Batman: The Telltale Series – Der Dunkle Ritter auf dem Prüfstand (Review)

Mit „Batman“ präsentiert uns die Kultschmiede Telltale Games ein neues Projekt, das auf dem gewohnten Grundprinzip aufbaut und sich dennoch von anderen Titeln des Entwicklers abhebt. Doch wie gut ist das Abenteuer um den Dunklen Ritter?

Batman: The Telltale Series

An erster Stelle möchten wir eine Spoilerwarnung aussprechen. Wir versuchen zwar, die Review so zu formulieren, dass es kaum bis gar keine Stellen gibt, in denen wir spoilern, vermeiden lässt sich das allerdings sehr schwierig. Außerdem sollte vielleicht erwähnt werden, dass ich kein Batman-Hardcore-Fan bin und nicht jedes Werk zum Dunklen Ritter kenne.

Des Weiteren möchten wir darauf hinweisen, dass „Batman: The Telltale Series“ im gewohnten Episodenformat veröffentlicht wird. Alle fünf Abschnitte sollen aber noch 2016 in den Handel gelangen. Vor- und Nachteile dieser Methode der Veröffentlichung könnt ihr hier nachlesen.

 

Batman: The Telltale Series – Episode 1 – Realm of Shadows

 

Auch ohne bekannte Schurken wie den Joker, Two-Face oder Bane ist Gotham bereits seit Längerem ein düsterer Ort voller Korruption. Es steht wohl außer Frage, dass die Stadt einen echten Helden braucht. Als Spieler kommt man da natürlich genau zur richtigen Zeit und schlüpft in die Rolle von Batman. Auffällig ist beim Projekt von Telltale Games jedoch, dass nicht gerade dieser Held, sondern vielmehr der Mann hinter der Maske im Mittelpunkt steht. Und so wird man in gewohnter Manier mit der Entwicklung von Bruce Wayne konfrontiert, taucht in sein komplexes Leben ein und muss sich auch in dieser Identität der Korruption und Schurkerei von Gotham stellen. Zwar gibt es wieder zahlreiche Nebencharaktere, wie beispielsweise Butler Alfred, jedoch bleibt Bruce bzw. Batman die einzige Figur, die man selbst steuert.

Was besonders in den letzten Kinofilmen stark zur Geltung kam, ist beim neuen Videospiel nicht so intensiv. Es wird zwar für entsprechende Action gesorgt, alles in allem ist das Gameplay aber eher entspannt, was sicherlich auch an den Kämpfen mit Quicktime-Schema liegt. Im richtigen Moment die notwendigen Knöpfe zu drücken, ist ein typisches Element der Entwickler und daher bereits bekannt. Eine große Herausforderung kommt hierbei aber nicht auf den Spieler zu. Allerdings ist das keineswegs störend. Immerhin liegt der Fokus klar und deutlich auf der Geschichte, die äußerst interessant daherkommt.

Batman: The Telltale Series

Sonderlich überraschend ist es nicht, aber die erste Episode bildet nur das Grundgerüst für die folgende Handlung. Folglich mangelt es aktuell noch an dramatischen Wendungen. Nichtsdestotrotz gab es bereist einige unvorhersehbare Elemente, die für Schwung innerhalb der Story sorgten. Aber auch wenn es einige Hinweise gibt, die mich auf eine andere Fährte locken wollen, scheint mir bereits klar zu sein, wie sich alles in den kommenden Episoden entwickeln wird. Jedoch ist das nur eine Vermutung und in Anbetracht des Starts der Geschichte gehe ich hiermit noch locker um. Dennoch bleibt zu hoffen, dass absolut unvorhersehbare Ereignisse künftig folgen werden. Im Groben betrachtet ist der Anstieg aber vollkommen gelungen und konnte eine großzügige Portion an Spannung aufbauen.

Für frischen Wind sorgen die Tatorte, an denen wir unsere Fähigkeiten als Detektiv unter Beweis stellen dürfen. Man sucht die unmittelbare Umgebung nicht nur nach Hinweisen ab, man muss die gesammelten Erkenntnisse auch miteinander verknüpfen. Hierfür markiert man den entsprechenden Beweis und kombiniert diesen im Anschluss mit einem anderen. So wird nach und nach der wahrscheinliche Tathergang rekonstruiert. Ein sehr spannendes Feature, das für Abwechslung sorgt, jedoch keine spielerische Herausforderung darstellt. Dennoch wurde das Interesse geweckt, was in dieser Hinsicht noch auf Batman zu kommen wird.

