Mortal Kombat 9 Review

 

 

Mortal Kombat 9 führt eine traditionsreiche Beat‘em-Up-Serie fort, deren Geschichte von Kontroversen begleitet wurde. Indizierungen, ja sogar Beschlagnahmungen einzelner Ableger haben statt gefunden, was aber für Games-Erfahrene nichts Neues ist.

Zuletzt befand sich die Serie in einem ziemlichen Tief. I-wie konnten man, wie bei so vielen damals beliebten Beat´em Up´s den Sprung in die 3D Welt nicht so ganz schaffen, dann kam dann noch der eher Unglückliche „feat. DC“ Ableger, der für Comic Fans schon ganz witzig war, aber mit einem „richtigen“ MK nicht viel am Hut hatte und das war´s dann auch schon.

Aber gut…schauen wir uns den neuesten Ableger mal aus der Nähe an.

1) Gameplay/

Tatsächlich erinnert vieles in Mortal Kombat 9 an die ersten Ableger der Reihe. Nicht nur sind sämtliche Charaktere aus den ersten drei Episoden vertreten, sondern auch viele Arenen aus den älteren Teilen, sind wieder im Spiel dabei.

Diese wurden natürlich überarbeitet und geben schon einiges her. Mal fliegt ein Drache über den Bildschirm, ein dreiköpfiges IRGENDWAS(sieht nem Hund ähnlich ^^) speit Feuer durch die Gegend, Zombies laufen über den Friedhof und und und MK halt!)

Außerdem sehen die Tricks der Charaktere einfach Hammer aus! Das was MK immer ausgezeichnet hat (Schnelle+Blutige Action!) findet man auch hier schnell wieder! Die Tricks gehen leicht von der Hand, der Schwierigkeitsgrad is ganz schön knackig…so will man das von einem MK haben! =)

Nebenbei hauen die Fatalities richtig übel rein! *g* Ein Vorteil ist, dass man sowohl die Kombination, als auch die Distanz in der man stehen muss, in der Move-Liste nachschauen kann. MK-Hardcore-Gamer sind da wohl etwas ziegespalten, aber es macht einem den Einstieg natürlich einfacher.

Mein einziges Manko, was die Charaktere betrifft ist, dass leider FAST(!) alle von Anfang an verfügbar sind…es spielen sich zwar alle unterschiedlich (Stärke beim austeilen, Schnelligkeit usw.) aber ein Beat´em Up braucht meiner Meinung nach einfach den Anreiz des „freizockens“!

Ganz nebenbei haben die Entwickler noch hunderte Möglichkeiten zur Abwechslung eingepackt! Kämpfe ohne Kopf, Kämpfe AUF DEM Kopf *g*, magnetische Böden(man bleibt einfach Hänge), Zeitraffer(schnell/langsam) etc.

Für Abwechslung ist definitiv gesorgt, aufgrund des „Turm´s der Herausforderungen“…ganz ehrlich? *g* Beim verfassen dieser Rezension, war ich auf „Stufe“ 197, mit einem neuen Controller (der alte fiel etwas zu stark auf dem Boden *g*) und einem sehr durchtrainierten Nervenkostüm! *g*

 

Man spielt immer abwechselnd mit einem bestimmten Charakter diverse Herausforderungen :

(Super-Meter(für stärkere Attacken) steigt nur langsam.

Oder ist gar nicht verfügbar, kämpfe gegen 3 Gegner mit einer Lebensleiste.

Man kann keine Special Moves machen oder diese erst nach und nach.

Man kann NICHTS und muss 90 sekunden überleben um zu kämpfen.

Shao Khan wechselt die Farbe (orange/blau) und man kann nur mit Scorpion(orange) u. Sub Zero(blau) Schaden machen…wechselt nur leider dauernd der Schei*! ^^

Das ist aber echt nur ein gaaaaaaaaaaaaanz grober Überblick! Der Turm hat echt jede Menge zu bieten!

Zum Ende wird natürlich noch die Altbekannte Krypta erwähnt! Hier kann man das Geld, welches man durch Kämpfe verdient für Alternative Kostüme, Soundtracks, weitere Fatalities, Artworks usw. ausgeben.

Außerdem wird die Krypta in 4 Areale geteilt in denen es auch einiges zu entdecken gibt und die alle recht „hübsch“ inszeniert sind! *g*

2)Story

 

Es MUSSTE einfach sein! *g* Ich MUSSTE diesen Punkt einfach erwähnen!

Mortal Kombat 9 erzählt eine Geschichte aus Rückblenden, in der Donnergott Raiden den Sieg von Bösewicht Shao Khan am Ende von Mortal Kombat – Armageddon rückgängig machen will – und zwar indem er eine Nachricht an sich selbst in die Vergangenheit sendet, um sein früheres Ich zu warnen.

