Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm 3 – Review

Die Ultimate Ninja Storm Reihe geht in die dritte Runde! In diesem Ableger geht es wild zu, denn der vierte Ninjaweltkrieg wird eingeläutet. Ob die Umsetzung gelungen ist und wie sich das Spiel spielt, erfahrt ihr in unserem Test.

Naruto Ultimate Ninja Storm 3 Banner

CyberConnect2 ist die erste Adresse, wenn es um die Naruto-Spiele geht. Mittlerweile hat man über 10 Naruto Spiele auf die Beine gestellt. Doch dieses Mal ist alles anders: Der neue Ableger bietet so viele spielbare Charaktere wie noch nie zuvor, zudem eine Geschichte die sich nicht vor Hollywood verstecken muss und noch viel, viel mehr. Hierzulande bekommt man vom Hype rund um Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm 3 nur im Internet etwas mit, doch nicht umsonst wurde der neue Ableger so oft bestellt wie noch kein Naruto-Spiel zuvor, sollte man den ersten Gerüchten Glauben schenken. Wir haben das Spiel für euch auf Herz und Nieren getestet!

Die Geschichte im Überblick

Der erste Manga von Naruto erschien schon im Jahre 1999 und fortan sah die Zukunft für das Franchise rosig aus. Wie so oft, war Shonen Jump das erste Magazin, welches den Manga Woche für Woche veröffentlichte – Bis heute noch! Mittlerweile gibt es über 500 Folgen von Naruto (aufgeteilt in zwei Staffeln) sowie 63 Mangabänder.

Die Geschichte erzählt die Geschichte von Naruto Uzumaki. Ein junger Ninja, der davon träumt eines Tages Hokage zu werden. Leider verläuft nicht alles wie geplant. Von seinen Eltern hat er nie was erfahren, Freunde hatte er auch keine – Er war schon immer alleine. Wie später bekannt wurde, starb Minato Namikaze, der Vater von Naruto, beim Kampf gegen den Kyuubi, nachdem Minato diesen in Naruto versiegeln konnte. Die Mutter Kushina Uzumaki wurde mitverziegelt, damit diese eines Tages Naruto wieder sehen kann.

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Minato gegen den Kyuubi

Da die Leute große Angst hatten vor dem Monster, welches in Naruto schlummert, haben Sie diesen vollkommen ignoriert oder wie Dreck behandelt. Da ihn keiner Anerkannt hat, versuchte er Aufmerksamkeit zu erlangen, indem er viel Blödsinn anstellte. Letztendlich setzte er sich ein Ziel, wobei ihn die Leute respektieren müssen – Er will unbedingt Hokage werden!

Der vierte Ninjaweltkrieg

Zugegeben: Die Geschichte im Spiel könnte gerade für Neulinge sehr konfus sein, da diese teilweise in das kalte Wasser geworfen werden. Immerhin setzt der dritte Teil der Storm-Reihe nahtlos an den Vorgänger an. Wir fangen im ersten Kapitel in Konohagakure an, wo wir mitgeteilt bekommen, dass Danzo der neue Hokage ist. Der Hokage und die vier Kage der anderen Nationen berufen sich zu einer Krisensitzung. In diesem verkündet der Eindringling Tobi offiziell den vierten Ninjaweltkrieg. Fortan müssen sich die Nationen zusammentun und eine Shinobi-Allianz formen. Der Feind ist kein geringer als einer der stärksten Ninja aller Zeiten Madara Uchiha und die Gruppierung Akatsuki!

Lange musste man auf die Enthüllung von Madara warten
Lange musste man auf die Enthüllung von Madara warten

Ihr merkt also selbst, dass das Spiel die wohl dramatischsten Momente des Naruto-Mangas wiederspiegelt. Dabei wurde so gut wie jeder Kampf im Krieg beachtet. Von Die Kage der früheren Generation gegen Gaara und Co. bis hin zu Naruto gegen die sieben Bijuus gefolgt von Tobi. Und selbst die eingefleischten Fans dürfen sich über ein neues, fiktives Ende vom Spiel freuen. Immerhin wird die Geschichte noch weitergeführt, so dass man noch eine Menge Luft für einen Nachfolger parat hat.

