Batman: Arkham City – Preview

 

Die Rocksteady Studios dürften vor 2009 wohl kaum jemanden bekannt gewesen sein. Als sie dann auch noch ankündigten ein Comic-Helden Spiel mit Batman zu Entwickeln, winkten viele bereits ab, da bisher kaum ein Videospiel mit dem Inhalt überzeugen konnte.

Spätestens nach den ersten 5 Minuten aus dem Titel Batman: Arkham Asylum, waren alle Zweifel beseitigt und Kritiker verstummten. Batman Arkham Asylum war der Überraschungshit des Jahres und konnte Spieler weltweit überzeugen. Was Rocksteady geleistet hat, konnte und wollte keiner erwarten, doch das Ergebnis war einfach ein grandioses Batman Spiel.
Bereits wenige Wochen nach dem Release von Arkham Asylum wurde die Rufe groß, nach einem zweiten Teil mit dem Muskelbepackten Bruce „Batman“ Wayne.
Doch zunächst hielten sich die Rocksteady Studios und Warner Bros. bedeckt, was einen Nachfolger anging, doch insgeheim war wohl schon bekannt, dass man so ein Erfolgreiches Spiel nicht ohne Nachfolger lassen kann.
So wurde im vergangenen Jahr der neue Batman-Teil angekündigt und trägt den Titel Batman: Arkham City.

Offene Spielwelt

Wie der Titel bereits vermuten lässt wurde die Anstalt Arkham ausgebaut und nimmt nun auch große Teile der fiktiven Metropole Gotham City ein. Dadurch ergibt sich die Situation, dass 80% der Spielwelt unter freien Himmel ist. Über den Dächern von Gotham City hat Batman dieselben Fähigkeiten, wie sie auch am Ende vom ersten Teil vorhanden waren. So kann Batman unter dem Schutz der Nacht und aus der Dunkelheit heraus agieren, sodass Batman als Kämpfer in der Nacht besser zu Geltung kommen soll, als es in den Räumen und Hallen aus Batman Arkham Asylum der Fall war.
Durch die offene Spielwelt wurden zwangsläufig auch die Flugeigenschaften von Batmans Umhang, sodass man durch eine Art Sturzflug Geschwindigkeit erhöhen kann und wieder Aufschwung erhalten kann. Während des Fluges soll es dann auch unter anderem möglich sein sich mit dem Enterhaken an Dachkanten zu ziehen.

In Arkham City kreisen außerdem Hubschrauber, an die man sich mit dem Enterhaken festhalten und fortbewegen kann.

Das Kampfsystem

Auch das Kampfsystem aus dem ersten Teil wurde zum Teil überarbeitet. So ist es nun möglich mehrere Gegner auf einen Schlag auszuschalten. Auch die Nutzung von Gegenständen in der Umgebung ist nun möglich, sodass zum Beispiel mit Stühlen geschleudert wird. Außerdem ist es teilweise nötig, Gegner zu verhören, sodass man beim Kampf vorsichtig vorgehen muss.

Auch das aus dem Vorgänger bekannte explosive Gel soll eine größere Bedeutung in den Kämpfen haben. Außerdem gibt es nun Rauchgranaten, sodass man leichter aus großen Gefechten flüchten kann. Auch Geiselnahmen durch die Gegner sind möglich, sodass die Leise Vorgehensweise der entscheidende Weg zum Ziel sein kann.
Nebenbei erhalten wenige Feinde stärkere Rüstungen, gegen die dann taktisches Agieren notwendig ist.
Die aus anderem Open-World-System  bekannten Nebenmissionen erhalten Einzug in Batman Arkham City. Zufällig erscheinen Notsignale von Bürgern, die in Gotham City Hilfe brauchen.

Alte Bekannte – Neue Gesichter

Was fällt einem Batman Fan als Erstes ein, wenn es um Feinde geht? Der Joker!
Wie auch im Arkham Asylum nimmt der Joker wieder einen Platz im neuen Arkham ein. Zwar sichtlich geschwächt durch die Ereignisse des ersten Ablegers, scharrt der Joker weiterhin seine Leute um sich, allem voran die schöne Harley Quinn. Aus dem ersten Teil eher als Laufbursche vom Joker aufgefallen, soll sie nun mehr in den Mittelpunkt gerückt werden.
Außerdem gibt es bereits jetzt, einige Monate vor Release viele bestätigte Charaktere, die ihren Weg in Batman: Arkham City finden.
Allen voran Two-Face und Catwomen, die beide als die ersten Neuen veröffentlicht wurden. Dabei scheint Batman Rettungsversuche von Catwomen zu starten, die von Two-Face gefangen genommen wurde.
Während der Spike Video Game Awards wurde ein erster Render Trailer zum Spiel gezeigt. Dieser stellte Professor Hugo Strange in den Mittelpunkt, einen wahnsinnigen Doktor aus dem Batman-Universum. Bereits im Trailer wird klar, dass Strange weiß, wer Batman wirklich ist: Bruce Wayne.

