NO MAN’S SKY – Unendliche Weiten und Dinosaurier

Wieder eine angenehme Überraschung in Form eines neuen Indiegames. NO MAN’S SKY heißt es und ist in vielerlei Hinsicht ein besonderes Spiel, das sich gar nicht so einfach beschreiben lässt. Man muss es tatsächlich einmal selber gesehen oder erlebt haben, um sich ein Bild davon zu machen. Das ehrgeizige Open-World-Multiplayer-Science-Fiction-Spektakel will ein riesiges frei erforschbares Universum, mit unzähligen verschiedenen Welten bieten.

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 Zebras und andere fantastische Wesen
Der E3 Trailer findet auf einem tropisch anmutenden Planeten, mit palmenähnlichen Bäumen, Lianen und orangenen Gräsern statt. Die Wälder, Wiesen, Flüsse und offenen Ebenen sind belebt mit den unterschiedlichsten Wesen. Manche sehen aus wie gewöhnliche Vögel oder Raubkatzen. Und dann gibt es jene fantastische Wesen, wie gehörnte Zebras, riesige Nashörner und Dinosaurier. Tatsächlich befinden wir uns auf einem unbewohnten Planeten, auf dem ein paar besonders stattliche Exemplare friedlich grasen. Genauso wird man aber auch auf Welten stoßen, in denen sich Spuren menschlicher Zivilisation finden lassen. Dazu gehören beispielsweise Ruinen, futuristische Gebäude, Siedlungen und verschiedene Raumschiffe.

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Unendliche Weiten weil man’s kann
Was zunächst seltsam zusammen gewürfelt und unpassend klingt, fügt sich bei NO MAN’S SKY zu einem stimmigen Ganzen zusammen. Dieses Science Fiction Spiel legt seinen Schwerpunkt auf das Gefühl der absoluten Freiheit. Wann war es in einem Spiel jemals möglich, spontan in ein Raumschiff zu steigen und zum Mond – oder einem anderen Planeten – zu fliegen, einfach nur weil man es kann und herausfinden möchte, ob es dort Leben gibt. NO MAN’S SKY wird ein Fest für Entdecker, Abenteurer, Forscher, für Freunde von Open-World-Spielen und für Science Fiction Fans.

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Selber Geschichte schreiben
Eine wirkliche Geschichte darf man in diesem Spiel nicht erwarten, denn die schreiben die Spieler hier selber. NO MAN’S SKY hat eine riesige prozedural generierte Spielwelt. Wer genau wissen möchte wie diese Technik funktioniert, wirft einen Blick in den Artikel „Prozedurale Generierung“. Für alle anderen sei, als einfachster und vermutlich bekanntester Vertreter, der diese Technologie ebenfalls nutzt, das Spiel MINECRAFT genannt. Auch in NO MAN’S SKY werden die Welten generiert, während der Spieler sie betritt und erkundet. Mit dem Unterschied, dass zwar jeder Spieler in einem anderen Seed (Bereich) in das Spiel startet, im Endeffekt aber alle die gleiche unfassbar riesige Spielwelt bereisen – eben ein ganzes Universum. Die Entwickler bei Hello Games betonen, dass man der Engine des Spiels lediglich Angaben mache, so beispielsweise wie ein Baum aussehen könnte, wie er sich zu Wäldern formiert und wie die Wesen aussehen könnten, die diese Wälder bewohnen. Die Engine des Spiels generiert dann automatisch dreidimensionale Umgebungen und Lebewesen, die diese bevölkern. Damit wird die Kontrolle quasi völlig abgegeben und selbst den Entwicklern können Wesen begegnen, die sie noch nie zuvor entdeckt haben. Im Hintergrund arbeitet also ein gewaltiger Algorithmus Hand in Hand mit der Spiele-Engine.

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Learning by doing
Zum Gameplay verrät Hello Games noch, dass sie keine Freunde langatmiger Tutorials sind. Sie glauben daran, dass der Spieler lernen und sich selber Wissen aneignen muss, in der Welt von NO MAN’S SKY. Es soll möglich sein Ausrüstung zu sammeln und sie zu verbessern, den Anzug den man trägt aufzuwerten und sein Raumschiff zu verändern. Wie das funktioniert wird man spielerisch nach und nach erlernen. Interessant ist auch folgende Aussage zum Gameplay. Wenn ein Spieler einen neuen Ort entdeckt, kann er diesen nach sich benennen. Außerdem steht es ihm frei Informationen über diesen Ort, zum Beispiel Koordinaten, Bodenschätze u.ä. mit anderen Spielern zu teilen, oder aber für sich zu behalten. So entwickeln sich zahlreiche Möglichkeiten mit anderen Spielern zu interagieren und Orte geheim zu halten, um möglicherweise ein Basis zu errichten, oder sie anderen zugänglich zu machen. Da wir im Trailer Schusswechsel mit anderen Raumschiffen sehen, werden also auch Gefechte mit anderen Spielern an der Tagesordnung sein. Was allerdings passiert, wenn man in NO MAN’S SKY stirbt, ist noch nicht klar. Starten man von Beginn an? Verliert man seine Ausrüstung? Was ist mit den bisher entdeckten Orten? All das wird sich zeigen müssen.

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Fest steht, hier steht uns ein großes, großartiges und ziemlich aufregendes Spiel bevor, das man schon jetzt auf die Liste der Spiele setzen sollte, die man unbedingt einmal gespielt haben muss. Gedulden müssen wir uns aber wohl noch bis 2015, um die unendlichen Weiten dann selber endlich erforschen zu dürfen.

Part 2

Prozedurale Generierung

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