Das alles und mehr wird in insgesamt über fünf Stunden Zwischensequenzen erzählt. Für Fans eine interessante Neuinterpretation der Mortal-Kombat-Saga.

Aber sehr viel, darf man sich dann inhaltlich nicht erwarten. Insgesamt ist die Story ja recht gut+lustig verpackt, aber es wäre kein MK, wenn man hier nicht das meiste „auszusetzen“ hat.

Ich habe das extra unter Anführungszeichen gesetzt, weil das hier einfach schwer zu verallgemeinern ist…Mortal Kombat 9 im Story-Modus ist einfach nur EXTREM trahsig! *g*

Die Synchronsprecher wie aus nem 80er Porno (Johnny Cage : Erst mach ich dich fertig und dich und dann dich und dich und dann…gehen wir beide was schönes Essen, meine Süße! 😉 ) oder :“Ich werde dich dorthin zurückschicken wo du herkommst…Unhold der Unterwelt!)

Und ehrlich? Man sitzt da, hat gerade seinem letzten Gegner sämtliche Körperteile abgetrennt und denkt sich: WTF? *gg*

Fazit aus meiner Sicht ist, dass man als eingefleischter MK-Zocker, der die Filme gesehen hat, bekommt was man erwartet! Die Story ist nicht grandios, die Synchro-Sprecher sind eine Blamage, nebenbei gibt´s noch was auf´s Maul….es passt auf eine ungewöhnliche Art zusammen! *g*

Hier ein nettes Beispiel aus einem echt guten Let´s Play! (Es ist der Anfang, also kein Spoiler Alarm! =) )

http://www.youtube.com/user/TheWolverous#p/c/4137D45FEF493253/13/wRV1bZ-46SA   (Ab 03:40 geht´s los ^^)

3)Grafik

Wie bereits erwähnt, sind alle Charaktere u. viele Arenen im neuesten MK Ableger wieder mit von der Partie.

MK erfindet das Rad zwar nicht neu, leistet sich aber auch keine wirklichen Fehler.

Man wendet eigentlich das Gleiche Prinzip wie bei Street Fighter 4 an. 3D Darstellung, dass in einem 2D Gameplay verpackt wurde.

Die Arenen sind nett gestaltet, man kann jede Menge Alternativ-Kostüme freischalten, die Moves sind toll inszeniert und es fließt ein Haufen Blut über den Bildschirm!

Das EINZIGE Manko, was mir nach doch 40 Std Spielzeit aufgefallen ist, liegt bei den X-Ray-Attacken (Man bricht den Gegner auf diverse Art/Weise sämtliche Knochen mit einer Attacke *g*), da dort hier und da die Framerate kurz einbricht und Ton+Bild für eine Sekunde nicht zusammenpasst…aber gut, das ist in MEINEN Augen zu verschmerzen, weil das vielleicht in jedem 15. Kampf einmal passiert.

Fazit :

Mortal Kombat 9 reiht sich in die Tradition seiner Vorgänger nahtlos ein und zwar als der wohl bester Ableger.

Bei Beat´em Up´s ist es sehr schwierig wirklich Vor/Nachteile zu nennen, einfach weil sie sich sehr unterscheiden und jeder zu Spielen greift, die einem lieber sind.

Will man 10er Kombo´s bringen, kauft man Tekken(auch sehr nett *g*).

Will man schnelle Action wäre Marvel vs. Capcom 3 ratsam.

Blaz Blue Continuum Shift oder Street Fighter 4, verlangen widerum viel Taktik…

Mortal Kombat 9 liegt i-wo zwischen allem. Die längste Kombo, die ich bisher zusammenbrachte war 6 Moves lang, die Gewaltdarstellung ist exorbitant, die Steuerung ist leicht und eingänglich und Taktik…naja…mit steigendem Schwierigkeitsgrad ja!

Aber bei MK zählen einfach andere Sachen!

Das „Retro“-Feeling, die Welt, die Charaktere die fast schon wieder ein Teil Videospiel-Geschichte sind usw.

+          Tolle Grafik mit ganz geringen Aussetzern in der Performance

Sehr große Auswahl an Kämpfern

Unzählige Moves, Special-Moves, X-Ray Move(die Kämpfe schnell drehen können)

Und extrem coolen und brutalen Fatalities

Der Turm der Herausforderung, der viel Abwechslung rein bringt

Die Krypta in der man um die 400 Sachen freikaufen kann.

+/-      Story (Das soll jeder für sich entscheiden)

Kämpfer sind großteils schon alle frei verfügbar

–                Die Story-Länge (ca 7 Stunden, wenn überhaupt)

Der Schwierigkeitsgrad zieht im Turm d. Herausforderungen ziemlich extrem an! (Muss nicht für jeden ein Nachteil sein)

Auch ist allgemein von Anfänger-Extrem die Balance nicht immer gegeben.

Weitere Info: Mortal Kombat ist wie fast jeder Teil der Reihe auf dem Index.

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