekannteste Videospiel, das diese Technik nutzt, ist das Sandkastenspiel MINECRAFT. Die riesigen MINECRAFT-Welten bestehen aus abertausenden von generierten Blöcken. Jede Welt ist einzigartig und wird generiert, während der Spieler sie erkundet. Dabei wird immer nur ein bestimmter Seed – ein bestimmter Bereich – um den Spieler herum erstellt, um Rechenleistung zu sparen. Theoretisch sind so aber immens riesige und beinahe unendliche Welten möglich. Allerdings benötigt die Technik einiges an Rechenleistung, je mehr desto besser. Diese Technik ist übrigens nicht neu, sondern wird schon seit Jahren erforscht. Das erste Videospiel, das sie verwendet hat, war ELITE, ein Spiel von 1984 in dem man auch die „Unendlichen Weiten“ erforschen konnte, auch wenn die Sterne und Planeten damals nur kleine helle Punkte auf dem schwarzen Bildschirm waren. Naja, andere Zeiten eben.

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Kritische Stimmen sagen, dass eine prozedural generierte Spielwelt niemals mit einer eigenhändig und von Menschenhand entworfenen Welt mithalten kann. Zu häufig seien unschöne Wiederholungen und unpassende Anordnungen. Desweiteren würde das Fortschreiten dieser Technologie vielen Designern die Arbeit weg nehmen. Das stimmt so übrigens nicht. Die Generierung funktioniert folgendermaßen: Designer entwerfen beispielsweise mehrere verschiedene Baummodelle, Blätter, Rinden und Wurzeln. Ihr Job fällt also nicht weg, sondern ist wichtiger denn je, da sie der Engine möglichst viele detaillierte  Informationen über das Objekt geben müssen. Sie müssen also sehr sorgfältig und detailreich gestalten. Danach übernimmt die Generierung. Ein komplexer Algorithmus verarbeitet nun diese Daten und generiert daraus einen abwechslunsgreichen Wald, indem er die Parameter zufällig verändert. So entstehen Bäume mit unterschiedlich dickem Stamm, unterschiedlichen Wurzeln und unterschiedlich dichtem Blattwerk. Diese Technik mag mal ihre Schwächen gehabt haben, ist inzwischen aber so ausgereift, dass es kaum auffällt, dass nicht jeder Baum einzeln „gebaut“ wurde. Bestes Beispiel hierfür ist die „SpeedTree Engine“, die auf das Erstellen von Wäldern spezialisiert ist und sehr überzeugende Ergebnisse liefert.no_mans_sky_screen

Bäume und Wald sind ein gutes Stichwort. Auch große Blockbuster aus Hollywood bedienen sich der prozeduralen Generierung. So entstanden Teile der riesigen Wälder von Pandorya, AVATAR von James Cameron, durch eine Prozedurale Generierung. Die Technik ist also kurz vor der Serienreife, wenn man so will. Sie liefert sehr überzeugende Ergebnisse, ist aber recht kostspielig und benötigt eine Menge Rechenleistung.

Natürlich kann die Technik mehr, als nur Wälder berechnen. Sie bevölkert diese auch gleich und erstellt verschiedene Lebewesen. Darum wird diese Technik vermutlich nie die guten alten von Hand gebauten Welten ablösen, aber zumindest im Bereich der Open-World Spiele – und den erfahrungsgemäß immer größer werdenden Spielewelten – immer häufiger Verwendung finden und eine innovative Lösung sein. Aktuelle Spiele wie MINECRAFT, THE FOREST, NO MAN’S SKY und andere, zeigen schon sehr eindrucksvoll, was technisch möglich ist und wie abwechslungsreich solche Welten sein können.


Ein Spiel mit einzigartigem Umfang und Schöpfungskraft, das ganz im Stil klassischer Science Fiction eine überwältigende Vision von Abenteuer Vorstellungskraft bietet. Du kannst in No Man’s Sky eine schier unendliche Anzahl von Welten erforschen und dabei wahrlich einzigartige Planeten und Lebensformen entdecken.

Dringe in die fernsten Tiefen des Weltalls vor, um dem unwiderstehlichen Ruf eines Geheimnisses im Zentrum der Galaxie zu folgen und die wahre Natur des Kosmos zu ergründen. Deine Reise ist voller Gefahren, voll mit feindlichen Kreaturen und verschlagenen Piraten. Du musst dein Schiff, deinen Raumanzug und deine Waffen immer weiter verbessern um zu überleben.

Egal ob du dich entscheidest zu kämpfen, zu handeln oder den Weltraum friedlich zu erforschen, Sei dir bewusst, dass alle deine Entscheidungen Konsequenzen haben werden, während du dir deinen Weg durch No Man’s Sky bahnst.

Ein Universum voller Möglichkeiten!
Plane deinen Kurs durch ein lebendes, atmendes Universum von nie da gewesenen Ausmaßen und entdecke neue, unberührte Welten unter den 18.446.744.073.709.551.616 möglichen einzigartigen, prozedural erschaffenen Planeten. Erlebe ein Abenteuer ohne Unterbrechungen durch Ladebildschirme, egal ob aus dem Weltraum auf einem Planeten landest oder sogar mit Hilfe eines Warp-Antriebs zwischen den Sonnensystemen springst.

Hinterlasse deine Spuren in der Galaxis!
Spiele die Rolle, die du spielen möchtest, vom feindseligen Weltraum-Kampfpiloten, Kopfgeldjäger oder Piraten bis hin zum friedlichen Händler, Minenarbeiter oder Entdecker. Du kannst jederzeit zwischen den Rollen wechseln. Bedenke aber, dass jede Entscheidung Konsequenzen in sich birgt.

Teile deine Entdeckungen!
Jeder Spieler beginnt No Man‘s Sky an den äußeren Grenzen der gleichen unentdeckten Galaxis. Bahne dir deinen eigenen Weg ins Zentrum durch unzählige unentdeckte Sonnensysteme, Planeten, Lebensformen und vielem mehr. Du kannst deine Entdeckungen anderen zugänglich machen indem du ihnen einen Namen gibst und sie zur galaktischen Karte hinzufügst. So sind sie für immer mit deiner PSN ID verbunden. Mit Hilfe der Share-Funktionen der PlayStation 4 kannst du besondere Begegnungen ebenfalls teilen.

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