Genial! Russland erkennt eSports als Sportart an

Wie die Seite Cyber.sports.ru berichtet, hat das russische Sportministerium bekannt gegeben, dass man eSports offiziell als Sportart anerkennt. Das Inkrafttreten soll am 17. Juni erfolgen. Hierzulande wird sich weiterhin gegen diesen Schritt gewährt.

LoL-Turnier

Ein derartiger Schritt ist in Russland prinzipiell nichts Neues. Bereits 2001 fand eine erste Anerkennung von eSports statt. Das Gesetz wurde 2006 allerdings wieder gekippt. Seitdem hat sich viel verändert und die Branche wächst inzwischen enorm, sodass die Chancen äußerst gut stehen, dass die Entscheidung dauerhaft Bestand haben wird. Dieser Schritt ist nicht nur zeitgerecht, er bringt auch zwei entscheidende Vorteile mit sich. Zum einen ist eSports ab dem 17. Juni berechtig, Fördergelder zu erhalten und zum anderen können Sportler hierdurch an ein VISA zur Einreise gelangen.

Jüngst sorgte nämlich ein Vorfall für Schlagzeilen. Der schwedische Spieler Jacob „pyth“ Mourujärvi, tätigt im CS:GO Team von Ninjas in Pyjamas, wurde an der Einreise in die USA gehindert und konnte daher nicht beim Major-Turnier MLG Columbus teilnehmen.

In Deutschland wehrt man sich währenddessen weiterhin beinah krampfhaft gegen eine Anerkennung von eSports als Sportart. Laut derzeitiger Gesetzeslage sei die elektronische Variante nicht einmal annerkennungsfähig. Eigentlich unvorstellbar. Immerhin zeigte das Final der League of Legends Weltmeisterschaft im letzten Jahr in Berlin welchen Einfluss der eSports inzwischen besitzt. Die ESL bemüht sich aber weiterhin um eine Bewilligung in Deutschland.

 

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