Weniger interessant ist dagegen die neu eingeführte Mehrspieler-Komponente namens Crowd-Play, das für bis zu sieben Spielern ausgelegt ist. Sofern man dieses vorab aktiviert, wird eine URL-Adresse generiert, die die Freunde anschließend auf einem Gerät mit Internetzugang aufrufen können. Nun sind sie in der Lage, ihre favorisierte Entscheidung bei wichtigen Ereignissen anzugeben. Die Auswahlmöglichkeit mit den meisten Stimmen wird anschließend dem Spieler präsentiert. Das funktioniert alles einwandfrei und eignet sich für gesellige Spielrunden mit Freunden. Ein passendes Spiel hierfür scheint „Batman: The Telltale Series“ aber nicht zu sein. Also irgendwie doch überflüssig.

Batman: The Telltale Series

Aus technischer Sicht gibt es keine Beanstandungen. Die Grafik ist schön anzusehen und weist keine groben Fehler auf, der Sound ist in sich stimmig und auch die Übersetzung klappt, auch wenn sie nur sinngemäß ist. Ein weiteres Mal müssen die Spieler nämlich auf eine deutsche Synchronisation verzichten und stattdessen auf einen Untertitel zurückgreifen. Grundsätzlich kein großes Problem, den Zeitdruck bei der Auswahl von Antwortmöglichkeiten erhöht man hierdurch jedoch spürbar.

Zwischenfazit:

Die Mannen von Telltale Games schlagen mit „Batman“ eine etwas andere Richtung ein, wie man es vielleicht bisher aus den Filmen und Comics gewöhnt war. Und auch wenn gerade aus diesem Grund die Action nicht vollständig zünden kann, wurde hier ein äußerst eleganter Start geboten und der Grundstein für die künftigen Episoden gelegt. Leider erscheint die Spielzeit ein wenig zu kurz.

 

Batman: The Telltale Series – Episode 2 – Children of Arkham

 

Seit dem 20. September ist mit „Children of Arkham“ die zweite Episode von „Batman: The Telltale Series“ verfügbar, die dort beginnt, wo die erste geendet hat. Nach dem spannenden Finale rückt nun erneut die persönliche Geschichte von Bruce Wayne in den Mittelpunkt. Ohne an dieser Stelle zu viele Details zu verraten – Der Dunkle Ritter legt alles daran, die Geheimnisse um seine Familie zu lüften. Und somit kommen wir zu einem nach wie vor starken Punkt des Spieles. Die erzählte Geschichte ist ein weiteres Mal packend und hat stets eine kleine Überraschung parat. Besonders Fans werden den ein oder anderen interessanten Moment erleben, in dem der smarte Milliardär von einer eher ungewohnten Perspektive beleuchtet wird. Den Autoren von Telltale Games ist es auch in diesem Teil gelungen, eine ganz eigene Geschichte zu kreieren und spannend zu erzählen.

Batman: The Telltale Series

Auch wenn bereits getroffene Entscheidungen sich kaum auf den Werdegang der zweiten Episode auswirken, dürfen sich die Spieler dafür über gleich mehrere fesselnde Entscheidungsmomente freuen, die in der Fortsetzung des Abenteuers sicherlich noch eine gewisse Rolle spielen werden. Genauere Details wollen wir an dieser Stelle zur Vermeidung von Spoilern nicht geben. Im Großen und Ganzen schrammt die Geschichte knapp an der aus der ersten Episode vorbei. Zwar baut sich die Handlung zum Ende hin immer mehr auf, das große Finale kann allerdings nicht vollständig überzeugen. Nichtsdestotrotz sind wir neugierig, wie es mit Bruce Wayne weitergeht.