Leider hat der Story-Modus aber auch so einige Schattenseiten. Teilweise waren es zu viele und vor allem zu lange Dialoge, die man sich da angucken musste. Die Originalvorlage wollte man nicht verändern, so wurde der Anime beinahe 1:1 kopiert. An manchen Stellen musste ich mir immer wieder einreden, dass ich hier gerade ein Spiel spiele und nicht den Anime gucke. Selbst die härtesten Fans dürften sich irgendwann langweilen und man wird quasi gezwungen, die vielen Zwischensequenzen zu überspringen. Die Kampagne ist auf jeden Fall gut – vielleicht sogar zu detailliert für ein einfaches Spiel?

Gameplay

Wie man es schon erwarten konnte, hat man Kampfsystem nur bedingt was verändert. Hier und da wurden kleine Feinheiten vollzogen, doch alles in Einem hat man weiterhin dasselbe Spielgefühl wie bei dem Vorgänger auch. Schlecht muss das allerdings nicht sein. Das Kampfsystem punktet weiterhin mit der Einsteigerfreundlichkeit. Die Kombinationen sind einfach und schnell zu lernen, so dass auch Neulinge gegen eingespielte Profis bestehen können.

CyberConnect2 hat bei dem dritten Ableger nicht mit Neuerung gespart: Eine Neuerung ist die Ring-Out Funktion. Wie man es von einigen Beat’em’Ups kennt, kann man bei einigen Stages aus der Kampfarena fliegen und verliert somit den Kampf. So eine Funktion bringt Vor- und Nachteile mit sich. Außerdem haben einige Charaktere die Möglichkeit direkt den „Erwachen“-Modus zu starten. Da nicht jeder Charakter diese Funktion mit sich bringt, starten einige mit einem Handicap in den Kampf. Noch eine Neuerung ist der Geheimfaktor: Kann man den Gegner mit einem Ultimate Jutsu besiegen, so bekommt man kurz ein Bild eingeblendet samt Zitat. Auf Dauer ist dieser Geheimfaktor echt nervig, da sich die Prozedur wiederholt.

Der Beginn eines Mob-Kampfes
Der Beginn eines Mob-Kampfes

Für ein wenig Abwechslung haben die Jungs von CyberConnect2 in Form von Mob-Kämpfen vorgesorgt. In der Geschichte nimmt ihr es so gleich mit mehreren Gegnern auf einmal auf. Innerhalb der kleinen Areale heißt es kämpfen und kämpfen. Die Gegner hier leisten kaum Widerstand, so kann die Neuerung leider nur bedingt überzeugen. Dafür beweisen die Jungs von CC2 wieder einmal ihr Händchen was die Bosskämpfe angeht.

Leider bietet Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm 3 weniger Bosskämpfe als der Vorgänger, doch dafür haben es diese echt in sich! Die Kämpfe sind super inszeniert und teilweise sitzt man mit offenem Mund da, da man aus dem Staunen nicht mehr rauskommt. An einigen Stellen kann das Spiel sogar mehr überzeugen als die Animekämpfe. Ansonsten bietet das Spiel eine überragende Anzahl von 87 Charakteren, 40 Stages, eine große Spielwelt, die erst nach dem einmaligen Durchspielen alle Wege öffnet, Nebenmissionen die unwichtiger denn je sind und viele,  wirklich sehr viele Kostüme für die Ninjas.

Grafik & Sound

Das Cover zum Spiel
Das Cover zum Spiel

Wie man es gewohnt ist, bieten die Jungs von Namco Bandai eine englische und japanische Synchronisation. Vor allem setzt man hier auf die bekannten, originalen Stimmen der Charaktere. Den Soundtrack kennt man teilweise aus der Serie und den vorherigen Teilen. Hier und Da hat man die Tracks neu aufgemischt, so dass eigentlich alles beim Alten bleibt.

Die Grafik vom Spiel kann sehr überzeugen. Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm 3 überzeugt mit detaillierter und farbenfroher Grafik. Hier haben wir nichts zu meckern – Eine ausnahmslos gute Darbietung unserer Lieblingsninjas.

Fazit

Von Naruto Shippuden: Ultimate Ninja Storm 3 erwarten die Fans viel – vielleicht zu viel? Der Storymodus erzählt eindrucksvoll Narutos Schicksal, auch wenn die Dialoge sehr lang gehalten wurden. Mit einer galaktischen Zahl von 87 Charakteren ist Offline sowie Online Spielspaß geboten. Der dritte Teil der Ultimate Ninja Storm-Reihe  ist eines der besten Narutospiele auf dem Markt.

 Naruto Wertungskasten

*Der Storymodus erzählt eindrucksvoll Narutos Schicksal*

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