Vor einigen Tagen dann wurde „Der Pinguin“ als bisher vierter Neuer bestätigt. Viele vermuteten das bereits, nachdem im ersten Trailer bereits die Iceberg Lounge, der Club von Oswald Cobblepot, wie der Pinguin unter bürgerlichen Namen zu finden ist.

Das Erscheinen des Pinguins soll dabei direkt mit den bereits aus Teil 1 bekannten Riddler-Rätseln zusammenhängen. Nachdem man ein Riddler-Rätsel gelöst wurde erscheint der Pinguin, der zunächst seine bis unter die Zähne bewaffneten Handlanger vorschickt.
Die Riddler-Rätsel sollen in ähnlicher Form vorliegen, wie Fans sie bereits aus dem Arkham Asylum kennen.

Multiplayer?

Viele Gerüchte im Vorfeld der offiziellen Ankündigung besagten, dass Arkham City, damals noch bekannt unter Arkham Asylum 2, einen Mehrspielerteil beinhaltet. Während manche Quellen nur von einem kooperativen Part sprachen (an dieser Stelle der Hinweis auf das bald erscheinende Koop-Special auf ps3info.de), gingen einige sogar soweit eine Art Free-Roam im Batman-Universum zu reden. So sollte man verschiedene Charaktere spielen können und so das komplette Repertoire an Charakteren im Multiplayer vorhanden sein sollte.
Doch aller Vorfreude oder auch Angst zum Trotz, wurde ein Multiplayer von Rocksteadys offizieller Seite dementiert. Ein Multiplayer würde nicht die Philosophie von Rocksteady sein und das Spiel nicht besser machen. Außerdem wollte man sich ganz auf die Entwicklung des Singleplayers konzentrieren um, wie in Teil 1 das optimale Spielerlebnis zu kreieren.

Teil 2 mit Klasse des Überraschungshit Arkham Asylum?!

Sicherlich ist der Druck, der auf die Entwickler größer, als noch zu Arkham Asylum Zeiten. Das erste Mal sehen sie die Erwartungen der Fans in die Höhe geschraubt, denn der Erfolg des Ersten Teils spricht für sich. Arkham Asylum hatte zweifelsohne eine Klasse, die man aus Superheldenspielen nicht kannte. Der Muskelbepackende Batman hinterließ einen bleibenden Eindruck.
Batman hat im Videospielbereich viele Fans gewonnen, die auf Arkham City warten. Doch kann der Nachfolger das Niveau halten? Im Moment sieht es klar danach aus. Arkham City wirkt sowohl nach Informationen, als auch nach Gameplay, wie aus einem Guss. Neue Ideen, Neues Kampfsystem und Neue Feinde ergeben ihr übriges. Mit einer Gesamtspielzeit von etwa 40 Stunden, hebt sich es sich auch hier von dem Rest ab.
Doch das alles kann auch als Risiko gesehen werden. Mit insgesamt 6 Gegnern, einer vergrößerten Irrenanstalt und der riesigen Spielzeit, kann das Spiel recht schnell langatmig werden. Dann würden schnell die Sprüche laut werden, wie „Manchmal ist weniger Mehr“ oder „Lieber Klasse statt Masse“.

Doch meine subjektive Meinung lässt momentan keine Zweifel zu. Arkham City wird der angekündigte Hit und die Leistungen aus Arkham Asylum können noch einmal getoppt werden.
Die Mischung aus Altbewährtem und guten Erneuerungen sind das Erfolgsrezept, das Rocksteady beherrscht. Batman: Arkham City hat Potential zum „Game of the Year“, auch wenn besonders dieses Jahr die Konkurrenz hoch ist!

 

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9 thoughts on “Batman: Arkham City – Preview”

  1. schöne Review… das Spiel ist sowas von gekauft! Zwar nicht zum Release, aber dann so 3 – 4 Monate später wenns preislich erschwinglich ist.

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