Battlefield 3 – Niklas Fegraeus gibt interessante Einblicke in „Close Quarters“

Mit dem zweiten Expansion Pack „Close Quarters“ bringt der schwedische Entwickler den Shooter erstmals in enge, dynamische Gefechte und liefert damit insgesamt vier neue Karten, die ausschließlich kleine, enge Umgebungen liefern sollen. Bereits kurz nach der Ankündigung der insgesamt drei neuen Packs war die Begeisterung bezüglich „Close Quarters“ eher gering. Doch heute veröffentlichte Niklas Fegraeus, der Lead-Designer von Back to Karkand und von den kommenden DLC einen Blogeintrag, der einiges zum Expansion Pack selber, aber auch die persönlichen Erfahrungen des Entwicklers im Bezug auf Battlefield 3 anspricht.

Den Anfang macht dabei ein Video, das Destruction 3.0 in einem frühen Entwicklungsstadium für Close Quarters zeigt:

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Fegraeus erläutert zunächst seine eigenen Erfahrungen im Bereich Shooter und wie er eigentlich zur Serie gekommen ist. Seine wichtigsten Erfahrungen hat der schwedische Entwickler mit Counter Strike gemacht, das er intensiv gespielt hat. Für ihn sei Battlefield ein komplettes Gegenstück dazu und seine ersten Erfahrungen mit Battlefield hat er auf Wake Island in der Battefield 1943 Demo gemacht. Nach drei weiteren Jahren trat er dem DICE Team in Stockholm bei und konnte aktiv bei der Entwicklung von Battlefield 2 mithelfen. 2011 und 2012 ist er als Lead-Designer von Back to Karkand ein wichtiger Teil des Battlefield 3 Teams. Für ihn war schnell klar, dass er auch 2012 an den kommenden DLC arbeiten wird.

Aufgrund seiner Erfahrungen mit Counter Strike und den Erinnerungen daran entschied er auch den Battlefield 3 Spielern dieses Erlebnis zu liefern. Diese Gefechte haben immer was besonderes und an jeder Ecke kann der Gegner warten, man kommt nie zur Ruhe und muss immer zu 100% aufmerksam sein. Ein weiterer Punkt, der das gesamte Team um Niklas Fegraeus darin bestätigte Close Quarters zu entwicklen war die Beliebtheit von Operation Metro. Die Karte käme dem Erlebnis und Erfahrungen von Close Quarters am nächsten.

Die Inspirationen für Close Quarters kamen dabei von ganz verschiedenen Seiten, unter anderem auch von einer Szene aus Matrix.

Stell dir vor, einen Ort nur mit Kugeln zu zerlegen. Stell dir vor, wie es Stücke aus der Wand reißt und wie diese dann wie Murmeln über den Boden schlittern

Durch die deutlich veränderten Bedingungen war für das Entwicklerteam schnell klar, dass man die klassischen Spielmodi, also Rush und Conquest nicht einfach anwenden kann. Man orientierte sich an Unreal Tournament, genauer dem Modus „Domination“ und wird so mit Close Quarters den neuen Modus „Conquest Domination“ einführen. Auch das Squad-Gameplay soll auf eine neue Ebene gehoben werden und Battlefield 3 sich so anfühlen, wie eSportler es in ähnlicher Form aus Counter Strike kennen.

Wir wollen den Nervenkitzel der Gefechte im Nahkampf. Wir wollen den Adrenalinrausch, wenn man weiß, dass es einen in jeder Sekunde erwischen kann. Wir wollen eine Welt, die dein bester Freund und dein schlimmster Feind ist. Eine Welt, die dich in der einen Sekunde beschützt und in der nächsten Sekunde in den Rücken fällt, weil du dem Gegner einen neuen Weg geöffnet hast.

Und so fühlte ich mich nach dem Absetzen meines Kopfhörers in den Playtests, wie ein Blatt im Wind. Dem vielen Adrenalin sei Dank. Ich persönlich bin sehr glücklich und stolz auf unser nächstes Erweiterungspaket. Richtig glücklich darüber bin ich, wie wandelbar unser Spiel ist und darüber wie es mein Team geschafft hat, das Spiel noch breiter aufzustellen.

Das Expansion Pack Close Quarters erscheint im Juni für PS3, PC und XBOX360. Wer sich den Blog von Niklas Fegraeus im Wortlaut durchlesen möchte, kann das hier machen.

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