Etwas schade ist das Fehlen der Detektiv-Elemente. Diese stellten zwar nicht unbedingt eine große Herausforderung dar, sorgten aber für einen angenehmen, frischen Wind innerhalb des für Telltale Games typischen Gameplays. In „Children of Arkham“ treffen wir ein derartiges Feature leider nicht an. Und so hoffen wir, dass es im nächsten Part wieder den ein oder anderen Tatort gibt, den es zu untersuchen gilt. Glücklicherweise können wir uns als Entschädigung erneut über gewohnt rasant inszenierte QTE-Actionsequenzen freuen. In länger ausfallenden Passagen müssen wir im richtigen Moment die passenden Tasten drücken. Es ist ohnehin auffallend, dass Batman in der zweiten Episode häufiger zur eigenen Faust greift und nicht empfehlenswerte Schmerzen austeilt. Und so bekommen die Spieler neben fesselnden Dialogen auch mehrere Actionszenen zu Gesicht, die sich insbesondere durch einen schnellen Schnitt sowie einer stilvoll inszenierten Zeitlupe auszeichnen. Apropos Dialoge. Die Entwickler haben in „Children of Arkham“ das Erzähltempo ein wenig angehoben, sodass alles etwas flotter über die Bühne geht. Unbedingt negativ wirkt sich das jedoch nicht aus.

Batman: The Telltale Series

Crowd-Play, also die Mehrspieler-Komponente, ist für uns weiterhin überflüssig. Zwar ist das grundlegende Prinzip recht interessant, bei „Batman: The Telltale Stories“ fühlt es auch nach der zweiten Episode fehl am Platz an.

Zwischenfazit

Telltale Games liefert mit der zweiten Episode von „Batman: The Telltale Stories“ wieder eine gewohnt packende und stark inszenierte Geschichte ab, die auch auf emotionaler Ebene fesseln kann. Man merkt, dass die gesamten Angelegenheit langsam an Fahrt gewinnt. Spielerisch bleibt man mit „Children of Arkham“ aber hinter Episode 1. Vor allem das Fehlen der Detektiv-Rätsel sorgt für eine leichte Enttäuschung. Dafür können sich die Spieler über ein wenig mehr Action im Quicktime-Schema freuen. Etwas mehr Spielzeit pro Episode wünschen wir uns aber weiterhin. Alles in allem sind wir aber zufrieden und freuen uns bereits auf die Fortsetzung.

 

Batman: The Telltale Series – Episode 3 – New World Order

 

Zum 25. Oktober ist die dritte Episiode von „Batman: The Telltale Series“ erschienen und bringt die Handlung gehörig voran. Gleich zu Beginn wird der Grad der Spannung recht weit nach oben gepackt. Ein prägendes Ereignis folgt dem nächsten, wodurch der Spieler regelrecht in den Bann der Geschichte gezogen wird. Äußerst interessant ist die Folge des finalen Kampfes aus Episode 2 „Children of Arkham“, die zunächst den Eindruck erweckt,  deutliche Auswirkungen auf den weiteren Verlauf der künftigen Handlung zu haben. Um Spoiler zu vermeiden, nennen wir an dieser Stelle keine weiteren Details. Lasst euch einfach überraschen.

Batman: The Telltale Series

Aber auch im Fortgang der Story kann Telltale Games erneut eine fabelhafte Leistung demonstrieren. Wir sind sogar der Ansicht, dass die dritte Episode in dieser Hinsicht das bislang beste Ergebnis abliefern kann. Die ohnehin authentischen Charaktere blühen so richtig auf und mehrere Beziehungen zwischen ihnen entwickeln sich zum Positiven aber auch zum Negativen. Darüber hinaus zeichnet sich die Handlung durch immer wiederkehrende Überraschungen aus. Mit anderen Worten formuliert: Sie ist kaum vorhersehbar. Besonders dieser Aspekt sorgt für einen hohen Unterhaltungswert und erzeugt ein hohes Bedürfnis, bereits die vierte Episode spielen zu wollen, die im November nachgereicht wird.

