London 2012 – Gold oder Blech? Die Review

Spielepublisher SEGA veröffentlichte  am 29.06.2012, somit kurz vor der Olympiade, das Spiel „London 2012“.  Das größte Sport Event der Welt auch auf der Konsole, SEGA hat sich einer großen Herausforderung gestellt, das Spiel zur Olympiade, der Olympiade selbst aller Ehre zu bereiten. Ob dies dem Publisher gelungen ist und das Spiel mit „Gold“ ausgezeichnet wird oder ob es mit „leeren Händen“ zurück nach Hause fährt, das wollten wir für euch rausfinden und haben die Spiele bereits vorab beginnen lassen.

Wir gehen für euch auf Rekorde jagt und finden raus, ob das Spiel „Gold“ oder „Blech“ erhält!

Gold, Silber oder Bronze …

Das Spiel „London 2012“ basiert auf dem Event des Jahres, den Olympischenspielen. Man vertritt ein Land, mit dem man auf Goldjagt geht. Das Team kann man individuell gestalten. Man kann sich den Athleten, der sich in den Wettbewerb stürzen soll, selbst auswählen. Die Spiele sind in Tage aufgeteilt. Man erhält an jedem Tag eine Auswahl von Disziplinen, von denen man sich zwei aussuchen kann. Die jeweiligen Disziplinen spielt man hintereinander. Zunächst solltet ihr die Qualifikationsrunden überstehen. Sobald man sich Qualifiziert hat, ist am selben Tag noch das Finale. Ziel des Spiels ist es sein Team, im Medaillenspiegel vor allen anderen Ländern zu führen. Für eine Goldmedaille erhält man 3 Punkte, für Silber 2 Punkte und für Bronze 1 Punkt. Also ist alles andere als Gold, Silber und Bronze nicht Akzeptabel, also ist das Motto doch nicht „dabei sein ist alles“.

Silber für die Grafik, Gold für den Sound

Die Grafik erhält im Vergleich zum Vorgängerspiel zu den Olympischen Spielen „Beijing 2008“ – Gold, im Vergleich zu anderen Spielen jedoch nur Silber. SEGA hat sich viel mühe gegen um die Stadion Atmosphäre auch auf der Konsole gut umzusetzen. Durch eine schöne und Detailgenaue Umgebung gelang ihnen das auch recht gut. Die Videosequenzen vor und nach der Leistung sind sehr schön anzusehen und bringen ein gutes Feeling ins Wohnzimmer. Die Athleten sind auch im Vergleich zum Vorgänger nicht mehr so Pixelig, jedoch noch nicht auf dem aktuellen Stand der heutigen Grafik-Möglichkeiten. Das wichtigste Detail wurde jedoch von SEGA vergessen, das Wahrzeichen der Olympischen Spiele „das Olympische Feuer“ wurde komplett von SEGA außer acht gelassen, lediglich am Ende der Spiele ist es kurz in der Videosequenz zusehen. Die Textsprache ist zwar auf deutsch, jedoch ist der Kommentator auf englisch. Dies ist zwar ungewohnt, bringt jedoch das Olympische Feeling besser rüber.

leichtes händling in allen Disziplinen

Die Steuerung des Spiels „London 2012“ ist von Gold ganz weit weg. Die Steuerung ist sehr eintönig und zu einfach gestaltet. SEGA hat im Vergleich zum Vorgänger „Beijing 2008“ einen zu starken Rückschritt gemacht. SEGA geht im Bereich der Steuerung mit „leeren Händen“ nach Hause. Die Steuerung ist mit der Durchführung der Disziplin nicht annähernd synchron. Die Kernaufgabe beläuft auf Dauerdrücken der X Taste. Der Spielspaß leidet stark an dieser eintönigen Durchführung der Disziplin. Nach einmaligen durchspielen ist der Anreiz auf eine weiter Runde Rekorde jagt nur sehr schwer zu erlangen.

große Herausforderung, wie für die Athleten ?

Der Schwierigkeitsgrad des Spiels lässt sehr zu wünschen übrig. Durch die sehr eintönige Steuerung ist es ein leichtes Spiel, eine der begehrten Medaillen zu erlangen. Die Schwierigkeitsgrade des Spiels steigern die Herausforderung nur minimal, während es eigentlich unmöglich ist auf leicht keine Medaille zu kriegen ist es auf „schwer“ eine angemessene Herausforderung.

Schweiß durch Playstation Move ?

Die Athleten der Olympischenspiele sind beim Wettkampf auf Hochtouren und schwitzen um die Wettbewerbe zu meistern, das verspricht ein schönes Spiel für Playstation Move. SEGA hat die Umsetzung zwar sehr schön gemacht, besonders bei Disziplinen wie Speerwerfen und Schnellfeuer, aber dafür ist die Steuerung bei Kayak wesentlich umständlicher und unpräzise. Auch die Auswahl an Disziplinen mit Move unterstützung lässt zu wünschen übrig. Die Move unterstützung steht lediglich im Partymodus zur Verfügung. Im Partymodus stehen dem Spieler jedoch nur 13 verschiedene Disziplin zur Verfügung dabei sind einige Spiele jeweils identisch, da die Übung gleich sind, sodass es eigentlich nur 6  verschiedene Disziplinen sind.

 

Gold oder Blech ? – Das Fazit

Hat das Spiel Gold oder doch Silber verdient? Definitiv nicht. Zwar merkt man das Publisher SEGA sich im Gegensatz zum Vorgänger Gedanken gemacht hat, jedoch haben sie dabei das Spiel zu eintönig gestaltet. Das Spiel ist für eine Party recht gut, aber um jemanden an die Konsole zu fesseln reicht es nicht aus. Auch Bronze ist nur schwer für den Titel „London 2012“ zu vergeben. Aufgrund der zur Verfügung stehenden Möglichkeiten und die dafür mittelmäßige Umsetzung, vorallem im Bereich Move, hat das Spiel doch recht zur Enttäuschung gemacht. Daher wird das Spiel nur mit leeren Händen nach Hause gehen. Für Olympia Fanatiker bestimmt kein Fehlkauf, jedoch für Spieler mit zu hohen Erwartungen an einem Sportspiel definitiv kein muss.

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2 thoughts on “London 2012 – Gold oder Blech? Die Review”

  1. Ich kenne es nur vom sehen her, aber mir ist auch dort schon das dauer drücken der X-Taste aufgefallen. Ich denke wenn man noch bis zum Winter wartet kann man ruhig für 30€ zuschlagen.

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