FIFA 13 – Review Seite 2

FIFA 13 Ultimate Team

Auch in FIFA 13 steht einem der erfolgreiche Ultimate Team Modus (kurz FUT) zur Verfügung. Wenn man den Modus ausgewählt hat, muss man zunächst ein Tutorialspiel absolvieren. Man spielt den Tutorialmodus jedoch nicht mit seinem eigenen Team, sondern hat zunächst eine Auswahl von Stars wie Marcisio, Messi, Benzema vor sich stehen und wir mit deren Ultimate Teams spielen. Das Schöne daran ist, man sieht wie die Top Elf der Superstars aussieht und erhält zeitgleich eine Einleitung auf höchstem Niveau. Alles ist kurz aber deutlich erklärt und durch eine schön gestaltete Optik erfährt man auch ohne anschließender Hilfe wie man den Ultimate Modus bedient. Nachdem man das Team des gewählten Superstars fertig gestellt hat, spielt man gegen das Ultimate Team eines anderen Stars. Nach dem Spiel geht es dann zu deinem Ultimate Team über, man bestimmt den Vereinsnamen, bestimmt das Kürzel und zieht sein Starterpack. Zu Beginn hat man 500 Goldmünzen, im FUT Store kann man sich für 400 Goldmünzen ein Bronzepack zusätzlich kaufen, neben Spielern sind dort auch Objekte wie Trikots, Vereinswappen, Trainer und Trainingseinheiten enthalten. Mit diesen kann man nun durch tauschen, kaufen und verkaufen nach und nach sein Ultimate Team zusammenstellen und gegen andere Spieler antreten.

Der Karrieremodus

Im Karrieremodus kann man in die Rolle eines Spielertrainers oder eines Managers schlüpfen. Als Spielertrainer erstellt man sich selbst als Spieler, der ein Teil der Mannschaft ist und managt zeitgleich seine Mannschaft. Der einzige Unterschied besteht darin, dass man als Spielertrainer seine Mannschaft auch auf dem Platz führen kann. Als Manager entscheidet man lediglich über die Mannschaft und ist kein direkter Teil der Mannschaft. Zu Beginn des Karrieremodus werden einem erneut durch grafisch eingeblendete Erklärungen die Menüführung erklärt. Nach der kurzen Erklärung ist man nun auf sich alleine gestellt. Man kann Spieler verkaufen, ausleihen, kaufen, Verträge verlängern oder Verträge auflösen. Man muss geschickt mit dem knappen Geld handeln um die beste Mannschaft zusammenzustellen. Bei Verkäufen erhält man nicht den gesamten Erlös für neue Transfers, denn ein Teil behält der Vorstand als Rücklagen zurück. Sollte das Geld knapp werden, aber man benötigt noch dringend einen Spieler, so kann man entweder das Budget zuweisen, das bedeutet das Verhältnis des zur Verfügung stehende Geld von den Gehältern auf die Transfergelder umstellen oder man fragt beim Vorstand nach, ob man noch ein wenig Geld für neue Transfers erhalten kann. Nachdem die Transferreiche Vorsaison abgeschlossen ist, beginnt die Saison.

Man spielt seine zusammengestellte Mannschaft und bestimmt die Aufstellung. Jetzt muss man zeigen, dass man sein Team geschickt verstärkt hat, um das vom Vorstand vorgegebene Ziel zu erreichen. Im Menü sieht man oben den Kalender, auf dem wichtige Ereignisse wie Transferende, Spieltage und Interviews aufgeführt werden.Der Kalender wird simuliert, nur manchmal bekommt man leider nicht mit, wenn eine Simulation endet, denn im Menü wird rechts die Tabelle und die Topscorerliste aufgeführt, welche wie ein großer Eyecatcher wirken. Zwischendurch werden immer wieder wichtige News eingeblendet oder Spieler haben anfragen bezüglich Geld oder Einsätze. Desto mehr man auf seine Spieler eingeht, desto besser wird die Moral, aber desto mehr man auf seine Spieler eingeht, desto mehr wollen sie auch rausholen. Man muss geschickt abwägen, welche Spielerwünsche man erfüllt und welche nicht.  Zu Beginn der Saison wird einem der Posten als Nationaltrainer schmackhaft gemacht, weshalb das große Ziel somit vorgegeben wurde, einmal seine Nation trainieren und auf einem Internationalen Turnier zum Ruhm führen.