Dass der neue Abschnitt des Spieles nicht nur inhaltlich fesselt, sondern auch sehr actionreich daherkommt, liegt vor allem an den zahlreichen Quicktime-Passagen, von denen man besonders zum Start von „New World Order“ gleich mehrere spendiert bekommt. Bedauerlicherweise ist dies aber auch die Schattenseite. Denn die Technik möchte dieses Mal nicht so wirklich mitspielen. So wurden wir des Öfteren mit leichten Rucklern konfrontiert und auch die deutsche Synchronisation findet gelegentlich im englischen Original statt. Hauptsächlich die Rucklern schwächen den Charme der actionreichen Abschnitte doch schon um einiges ab.

Batman: The Telltale Series

Wieder mit an Bord ist dafür das Detektivrätsel, wie man es bereits aus der ersten Episode kennt. Zwar nutzt man nur ein einziges Mal die Gadgets des Dunklen Ritters an einem Tatort, dennoch stellt dieser Abschnitt eine angenehme Abwechslung dar, auch wenn der Schwierigkeitsgrad erneut viel zu einfach angesetzt ist. Allerdings hoffen wir, auch künftig derartige Rätsel spendiert zu bekommen. Die mehrfach angepriesene Mehrspieler-Komponente namens Crowd-Play haben wir nach einem Flop in den vorherigen beiden Episoden dieses Mal links liegen gelassen. Wir gehen davon aus, dass sie weiterhin keinen großen Nutzen bzw. zusätzlichen Spaß mit sich bringt. Es ist einfach nicht das ideale Feature für dieses Spiel.

Zwischenfazit:

Mit „New World Order“ ist der Spieler an dem Punkt angelangt, wo die Story in guter Telltale Games Manier richtig zur Sache kommt und somit auch fesseln kann. Leider senken einige Probleme bei der Technik die Begeisterung ein wenig ab. Nichtsdestotrotz kann man darüber hinwegsehen. Und obwohl die Spielzeit wieder sehr kurz ausgefallen ist, freuen wir uns riesig auf die nächste Episode.

 

Batman: The Telltale Series – Episode 4 – Guardian of Gotham

 

Im vorletzten Abschnitt des Abenteuers, der seit dem 22. November zur Verfügung steht, merkt der Spieler, dass das große Finale in greifbare Nähe rückt. Die Geschichte spitzt sich extrem zu, prägende Entscheidungen bestimmen die Episode und gleichzeitig gelang es Telltale Games das Gefühl entstehen zu lassen, dass weitere Probleme bereits im Anmarsch sind. Es wird also wieder so einiges geboten.

Allerdings beginnt „Guardian of Gotham“ mit einem  Rückblick, der zumindest aus technischer Sicht nicht wirklich überzeugen kann. Denn flüssig laufen die Szenen keineswegs. Immer wieder kommt es zu Rucklern, was sich innerhalb der vierten Episode glücklicherweise legt. Etwas nervig ist dieser Start dennoch und obendrein vermittelt er kein gutes Bild. Ebenfalls negativ sind die Untertitel sowie Auswahlmöglichkeiten der Gespräche. Denn in beinah regelmäßigen Abständen ist der eigentlich deutsche Untertitel plötzlich in englischer Sprache, was dem Spieler stellenweise aus dem Konzept bringen kann. Das gleiche Problem ist bei der Auswahl von Antworten anzutreffen. So sind beispielsweise zwei auf Deutsch und eine auf Englisch, was nicht nur kurzfristig verwirrt, sondern in Anbetracht der ohnehin kurzen Zeit zum Nachdenken für zusätzlichen Stress sorgt. Wenn derartige Probleme gelegentlich auftreten, kann man darüber hinwegsehen, aber dieses Mal ist es einfach zu häufig.

Zum Glück kann die Story dafür extrem gut punkten. Die gesamte Situation in Gotham scheint immer mehr zu eskalieren und Batman hat längst keine Kontrolle mehr darüber. Äußerst lobenswert sind die Entscheidungen, die man im Verlauf von „Guardian of Gotham“ treffen muss. Diese beziehen sich nicht nur darauf, ob man als Bruce oder Batman in Erscheinung treten will, sondern auch, wenn man vertrauen kann und wer wirklich wichtig ist. Zusammenfassend wird der Spieler mit sehr schwer zu treffenden Entscheidungen konfrontiert. Genau das ist es, was die Videospiele von Telltale Games so interessant wirken lässt.

