PlayStation VR – Darum kommt das VR-Headset im Oktober

Die diesjährige Game Developers Conference stand ganz im Zeichen der Virtual Reality. So nutze beispielsweise Sony das Event um seiner hauseigenen PlayStation VR endlich den langersehnten Launch-Termin zu verleihen. Doch warum fiel dieser ausgerechnet in die zweite Jahreshälfte?

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In gleich zwei verschiedenen Interviews haben sich zwei wichtige Vertreter von Sony bereit erklärt, erneut auf das kommende VR-Headset einzugehen. Und so legten beiden offen, warum man sich ausgerechnet für die zweite Jahreshälfte entschieden und nicht wie die Konkurrenz einen Launch in den ersten sechs Monaten des aktuellen Jahres anvisiert hat.

Der Oktober sei im Prinzip der perfekte Release-Zeitraum, meinte PlayStation-Chef Adam Boyes gegenüber GameSpot. Zusätzlich habe man bis dahin genügend Zeit, PlayStation VR im äußerst wichtigen Weihnachtsgeschäft zu positionieren. Immerhin stellt gerade diese kurze Zeitspanne eine extrem umsatzstarke Phase dar. Begünstigt wird dieser Effekt durch die Tatsache, dass sich der Basispreis auf 399 Euro belaufen wird, was im direkten Vergleich zur Konkurrenz um einiges kostengünstiger ist.

Aber nicht nur Weihnachten spielte bei dieser Entscheidung eine große Rolle. Wie Sony Computer Entertainments Executive Vice President Masayasu Ito gegenüber Nikkei preisgab, wäre ein Launch in der ersten Jahreshälfte einfach nicht möglich gewesen. Nachdem man die Verkaufsprogonose des VR-Headsets nach oben korregiert habe, hätte man nicht genügend Exemplare zur Verfügung gehabt, sodass man auf die zweite Hälfte des Jahres ausweichen musste. Bis zum Ende des Kalenderjahres geht Sony übrigens davon aus, dass man ein bis zwei Millionen Geräte an den Spieler bringen würde.

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