Der Onlinemodus

Bei einem Fußball simulationsspiel will man sich auch online mit anderen Gegnern messen. Dies geht nicht nur im virtuellen Bundesligamodus und mit deinem Ultimateteam, sondern auch ganz normal mit jeder Mannschaft, die man sich wünscht. Wenn deine Freunde ebenfalls FIFA13 spielen, so kannst du diese herausfordern. Der Sieger erhält 3 Punkte, denn auch die Freundschaftsspiele sind in einem Ligasystem aufgeteilt. Die Saison geht hierbei nur 5 Spieltage und sobald man 9 Punkte erreicht hat, erhält man den Titel. Leider ist dieser Modus kein Ranglistenmodus, das liegt aber an der hohen Booster Wahrscheinlichkeit. Man kann aber auch am „FIFA Interactiv World Cup“ teilnehmen, bei dem mehrmals internationale Turniere ausgetragen werden. In FIFA 13 hat man auch die Möglichkeit mit seinem Pro-Spieler online mitzuwirken, man wird ein Teil einer online Pro-Spieler Mannschaft und muss sich mit anderen Spielern zum Sieg gegen die gegnerische Promannschaft spielen.

Der Pro-Spielermodus

Beim Pro-Spielermodus spielt man nicht wie gewohnt die gesamte Mannschaft, sondern ist lediglich ein Spieler. Man fängt mit einem sehr schwachen Spieler an, der sich durch gute Spiele ein Stammplatz erspielen muss und anschließend sich bemüht der beste Spieler der Welt zu werden. Man spielt also das Leben eines Fußball-Profis. Bevor man sein virtuelles Ich erstellt, hat man zunächst die Auswahl, ob man als Torwart oder als Feldspieler agieren möchte. Als Torwart muss man vorausschauend und reaktionsschnell im Spielgeschehen eingreifen, man ist wenn es hart auf hart kommt, komplett auf sich alleine gestellt. Als Feldspieler hat man noch immer seine Mitspieler, die man wenn es brenzlig wird, einschalten kann.

Playstation Move – Das ist kein Fußball

Der Playstation Move-Modus ist die am meisten ausbaufähigste Baustelle für Electronic Arts. Das Spiel macht mit Playstation Move absolut kein Spaß. Die Kontrolle der Spieler ist mangelhaft und umständlich gestaltet, da man lediglich alles mit dem Playstation Motion Controller spielt, verliert man sehr schnell die Lust. Mit Move verliert das Spiel das komplette Feeling, da man sich auf die schwierige Steuerung konzentrieren muss, Laufwege, Schussrichtungen, Flankenrichtungen, Passrichtung, einfach alles wird mit nur einem Motioncontroller kontrolliert. Man verliert schnell die Übersicht über die Tastenbelegung und hat, wenn der Gegner nicht ebenfalls mit dem unnötigen Move-System spielt, keine Chance.  Es ist nicht verständlich weshalb Electronic Arts nicht die Hilfe des Navigators nimmt, so könnte man mit diesem die Laufwege bestimmen und mit dem Motion-Controller die Schussrichtung und die Genauigkeit, welche wiederum sehr präzise ist, wie man im Skillspiel vor dem Spiel testen konnte, ausnutzen.

Skillspiele – Das besondere Highlight vor dem Spiel

Vor dem Spiel kann man seine Fähigkeiten in sogenannten Skillspielen trainieren. Man erhält zuvor eine Einleitung und muss dann Spielerisch, kleine Fußballspielchen absolvieren. Diese sind sehr schön gestaltet und helfen Neulingen die Steuerung besser kennen zu lernen. Aber auch alte Hasen können über diese Spielchen noch unentdeckte Kleinigkeiten lernen.

Ziel des Spiels sind eine vorgegebene Punktzahl zu erreichen, so muss man z.B. auf eine Zielscheibe im Tor schießen, welche jedoch von Kästen verdeckt ist. Wenn man das Tor trifft kriegt man nur wenige Punkte, trifft man die Zielscheibe, so erhält man die großen Punkte, desto besser der Schuss platziert ist, desto mehr Punkte gibt es. Die Skillspiele sind so interessant, dass manche diese statt dem richtigem Spiel bevorzugen.

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