Mit an Bord sind die bereits bekannten Features, wie Quicktime-Passagen oder das Detektiv-System. Obwohl man mit nichts Neues rechnen braucht, bringen sie dennoch ein bisschen Abwechslung mit sich und bietet stellenweise sogar Zeit zum Verschnaufen. Interessant ist auch der Auftritt einer neuen Figur, die im großen Final wohl noch eine wichtige Rolle spielen wird und somit die Neugier des Spielers weckt.

Zwischenfazit:

„Guardian of Gotham“ erzählt eine extrem spannende und hervorragende Geschichte, weshalb man die fünfte und finale Episode gern sofort spielen möchte. Bedauerlicherweise sorgt die Technik für eine negative Seite dieser Episode, die sogar so groß ist, dass wir „Guardian of Gotham“ trotz super Story als bisher schwächsten Part bezeichnen müssen. Hoffentlich sorgt Telltale Games im Finale für ein spektakuläres Feuerwerk.

 

Batman: The Telltale Series – Episode 5 – City of Light

 

Endlich ist es da! Das große Finale der aktuellen Staffel von „Batman: The Telltale Series“ führt nach zahlreichen Ereignissen zur Lösung der etlichen Konflikte. Dabei kann die fünfte und somit auch letzte Episode ein weiteres Mal mit einer imposanten Geschichte überzeugen. Gleichzeitig sie aber erneut technische Mängel auf, die sich spürbar auf unsere Wertung auswirken.

Batman: The Telltale Series

Doch bleiben wir zunächst bei der Story. Abhängig davon, wie ihr die vorherige Episode abgeschlossen hat, geht es nun entsprechend weiter. Vor allem der Beginn unterscheidet sich daher deutlich von den jeweiligen Entscheidungen, die in der Vergangenheit getroffen wurden. Da hierbei völlig unterschiedliche Orte, Dialoge und auch Quicktime-Events vorkommen, haben die Spieler einen deutlichen Grund, die gesamte Geschichte erneut durchzuspielen. Alles in allem bleibt der Handlungsstrang aber gleich. Als Batman bzw. Bruce Wayne lösen wir endlich die Konflikte mit Harvey Dent und der rachsüchtigen Lady Arkham. Vor allem der finale Showdown gegen den weiblichen Widersacher kann aufgrund einer imposanten musikalischen Inszenierung auf ganzer Linie punkten. Weitere Details wollen wir an dieser Steller aber wie üblich nicht verraten. Immerhin liefern wir keine Spoiler.

Aus diesem Grund widmen wir uns nun der technischen Seite. Zunächst das Gameplay.  Wie bereits in den anderen Episoden dürfen sich die Spieler erneut über diverse Rätseleinlagen und gelungene Quick-Time-Events, deren Bedienung problemlos funktionieren. Schade ist jedoch die mangelhafte Synchronisation. Erneut findet ein wilder Mix zwischen deutscher und englischer Sprache statt, was stellenweise sehr verwirrend sein kann. Hinzu gesellt sich ein schwerwiegender Grafikfehler, bei dem ein Charakter nahezu unsichtbar dargestellt wird. Lediglich Augen und Mund sind sichtbar. So etwas darf einfach nicht sein.

Zwischenfazit:

Mit „City of Light“ ist es Telltale Games gelungen, ihre Batman Geschichte vorläufig eindrucksvoll zu beenden. Inhaltlich also wieder ein voller Erfolg. Allerdings sorgen erneut technische Mängel dafür, dass sich die Episode auch von einer schlechten Seite präsentiert.

Gesamtfazit:

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Mannen von Telltale Games mit „Batman: The Telltale Games“ ein storystarkes Produkt abgeliefert haben, das es versteht, den Spieler in seinen Bann zu ziehen. Bedauerlicherweise sieht es bei der Technik nicht so rosig aus. Vor allem in den letzten Episoden nehmen die Probleme zu, was zunehmend ärgerlich ist. Sollte der Titel irgendwann für einen geringen Preis im Angebot sein, kann man ruhig zuschlagen. Ansonsten muss jeder abwägen, ob „Batman: The Telltale Games“ sein Geld wert ist.

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